Zeitgeist

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Aktuelles

Verlockend ist es ja......
Verlockend ist es ja... Mein Traum-Ich ist allerdings...
Traumzeit
Vielleicht
wissen die Traumschwestern ja besser, was gesund ist....
zuckerwattewolkenmond
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lieber Herr B&M, nun atme ich auf. Sicherlich fehlte...
Traumzeit
Liebe Frau Traumzeit,...
Liebe Frau Traumzeit, Sie haben recht: Nie würde...
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Liebe Audrii, ja, ich...
Liebe Audrii, ja, ich habe den Eindruck, dass dies...
Traumzeit

Sex

21
Sep
2008

Liebesperlen

Traum:
Ein Mann – Anfang Vierzig, freundlich und liebevoll – und ich knien auf dem Fußboden. Er hat das Holzkästchen mit den Liebesperlen ausgeschüttet. Es sind Perlen aus klarem, königblau gefärbtem Glas mit einem dunklen Kernchen in der Mitte. Sie sehen aus wie blaue Johannisbeeren. Teils sind die Perlen auf einen Faden gezogen, in weiten und losen Abständen, und werden so aufbewahrt. Sie werden erst bei Bedarf und je nach Wunsch in einer Reihe aufgefädelt. Weiter liegen einige abgebrochene Aststücke dabei. Der Mann hält fragend einen davon hoch. „Nein, das hat doch ein ziemlich scharfkantiges und splittriges Ende!“ Damit würde ich mir unweigerlich innere Verletzungen zufügen. Das nächste Aststück ist schon besser. Am abgeschliffenen Ende ist auch die häufige Verwendung zu erkennen. Doch leider ist, ganz neuerdings, von diesem schönen rundlichen Ende ein Teil abgebrochen, so dass ich auch dazu mit dem Kopf schüttele.

Nun hält er endlich das Richtige in den Händen! Ich verspüre leichte Ungeduld und Vorfreude... Es sind vier von diesen blauen Perlen auf einen blauen Faden aus Pflanzenfasern gezogen. An einem Ende verknotet, am anderen Ende hat Mike einmal den Faden zu einigen Schlaufen verhäkelt, damit das Teil besser gehandhabt werden kann. Es ist eine sehr ordentliche Arbeit, denn alle Schlaufen sind gleich groß, ähneln ein wenig Kettengliedern. Mir gefällt das sehr, denn diese Pflanzenfaserschnur fühlt sich sehr angenehm an. Gerade beginnt der Mann damit, die erste Schlaufe zu lösen. „STOPP! Das möchte ich nicht!“ Schließlich hat Mike es voller Liebe für uns hergestellt. Mir gefällt es auch, so wie es ist!

Dieser Mann hier hat aber die Möglichkeit ein neues Liebesperlenband für uns herstellen. Material ist genug vorhanden.

Notiz:
Auch wenn es Liebesperlen sind, so erinnern sie mich dennoch an ein Lesezeichen.

24
Jul
2008

Erdbeer-Triebe

Traum:
Kürzlich unterzog ich mich einer körperlichen Untersuchung. Das hatte zur Folge, dass heute ein aufwändiger Versuch mit mir unternommen werden soll. Genaueres war mir bisher nicht bekannt. Jetzt erfahre ich Näheres und bin erst einmal ziemlich baff. Gleichzeitig freue ich mich, denn ein ehemaliger Freund – Intellektueller, groß, schlank, gut gebaut, gewelltes Haar, Brillenträger, zurückhaltendes Wesen – erscheint zu diesem Termin. Er wurde extra eingeladen. Nun liege ich also halb bekleidet auf der Untersuchungsliege und mein ehemaliger Freund legt sich auf mich, um einen Geschlechtsakt zu vollziehen. Dafür erhält er fünfzig Euro. Seine Wärme, seine liebevolle Zuwendung, die vertraute Nähe.... das alles ist sehr angenehm. Ich schmelze dahin... Einzig die Tatsache, dass er fünfzig Euro dafür bekommt – nicht gerade viel, weswegen ich den Akt nicht unnötig lange ausdehnen sollte... Also diese Tatsache... ich weiß nicht, ob ich lachen oder es peinlich finden soll. Jedenfalls ist es dann so, dass wir beide keinen Orgasmus haben. Inzwischen ist meine Wahrnehmung zerflossen wie eine große, langgestreckte Wasserpfütze, so dass ich mich überall zugleich befinde, die Situation aus vielen Blickwinkeln gleichzeitig betrachte und gleichzeitig auch aus meinem Körper heraus wahrnehme. Durch diese vielfältige Betrachtungsmöglichkeit erst entdecke ich Bemerkenswertes:

