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Wachleben

Aaaah...

Lückenbuße

Die Niederschrift des heutigen Traumes schiebe ich vor mir her; erscheint mir dieses Vorhaben doch als zu beschwerlich. Die Anstrengung liegt weniger darin, die Traumbilder zu beschreiben, sondern vielmehr bei meinem Anspruch, die Traumstimmung zu beschreiben, durch die der Traum erst zu dem wird, was ich als den eigentlichen Traum bezeichnen möchte. Nein, da ist doch noch mehr: Obwohl es unnötig ist, das Traumhafte in das Korsett der Wachlogik zu pressen, tendiere ich immer wieder dahin – kann mich diesem Sog kaum entziehen. Warum? Weil ich denke, ich könne mich nur dann verständlich machen. Weil ich denke, die Lücken müssten gefüllt werden; dies eher unterschwellig denke, so dass sich diese Neigung immer wieder meinem Bewusstsein zu entziehen droht, wodurch die Beschreibung den Traum bereits zu verfälschen beginnt – nahezu unbemerkt. Und wenn doch bemerkt, so nur ganz vage, so dass sich ein feiner unangenehmer Widerstand einstellt, den ich fast unbewusst ständig zu brechen suche, um das Unmögliche möglich zu machen: einen Traum so beschreiben, wie er wirklich war.

Interview

Mir wurde die Freude zuteil, von Ernst Probst zu einem Interview eingeladen zu werden:
Wie wird man Traumberaterin?

Motivations-Los

'Motivations-Los' von Traumzeit
[Blogoscoop: Traumzeit 3.0]

Kategorie: Zen

Verkaufe Tischkicker (in Frankfurt)

Jetzt kommt die Gelegenheit!
Ich habe hier einen original verpackten Tischkicker stehen.
Er wiegt (ohne Verpackung) 55 kg; ist also standfest.
Dieses Superding wurde bei Lidl für 159 Euro verkauft. Ich biete es jetzt für schlappe 99 Euro.

Sie haben Interesse oder Fragen? Dann senden Sie mir doch eine Nachricht ->>>>>HIER oder nutzen die Kommentarfunktion.

(Nein, das ist kein Traum. Wenngleich es natürlich ein traumhaftes Angebot ist!)

Stichworte: Tischkicker, Kickertisch, Tischfussball, Frankfurt

Was ich blöd finde

Nicht nur, dass hier ständig nach spitzen Titten gesucht wird! Nein, seit gestern auch noch nach l a n g e n spitzen Titten. Ja, wozu das denn?

Haste Töne?

Nun hat es mich gepackt. Das Vertonen eines Traumes hält mich von meinen alltäglichen Traumnotizen ab. Und das, obwohl ich einen echt wundervollen Traum hatte, den ich voller Freude mit Worten formen mag... - an sich...

Die nächste Zeit

Während der nächsten drei Wochen:
  • kein Wannenbad
  • kein Schwimmbad
  • nur klares Wasser zum Waschen
Für ein halbes Jahr:
  • kein heißes Wannenbad
  • keine Sauna
  • kein Dampfbad
Die nächsen drei Jahre:
  • keine direkte Sonnenbestrahlung (Sonnentop und Dekolleté adieu...)
  • Freibad/Meer: stets T-Shirt tragen, zum Schwimmen vorher Sonnencreme mit höchstem Lichtschutzfaktor auftragen, nach dem Schwimmen ebenso und sofort Shirt rüber.
(Dieser Beitrag wurde mit BlogDesk verfasst und gesendet (mal gugge).)

Träume

Ich empfehle Träume nochmals; wir leben und empfinden so gut im Traum als im Wachen und sind jenes so gut als dieses, es gehört mit unter die Vorzüge des Menschen, daß er träumt U N D es WEISS. Man hat schwerlich noch den rechten Gebrauch davon gemacht. Der Traum ist ein Leben, das, mit unserm übrigen zusammengesezt, das wird, was wir menschliches Leben nennen. Die Träume verliehren sich in unser wachen allmählig herein, man kan nicht sagen, wo das Wachen eines Menschen anfängt.

Aus "Die Aphorismenbücher" von Georg Christoph Lichtenberg

Mein Blog in der Presse

Aus dem Wachleben:

'Geschwister' von Traumzeit Ich war etwa sechs oder sieben Jahre alt. Es war Schützenfest, und für die Kleinen wurde am Sonntag ein Kindertanz im großen Festzelt veranstaltet. Wir, meine beiden jüngeren Schwestern und ich, trugen alle das gleiche feine Sonntagskleidchen und weiße Kniestrümpfe. Das Tanzen war eine Gaudi.

In der folgenden Woche war dann ein großes Foto im örtlichen Käseblatt zu sehen: meine beiden Schwestern beim Kindertanz - in Großaufnahme! Ich war nicht mit drauf, und es gab natürlich auch kein weiteres Foto. Warum war ich nicht auf dem Foto? Ich trug doch das gleiche Kleid? Vergnügt getanzt hatte ich auch?! Meine tiefe Traurigkeit lässt sich gar nicht beschreiben.

Heute wurde ich mit diesem Kindheitserlebnis wieder ausgesöhnt! Mein Blog wurde nämlich in der Frankfurter Neuen Presse vorgestellt: „Träume in Frankfurt am Main“

Wer zuvor meinen Traum „Schwerwiegende Traumaufzeichnungen“ gelesen hat wird vermutlich einen Zusammenhang zu diesem realen Ereignis erkennen, und wird sich womöglich fragen, ob ich dem Schreiber tatsächlich vor Dank so innig um den Hals gefallen bin, wie ich es im Traum tat. Nein, das bin ich nicht – ich schwöre!