Außenspiegel

bessere alternative!!
hallo, ich bin vom team von http://www.123people.de...
lukas (anonym)
Ich bin in diesem Fall...
Ich bin in diesem Fall nicht nur heil rausgekommen,...
Traumzeit
Sehr beeindruckend wie...
Sehr beeindruckend wie der Traum durch Ihre Stimme...
walhalladada
Na,
da bin ich aber gespannt. *gg*
zuckerwattewolkenmond
Mit Deiner Vermutung...
Mit Deiner Vermutung liegst Du richtig. Die akustischen...
Traumzeit

Religionen

14
Jun
2008

Denk mal Fisch

Traum:
Wir haben die Einladung angenommen: Schlafen im Stroh.
Die Szenerie zeigt eine großzügige Schlafstatt voller Heu in einer hohen, luftigen Scheune, in er es herrlich nach frischem Heu duftet.
Im Vordergrund manifestiert sich ein Dankmal eine Skulptur: Auf einem hohen schmalen Sockel steht ein Stück Wand. Darin ist ein Fisch eingearbeitet, der gerade die Mauer durchdringt. Und zwar in einem Augenblick da er auf der einen Seite hindurchgeht und dann ein Stück weiter zurückkehrend den Kopf durch die Wand steckt. Anders beschrieben: Auf der zu mir gerichteten Seite der Skulptur sehe ich Kopf und Schwanzflosse des Fisches, während sein Fischleib auf der mir abgekehrten Wandseite zu sehen sein dürfte. Diese Skulptur – die ein diesseitiges und jenseitiges Durchdringen der Mauer zeigt - steht als Symbol dafür, dass wir die Einladung angenommen haben und zeigt somit für alle sichtbar unser Einverständnis an, ohne dass wir ein Wort darüber verlieren müssen. Gleich im ersten Moment, als ich den Fisch erkenne, wird mir klar, dass diese Skulptur von tiefer religiöser Bedeutung ist.

Ich bin gespannt, was die Ältere zu unserem Vorhaben, im Stroh zu schlafen, sagen wird. Sie reagiert nämlich sehr allergisch auf Gräserpollen und dürfte schon allein von der Vorstellung nur wenig begeistert sein.

3
Mrz
2008

Geheimes Brandmal der SED

Traum:
Irgendwo. Weitere Stürme drohen! Blick nach oben. Das Himmelszelt ist klarblau. Rundum ragen die kahlen Wipfel einiger Bäume hinein. Das Geäst wirkt still. Es ist auch nichts Brüchiges zu erkennen; etwas, das auf mich hernieder stürzen könnte. Stattdessen werden einige Puschelzweige sichtbar. Sie sind von eigelbem Flaum ummantelt. Ich sehe darin ein Zeichen der Entwarnung, wobei ich allerdings nicht ganz sicher bin, ob mein Eindruck richtig ist.

Es kamen zweierlei Helikopter zum Einsatz. Offene Konstruktionen aus roten und grünen Steckröhren. Mit diesen Helikoptern wurden Tapferkeit, Entschlossenheit, Mut und Geradlinigkeit zum Ausdruck gebracht.
Ein Artikel bei Wikipedia liefert weitere Informationen zu diesem Thema:
'Hand Shri Yantra' von Traumzeit Als erstes fällt eine Bleistiftzeichnung ins Auge: Sie gibt das Profil eines Mannes wieder – das kurz nach dem Tag der Befreiung entstanden sein muss. Er trägt eine Soldatenuniform und einen Stahlhelm mit Pickel.
Im Artikel ist von einem geheimen Ableger der SED die Rede. Zur Veranschaulichung wird die Handinnenfläche des Mannes eingeblendet, da er dort ein Brandmal trägt: das Shri Yantra. Alle Mitglieder ließen sich dieses Signum in die Hand brennen; als Zeichen ihrer gemeinsamen Gesinnung.

18
Okt
2007

Körperreinigung im Dom

Traum:
Mit Mike und Moina in einem Dom auf einer Empore über dem rechten Seitenschiff. Ich trage Badekleidung; ein Handtuch liegt über meinem Arm. Es ist klar, nicht alle Bereiche des Doms dürfen von Normalsterblichen genutzt werden. Allerdings ist diese Empore für das gemeine Volk zugänglich, ebenso wie die sich daran anschließende Reinigungsanlage: eine reliefartig in die Wand eingearbeitete Badewanne mit fließendem Wasser. Mir kommt in den Sinn, dass hier oben sicher schon manch Heiratswillige vor den Altar traten. Sonderbar, eine solche Zeremonie von hier oben aus?! Möglich allerdings, dass dies für eine Reihe von Hochzeitern die einzige Möglichkeit bot. Eigentlich ist doch der Hauptraum, direkt vor dem Altar, der dafür vorgesehene Ort?! Vermutlich gelten an diesem großen heiligen Ort andere Gesetze.