Rund um meinen Freund und mich, ziehen sich lange Erdbeertriebe über den Boden. Sehr ausgedehnt und in einige Richtungen, an vielen Stellen Blättchen austreibend. Während die Medizinier und Wissenschaftler noch überlegen, warum der Versuch nicht geklappt hat, wird mir klar, warum es so war: Wenigstens einen dieser Triebe mit ausschießenden jungen Blättern hätte in meine Vagina verlegt werden müssen, dann hätte einem Höhepunkt nichts mehr im Wege gestanden.

Die Versuchsleiter überlegen, einen weiteren Versuch zu starten. Doch ich finde, dass kann man meinem ehemaligen Freund nicht zumuten, denn auch für diesen Akt bekäme er wieder nur fünfzig Euro.

4
Jun
2008

Sexboy

Traum:
Auf einem Bett in einem kleinen Raum. Durch das Sprossenfenster am Fußende fällt heiteres Morgenlicht. Ich bin gerade aufgewacht. Rechts neben mir steht ein weiteres Bett. Ein Mann sitzt dort auf der Bettkante und reicht mir eine nackte männliche (Schaufenster-)Puppe, die er in den letzten Stunden gefertigt hat. Freundlich bietet er mir ein, ich könne sie gerne mal ausprobieren. Ah ja, warum nicht. Ich nehme die Männerpuppe und lege sie auf mich. Anfangsprobleme gibt es beim Einführen des starren Schwanzes. Und erst glaube ich, es würde gar nicht gelingen. Doch dann flutscht es plötzlich und bringt lustvolle Gefühle. Da will ich ihn doch gleich mal so richtig ausprobieren. Der Mann auf dem Nebenbett schaut mir zu und sorgt für sein eigenes Vergnügen. Leider werden wir gestört und ich muss abbrechen.

Notiz:
Gestern Urlaubsbilder betrachtet; unter anderem auch das Bild mit der Schaufensterpuppe in Badehose.

7
Mai
2008

Mathematik der Vereinigung

Traum:

Ein Mann an meiner rechten Seite. Unsere Vereinigung steht kurz bevor. Zuvor müssen wir uns jedoch unbedingt wegen der Stellungen besprechen, denn diese sollten besser nicht unüberlegt eingenommen werden. Sollte der Einführwinkel zu stark vom empfohlenen Richtwert abweichen, könnte es extrem schmerzhaft werden. Der Mann zeigt sich diesbezüglich wesentlich besorgter als ich. Meinetwegen können wir gleich loslegen und notwendige Korrekturen während des Aktes vornehmen. Gut möglich aber, dass dem Mann ein kraftvoller, gleich ganz in die Tiefe gehender Vorstoß vorschwebt. Klar, wenn er da irgendwo aneckt, ist das sicherlich unangenehm. Also okay, vergewissern wir uns noch einmal ganz genau und vergleichen:

Vor uns stehen vier Schuhkappen. Ich kann mich nur an das Muster der einen Schuhkappe erinnern, das an einen karierten Männerpantoffel erinnert. Muster, Form und Festigkeit der Schuhkappen geben jedenfalls die Werte vor, anhand derer die Berechnung der Stellungen vorgenommen wird. Auf einer weißen Luftwand, direkt vor uns, sind die Stellungen skizzenhaft dargestellt. Der Spreizwinkel der Oberschenkel und die Nähe bzw. Distanz der Körper zueinander sind dort angezeichnet. Kurz: Die Energielinie von ‚Muster, Form und Festigkeit der Schuhkappen' muss mit dem Oberschenkelspreizwinkel und der Körperposition harmonisieren. Diese Harmonie ist gegeben, wenn die Werte beider Faktoren auf der Sinuskurve liegen.

Die Harmonie auf der Sinuskurve ist doch relativ einfach zu erhalten, denke ich mir. Da kann doch gar nicht so viel schief gehen. Langsam werde ich ungeduldig, würde gerne mit dem Akt beginnen. Der Mann jedoch schaut immer noch stirnrunzelnd auf die Skizze und wagt es noch nicht.