In dem Moment, da ich mich entschließe, mich nun der Reinigung zuzuwenden, betritt ein Geistlicher die Kirche und ist mit wenigen Schritten bei uns. Mit fuchtelnden Armbewegungen tadelt er uns, weil wir das heilige Interieur mit einer Reinigung unserer Körper entwürdigen. Ich erkläre ihm, dass doch gewisse Bereiche hier just für eine solche Reinigung vorgesehen seien! Oder irre ich mich??

28
Aug
2007

Tempel und Buddha-Statue

Traum:
An einem unbenennbaren Ort in der Fremde. Es ist sehr früh am Morgen – sozusagen noch vor dem Aufstehen. Ich sitze am Rande eines griechisch anmutenden, privaten Schwimmbeckens. Eine knabenhafte Mutter geht langsam ins Wasser und ermuntert mit sanfter Stimme ihren Sohn, es ihr nachzutun. Es sei so herrlich, jetzt zu baden.

Ja, wie gerne würde auch ich jetzt schwimmen! Mein Blick streift höher, über den Saum eines Baumwipfels. Oh, dort oben, vor strahlend blauem Himmel, sehe ich die weißen Säulen eines kleinen griechischen Tempels leuchten. Unweit davon, ebenfalls vor dem Hintergrund des klaren Morgenhimmels, eine helle Buddhastatue mit einem orangerot leuchtenden Tilaka auf der Stirn. Der Anblick hat etwas Unfassbares, etwas das mich weitet und entgrenzt, Ruhe und Frieden gibt. Als mein Blick weiterschweift, erkenne ich, an einem unbekannten Ort zu sein, was zu dem Eindruck mangelnder Bodenhaftung führt. Ich stehe auf, gehe langsam um das Becken herum, setze mich schließlich an dessen Kopfende. Immer noch darauf hoffend, dass die Mutter einfach zu mir sagt: „Komm doch auch rein!“ Inzwischen glaube ich nicht mehr daran, traue mich aber auch nicht, sie darum zu fragen.

28
Mrz
2007

Himmelslichter

Traum:
'Himmelsfunken' von Traumzeit In einer fremden kleinen Stadt. Ein Nachtspaziergang mit Nahestehenden. Der Himmel mondbeschienen mit hauchfeinen Schleierwolken. Ganz fern sprühen Lichterfunken auf. Nanu? Ein bleicher Sternenregen? Mehr noch… Der Himmel ist voller durchscheinender Fallschirme! Nur ganz zart zu erkennen – ähnlich wie fast unsichtbare Quallen. Lautlos schweben sie zur Erde. Ich sehe transzendente Lichterstreifen… wie mildes Sternenglimmen. In ihrem Lauf verästeln sie sich ähnlich einem Feuerwerk! Lichte Flugkörper steigen auf, ziehen ihre Bahn. Du meine Güte…! Was hat das zu bedeuten? Werden dort Bomben geworfen? Wird es Unruhen geben? Ich zupfe an Mikes Ärmel „Schau!!“. Aber er und die anderen unterhalten sich, sehen es nicht.

Musik erklingt… so schöne Klänge… vertraut. Nach einer Weile sagt Mike, er erkenne sie, aber es seien doch nicht die originalen Musikstücke?! Ja, das stimmt, erkläre ich, aber dafür sei es kostenlos und für jeden zugänglich.

Wir gehen nach rechts in ein Haus.

In einer kleinen Hütte. Sie ist voller ärmlich gekleideter Menschen. Vielleicht Bergarbeiter-Familien. Dichtgedrängt und andächtig sitzen wir beieinander. Bald wird klar, dass wir in eine ganz kleinen Kirche sitzen. Ein Schriftstück in der Hand haltend, singen wir Kirchenlieder. Mit einem Mal gibt es Bewegung. Ich hatte es kaum wahrgenommen… erst als die Person wieder an unseren Tisch zurückkehrt und die nächste Person aufsteht und geht, schenke ich dem Beachtung. Man schaut mich an „Du bist dran.“ Oje, jetzt verstehe ich erst. Es geht der Reihe nach und ich bin dran aufzustehen und zu gehen… - wenn ich möchte. Ich muss es sofort tun, sonst wird es als stillschweigendes Nein gedeutet und ich habe Chance vertan. Ich gehe nach rechts um die Ecke und sehe eine kleine Eckbühne, die von schweigenden Menschen dicht gesäumt. Sie rücken beiseite, geben mir wortlos und selbstverständlich ihre Sitze als Stufen frei, damit ich hingehen kann. Den Segen empfangen! Das hatte ich nicht geahnt. Ein religiöses Oberhaupt sitzt dort. Alles geht so schnell! Ich erinnere mich, ihn erreicht zu haben, aber ob ich den Segen wirklich erhielt… ich weiß es nicht. Etwas ratlos kehre ich an den Tisch zurück.