Aufgelesen, aber nicht ausgelesen:
Sinus Sociovision - Was Männer im Bett wirklich wollen
Sex mit fremden Männern
Die Sinus-Milieus

Methödchen

31
Mrz
2008

Der fingerfertige Gaukler

Traum:
Im Herkunftszimmer. In einer Ecke ruhen der Gaukler und die Puppenspielerin auf einem Lager am Boden. Mike und ich legen uns vor das Fußende eines Doppelbettes auf ein Lager am Boden. Das Bett gewährt etwas Sichtschutz, der uns ganz recht ist. Ich hebe mein Kleid, streife mit unauffälliger Bewegung den Slip ab und kann es kaum erwarten: endlich Sex mit Mike. Vermutlich von uns inspiriert, nimmt sich der Gaukler seiner Partnerin an. Im ersten Augenblick sieht es aus, als würden sie ihr Beisammensein genüsslich auskosten wollen. Es dauert jedoch nicht einmal eine Minute, da hat er sie bereits zum Höhepunkt gebracht – ganz gezielt. Ich habe es genau gesehen: er schob alle fünf Finger seiner Hand in ihre feuchte Frucht. Aber nur die Fingerspitzen, mit denen er virtuose feine Bewegungen ausführte. Meine Güte, so schnell! Zumindest mir als Zuschauerin erscheint das ziemlich unbefriedigend und so verärgert es mich ein bisschen. Es blieb ja keine Zeit zum Genießen.

Mit wenigen Schritten gelangt er zu einer Frau, die in einer anderen Zimmerecke sitzt. Ah, ich kenne sie; es ist die Strahlenfrau. Er fragt sie: „Soll ich mit Dir schlafen?“ Ehe die Frau überhaupt antworten kann, tänzeln seine Fingerspitzen schon in den Eingang ihrer Muschel, die unfassbar schnell nass wird. Und bevor die Frau überhaupt begreift wie ihr geschieht, ehe sie sich überhaupt entscheiden kann, erreicht sie schon den Höhepunkt. Dabei spiegelt sich in ihrem Gesicht eine faszinierende Mischung aus Überraschung, Verzückung und Auflösung. Vor allem ihr lustvoll geöffneter Mund sticht mir ins Auge. Er ist knallrot und ihre Zähne wirken in ihrer Weiße geradezu scharf. Der Gaukler hat längst wieder von ihr gelassen.

Er steht vor mir und fragt mit kaltem Blick: „Soll ich mit Dir schlafen?“ Noch ehe ich antworten kann, spüre ich seine vibrierenden Finger in mir. Es ist total erregend... Da kommt von Außen eine Aufforderung und der Gaukler lässt schlagartig und wortlos von mir ab. Ich fühle mich um den Genuss betrogen, enttäuscht und gedemütigt.

29
Jan
2008

Homoerotische Annäherungen

Traum:
In einem Wohnraum in der Lindenallee. Ich sitze auf dem Boden. Eine Frau kommt und streift mir einen Pulli aus dunkelbrauner Wolle über. Er ist selbstgestrickt, besteht noch aus zwei Teilen: das untere Bündchen und eine kleiner Streifen darüber hinaus, und der übrige Pulli, den ich ja nun trage. Es muss noch miteinander verbunden werden. Die Frau setzt sich an meine linke Seite und beginnt mit einer Nadel die Verknüpfungsarbeit. Sie arbeitet unachtsam und sticht mir mit der Nadel in die Taille. Als ich zusammenzucke, sagt sie, ich solle mich nicht so anstellen, schließlich habe ich mich freiwillig dafür zur Verfügung gestellt. Ja sicher, so ist es, aber rücksichtslos behandeln lasse ich mich trotzdem nicht – da breche ich lieber mein Wort. Mit einer entschlossenen Bewegung streife ich den Pulli über den Kopf und entledige mich dieser Sache.

Ein nachhaltiger körperlicher Drang veranlasst mich zur Aufnahme erotischer Kontakte. Allerdings bisher ohne befriedigendem Ergebnis. Ich machte mich an einen sympathischen unbekannten Mann heran, der sich über meine Annäherung zwar freut, sich aber wohl doch nicht traut – sei es aus Mangel an Mut oder aus Unentschlossenheit – sich ganz nah mit mir einzulassen. Seine Oberschenkel… ich könnte auf einem reiten; ich fasse es ins Auge, so dass ich keine erklärenden Worte brauche. Aber eine unsichtbare Kraft geht von dem Mann aus, die es nicht so weit kommen lässt.

Ich lege mich unter den Tisch, greife nach einer Frau und ziehe sie auf mich. Sie ziert sich – sei es aus Schüchternheit oder Unentschlossenheit… Vielleicht scheut sie aber auch nur die Kälte, die von einer Lücken zwischen zwei Teppichen ausstrahlt?? Die Frau sicher auf meinem Leib haltend, schlängele ich mich einen Teppich weiter links. Er ist breit genug für uns, warm und weich und - ... aber es ist eine neue Erfahrung, wir finden einfach nicht erfüllend zusammen.

Es wird ruhiger. Eine Frau fragt: „Sagt Dir der Name Uschi etwas?“ Oh ja, ich erinnere mich, gerade vorhin etwas von ihr in einem Magazin gelesen zu haben; eine dunkelhaarige Frau, die wegen einer Angelegenheit in die Öffentlichkeit geriet. Ich richte mich aus dem Liegen auf, so als wache ich gerade auf. Vor mir, auf einem Hocker, sitzt nun diese dunkelhaarige Frau: Uschi. Ja, das ist doch Uschi Nerke. Sie fragt; „Wie alt ist sie? 27?“
„Älter“ antworte ich spontan. Ihre Reaktion zeichnet sich im Gesicht ab und ich erkenne sofort, dass diese Uschi 27 Jahre alt ist – nicht älter! Wie peinlich.
„Es liegt eine schwere Zeit hinter mir“, sagt sie nachdenklich; und ich nehme an, sie will damit erklären, warum sie älter aussieht. Dabei muss ich inzwischen feststellen, dass sie ja gar nicht älter ausschaut. Sie hat ein so zartes Gesicht. Während ich hier ganz langsam Haarsträhne um Haarsträhne aus dem Gesicht streife, werde ich von ganz sanften zärtlichen Gefühlen durchflutet, die dieser Frau gelten. Liebe und Mitgefühl; in einer bisher unbekannten sehr sanften Ausprägung voller Ruhe und Frieden – eben nicht mit dem Bedürfnis verbunden, gleich helfen oder gut tun zu wollen, sondern einfach das Gewahrsein, dass die eigene Gegenwärtigkeit völlig ausreichend ist, um Wohlbehagen zu spüren/geben.

Einige Schritte zurück sitze ich wieder mit dem Mann zusammen, dessen Schenkel mir vorhin als Ersatz verlockend erschienen. Er lächelt, fühlt sich mit meiner Annäherung sichtlich wohl, ohne dass er die Initiative ergriffe. Möglich, dass ihm im Moment nichts einfällt, womit er mir handelnd entgegenkommen könnte. Ich lege meine Arme locker auf seine Schultern, verschränke die Finger in seinem Nacken. Bemerke etwas und streife die Frischhaltefolie von seinem karierten Holzfällerhemd – sicherlich noch Reste der Verpackung. „Das kann doch jetzt runter, das braucht es nun nicht mehr“ sage ich zu dem Mann. Da bemerke ich den festen Plastikstreifen, der unter dem Kragen verborgen ist. „So viel Standfestigkeit ist doch gar nicht von Nöten.“ Mit diesen Worten entferne ich auch dies. Es ist schön so, Stärke und Halt ohne Steife und künstliche Festigkeit. Der Mann schaut all dem zu. Mir kommt es vor, als beginne er erst damit, eine Einstellung zu all diesem zu erlangen.

31
Okt
2007

Wippe

Traum:
Mein Mann und ich sind mit einem Kumpel unterwegs. Als mein Mann und ich nun Lust auf körperliche Nähe und Sinnenfreude kriegen, suchen wir ein entsprechendes Etablissement auf, um dort ein Zimmer zu mieten. Der Kumpel ist damit einverstanden, sich solange ans Fußende zu legen, während wir uns unserer Lust hingeben. Kleine Berührungen und Zärtlichkeiten wären ihm erlaubt. Allerdings zeigt sich gleich zu Anfang, dass es ziemlich eng und aus anderen Gründen eher nicht zufriedenstellend ist.

Umgehend erscheint die Inhaberin – übrigens eine attraktive, sinnliche und kurvenreiche Frau – und macht uns ein Angebot, das wir gerne annehmen. Wir drei folgen ihr über einen Innenhof. Während wir diesen durchqueren weist sie kurz nach rechts zu einer Bretterbude, die vor einem Bretterzaun steht. Es ist ein Kiosk, momentan mit verschlossener Verkaufslade. Sie sagt, wir sollten nach Möglichkeit darauf achten, dass die Sicht dorthin frei bleibe, um sich stets vergewissern zu können, dass sich niemand dort zu schaffen macht und womöglich etwas stiehlt.

Na, die ist gut, denke ich bei mir. Während der Öffnungszeit ist am Kiosk viel Betrieb. Einige Trinkbrüder versammeln sich dort und verwehren den freien Blick. Andererseits denke ich, dass gerade diese Ansammlung der Trinkbrüder verhindert, dass sich jemand dahinter zu schaffen macht. Denn wer wollte das unter den Blicken dieser Männer noch wagen?

Inzwischen haben wir eine Bretterwand im Innenhof erreicht. Die Inhaberin öffnet die Tür, damit wir hindurch gehen können. Der Anblick erinnert mich an die Hamburger Reeperbahn, lässt an die Herbertstraße denken, was womöglich an einem entsprechend anzüglichem Graffiti liegen mag, das an die Tür gesprayt wurde.

Bald darauf erreichen wir die angestrebte Örtlichkeit. Unser Kumpel soll nun allerdings in das intime Beisammensein mit meinem Mann einbezogen werden. Vielleicht ein Vorschlag der Inhaberin? Ich weiß es nicht, und es geht mit einem Mal alles sehr schnell. Die Inhaberin stellt sich auf das untere Ende einer Wippe. Sie ist jetzt nackt. Ihre Brüste und ihr Arsch sind prall und rund. Als sie nun sachte auf den Füßen zu wippen beginnt, versetzt das eben jene benannten Körperteile in kecke Bewegungen. Zur Freude der am oberen Ende der Wippe stehenden drei Männer in Badehosen. Genauer gesagt stehen sie vor dem Ende der Wippe, wie vor einem Sprungbrett.

Während ich das ansehe, packt mich mit einem Male der Kumpel am Kopf und drückt mein Gesicht an sein Geschlecht. Dabei graben sich seine Finger brutal in mein Gesicht, drücken die Nase platt und mir bleibt nichts anderes übrig, als die Augen zu schließen, wenn ich sie nicht von seinen Fingern durchbohren lassen will. Dennoch spüre ich seinen Blick, der triumphierend und prahlerisch zu den Menschen auf der Wippe geht. So als wolle er ihnen auf diese Weise beweisen, was für ein toller Kerl er ist. Anfangs habe ich nur seine Eichel im Mund, aber dann stößt er mehrmals nach und ich spüre, wie er sich warm in mir ergießt. Es ist unerwartet, und dieser Strom will gar nicht mehr aufhören. Schlagartig wird mir klar, dass er in meinen Mund uriniert. Ich versuche den Mund so weit zu öffnen, dass es abfließen kann, um nicht zu ersticken. Zu mehr Bewegung bin ich nicht fähig. Es ist, als zöge mich etwas Ohnmächtiges in eigene dunkle Innenwelten. Nein, dass er es so weit treibt, ist gegen meinen Wunsch und gegen meine Absicht! Ich spüre Wut aufsteigen. Diese Wut nicht zum Ausdruck bringen zu können, lässt sie noch mehr anschwellen. Ich spüre Wut, Wut... Wut!

Notiz:
Solche Träume kommen beispielsweise davon, dass ich leise ein Liedchen trällere. Merkwürdig, wo das wohl herkam und sich mir gestern auf die Zunge legte:

Let's talk about sex, baby (sing it)
Let's talk about you and me (sing it, sing it)
Let's talk about all the good things
And the bad things that may be
Let's talk about sex (come on)
Let's talk about sex (do it)
Let's talk about sex (uh-huh)
Let's talk about sex


Okay, jetzt singen mal alle mit:



Yeah!

Link:
Reeperbahn: Herbertstraße

1
Okt
2007

Coitus interruptus

Traum
Ein stürmisches Miteinander auf nachtblauer Couch. Ein Mann dunklen Lockenhaaren dringt wild und unbeherrscht in mich ein. Wenige Stöße nur – meine Säfte beginnen gerade erst zu fließen – da entzieht er sich schon und ejakuliert auf die Lehne. Gleich darauf sucht sein Blick voller Sorge nach dem Sperma. Auch ich kann es nicht sofort entdecken. Dann aber spüren wir es auf, und befühlen mit den Fingerspitzen die noch warme Flüssigkeit. Er ist erleichtert, dass wirklich nur wenige Tropfen gekommen sind, denn er wollte nicht gleich sein ganzes Pulver verschießen. Er schaut nun auch prüfend in seine Jeans, die noch halb auf den Hüften hängt, lupft den schwarzen Slip und wirkt zufrieden. Unter dem Stoff zeichnet sich deutlich sichtbar ab, dass seine Erektion noch stark genug ist um, sich gleich in aller Ruhe selbst zu befriedigen. Aus diesem Grunde war er ja so sparsam gewesen. Ich finde das gar nicht gut! Mir schwebt eher folgende Vorstellung vor Augen: ich sitze vor einem langen Tisch auf einem Worpsweder Stuhl und er reitet mich zum Höhepunkt. Meine Vorstellungskraft ist stark. Deshalb ist noch nicht zu sagen, wessen Vorstellung letztlich Realität werden wird – seine oder meine?

Notiz:
Blaue Couch

26
Aug
2007

Enthüllte Sex-Puppe

Traum:
Ein paar Leute folgten einer Vermutung, suchten in Stans Wohnung und wurden fündig. Sie wollen nun öffentlich zeigen, dass sie mit ihren Mutmaßungen richtig lagen, tragen das Corpus Delicti – so wie gefunden – zu dem Ort, wo eine Reihe entfernter Verwandter zusammengekommen sind. Auf dem Weg dorthin eile ich nebenher, werfe einen Blick auf das Teil. Es ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Sex-Puppe. Stan steckte sie in einen Babyschlafsack, um ein Einreißen der Körperhülle zu verhindern. Im Schambereich der Puppe sehe ich schemenhaft etwas dunkel Eiförmiges durchschimmern, so als treibe dort etwas im Innern. Immer wieder fällt mein Blick darauf, ohne dass ich erkennen könnte, was es ist.

Ankunft. Links von mir, an einer Reihe von Fenstern – wie in einem Flugzeug – sitzen die entfernten Verwandten. Hintereinander, Immer zu dritt nebeneinander. Alle schauen zu den Ankömmlingen und dem mitgebrachten Objekt. Einer streift den Schlafsack herunter und öffnet die bis jetzt verschlossene Vagina der Gummipuppe, woraufhin sich diese völlig entleert. All der Urin, mit dem Stan sie im Laufe der Zeit vollspritzte, entleert sich in einem Schwall. Ein typischer Geruch verbreitet sich und ich versuche in den Gesichtern zu erkennen, was sie davon halten. Zeigen sie Entrüstung, rümpfen sie die Nase? In ihren Gesichtern erkenne ich nichts von dem; einzig meine eigenen Befürchtungen könnten sich darin widerspiegeln.

Okay, ich wusste von Beginn an, dass Stan so eine Gummipuppe hat. Finde es auch gut, dass er etwas dafür tut, seine Bedürfnisse zu befriedigen, zumal seine Freundin es nicht mag, wenn er in ihr uriniert. Was mich an der ganzen Sache wundert und was mir etwas peinlich ist: dass Stan den Urin nicht nach jedem Mal entsorgte, sondern diesen in der Puppe ansammeln ließ. Da könnte er schon reinlicher sein, finde ich.

Stan selbst, der inzwischen hinzukam, ist die ganze Sache äußerst peinlich. Er lässt mich wissen, dass er gleich abhauen, sich das nicht zumuten wird.
„Nein“, rufe ich ihm zu „bleib hier! Ich nehme Dich in die Arme (von hinten), halte Dich fest und dann schaust Du, wie sich diese Situation anfühlt, und durchleidest sie. Du wirst dabei spüren, dass es für mich vollkommen okay ist und ich hinter Dir stehe. Und Du wirst sehen, dass Du danach selbstbewusster bist. Denn dann kennst Du es, musst es in seiner Ungewissheit nicht mehr schlimmer fürchten, als es in der Realität ist, und kannst viel freier leben; denn eine Enthüllung musst Du nicht mehr fürchten.“

Es bleibt offen, ob Stan sich darauf einlässt, denn ich werde geweckt

Verwandter Traum:
Waschkessel und wassergefüllter Luftballon

24
Mai
2007

Verhinderte Befruchtung

Traum:
Italien. Zu später Stunde in der neuen Unterkunft angekommen. Wir stellen die Koffer ab und überlegen, in welcher Kammer wir schlafen wollen. Es gibt vier Kammern. Genauer gesagt, gibt es hier einige alte, graue Stuhlreihen - sie lassen übrigens an das Innere der Worpsweder Kirche denken. Der Raum zwischen den Reihen dient jeweils als eine Schlafkammer. Beim letzten Mal nächtigten wir in der Kammer hinter der ersten Reihe. Eine Reihe dahinter hat die Vermieterin ihre Kammer. Ich finde die erste Kammer völlig ungeeignet, denn es gelüstet mir nach Sex. Diese hellhörigen Kammern, und dann die Vermieterin so nahe… Nein, danach steht mir nicht der Sinn. Ich weiß, dass die hinterste Kammer etwas abgelegener ist und so entscheiden wir uns dafür. Allerdings ohne dies mit der Vermieterin geklärt zu haben, die uns bestimmt lieber in der ersten Kammer untergebracht sähe. Naja, wird schon gut gehen. Vor meinen Augen erscheint eine Handvoll halber Schoko-Eier (Fingernagelgröße), die mit einer fruchtigen Zuckerlösung gefüllt sind. Die glänzende Flüssigkeit spiegelt, oder es wurde je eine Spiegelpaillette in die Schokohälfte gelegt. Genau kann ich es nicht erkennen, vielleicht changiert das Bild auch.

Während wir im Halbdunkel den Mittelgang zwischen den Stuhlreihen entlang gehen, bringen wir auch die erste Nacht hinter uns.. So dass bereits der frühe Morgen anbricht, als wir wenige Minuten später unsere favorisierte Schlafkammer erreichen. Inzwischen habe ich unbändige Lust und ich dränge mich an Mike, schiebe die Hand in seine Hose. „Ach komm, lass es uns machen!“ Ich nehme seine Hand, lege sie an meinen Hosenbund, von wo sie weiter gleitet. Bald spüre ich seine Finger zwischen meinen Lippen. Er stöhnt lustvoll auf, grummelt aber deswegen, denn er findet die Gelegenheit jetzt nicht so günstig, da die Vermieterin auf dem Weg ist. Die Vermieterin erkenne ich wieder. Es ist die Engelmacherin aus der Kinderzeit. Von daher hatte ich auch ein so klammes Gefühl beim Anblick der ersten Kammer gehabt. Aber ach, müssen wir ihr denn sofort Aufmerksamkeit schenken? Wir könnten doch erst einmal... Ein Quickie dürfte doch drin sein?!! Das wird sie schon nicht merken?!

Aber da fragt sie schon, wie die Nacht gewesen ist. Ich drehe mich, etwas frustriert, zu ihr um. Sie hat einen Dessertteller mit einem Stück Sahnegebäck in der Hand. Als sie sich meiner Aufmerksamkeit sicher ist, schnippt sie mit den Fingern einen Teil der Sahne in die Luft. Ich weiß sehr genau, wie verärgert sie sein wird, wenn die Gebäckstücke auf den Fußboden platschen. Und sie wird mir dann die Schuld daran geben, weil ich das nicht verhindert habe. So versuche ich die einzelnen Sahneflöckchen vor dem Fall aufzufangen. Kaum habe ich alle gefangen, schnippt sie eine noch größere Menge Sahne in die Luft. Es ist viel schwieriger, sämtliche umherfliegenden Teile aufzufangen. Das ist fies und ich werde ärgerlich. Sie löst das doch absichtlich aus! Und ich springe herum, weil ich sonst Schuld daran hätte, dass die Sahne überall auf dem Boden liegt?!?

Die Engelmacherin lächelt zufrieden.
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