Notiz:
Bildquelle: Originalaufnahme der Qualle bei Stock.xchng von Powerboy

17
Jun
2006

Jasmin Tiefensee und zehn Tote im Wasser

Traum:
Der Urlaub in Italien geht zu Ende. Mike ist bereits heim. Im Moment halte ich gerade Ausschau nach Moina, gehe den Weg in Richtung Strand entlang. Der Tag ist hell, scheint aber verdunkelt wie in der Nacht. In der Nähe der sanitären Anlagen und kleiner Verkaufsstände entdecke ich Moina, und nehme sie an die Hand. Am Wegesrand steht ein grauhaariger vollbärtiger Mann. Er sieht aus wie eine Mischung aus Reinhold Messner und Seebär. Er kommt auf mich zu und fragt, ob wir uns kennen. Ich erzähle, dass ich ihn vom Bioladen her kenne. Ich merke, dass es ihn langweilt, was ich erzähle. Er fragt: „Haben Sie bereits mehrmals versucht, Kontakt mit mir aufzunehmen?“
„Nein“, sage ich und denke im Stillen, dass er das doch machen solle, wenn er möchte. Dann erkläre ich ihm: „Ich erwarte viel (von den anderen)!“ Nach einer kurze Pause ergänze ich: „Aber ich gebe nichts (wenig).“ Daraufhin wendet er sich desinteressiert ab – womöglich sogar ablehnend – und geht.

Moina und ich durchqueren dann das kleine Freizeitgebäude und kommen an der Hinterseite wieder heraus. Dort ist ein Kiosk und wir hören Leute sprechen. Da traue ich Augen und Ohren kaum... Alle unterhalten sich auf Deutsch, und sogar die Schilder im Kiosk sind in deutscher Sprache verfasst. Hier ist alles wie in Deutschland! Nee, also das gefällt mir überhaupt nicht! Muss so etwas denn wirklich sein?

Als ich zurückgehen will, treffe ich auf eine Seniorengruppe. Dabei erfahre ich, dass diese Männer aus meinem Heimatort kommen und ebenfalls morgen abreisen. So ein guter Zufall! Endlich kann ich vielleicht an nähere Informationen kommen! Ich frage einen der Männer nach der Abflugzeit. Er holt seinen Fahrschein aus der Jackettasche und lässt mich mitlesen. Der Fahrschein ist ähnlich einem Kassenbon – in violetter Schrift bedruckt. Abflugszeit ist sieben Uhr und der Flug kostet 230 Euro. Es tut gut, nun Näheres zu wissen. Ich frage, ob wir uns morgen vielleicht den Senioren anschließen dürfen, da ich auch noch nicht weiß, wo der Flughafen ist und auf welchem Wege wir dort hinkommen können. Damit sind sie gerne einverstanden. Prima, das Problem wäre also fast gelöst und ich entspanne mich etwas.

Ich will zurück zum Hotelzimmer, komme draußen am alten Bahnhofsgebäude entlang. Seitlich, dort wo sich eine kleine Verladerampe befindet. Gerade wird erzählt, dass hier kürzlich zehn Menschen ertrunken sind, und dies erst zwei Tage später bemerkt wurde, obwohl sich rundherum viele Menschen aufgehalten hatten! An dem Tag war allerdings kein Strandwetter, was der Grund dafür war, dass dieser schreckliche Vorfall nicht bemerkt wurde.

Ich möchte sehen, was passiert ist und öffne den Laden zu dem stirnhoch ummauerten Grund. Dieser nach oben offene Raum steht voller Meerwasser. Das Wasser fließt trotz geöffneter Türe nicht heraus und ich kann in das Becken hineinsehen (wie in ein Aquarium). Ich sehe die Leichen darin herumtreiben. Ganz vorne ein schlanker Frauenkörper, deren Kopf über der Wasseroberfläche treibt. Ich muss plötzlich an Jasmin Tiefensee denken. Sie hat schulterlange glatte, dunkle Haare. Starr recken sich ihre Arme in hilfeflehender Geste aus dem Wasser. Die verdrehten Augen sind aus den Höhlen getreten. Möglich, dass die Wasserbewegungen den Leib in Bewegung setzen, aber ich bin nicht sicher... vielleicht lebt sie noch? Der Anblick ist allerdings so grauslich, dass ich mich kaum traue, genauer hinzuschauen. Ich schließe schnell die Tür und gehe langsam weiter. Aus dem Augenwinkel schaue ich zu ihr zurück... Fleht sie um Hilfe? Ist es ein Aufbäumen aus letzter Kraft? Aber der Körper wirkt bereits totenstarr – ich kann gar nichts mehr machen. Schrecklich.

Es ist an der Zeit, die morgige Abreise vorzubereiten. Gemeinsam mit Moina fange ich an, das Hotelzimmer aufzuräumen. Wilma ist bereits da und hat angefangen. Da ich nicht weiß, wann genau in der Frühe ich losmuss, sollte ich soweit als möglich alles vorbereiten, damit am folgenden Tag nicht unnötig Zeit verloren geht. Ich habe bereits vieles in einen Beutel – halb Müllsack, halb Rote-Kreuz-Sack – gesteckt. Die gebrauchte Bettwäsche liegt auf einem Haufen am Boden. Ich trage die Wäsche hinaus, damit ich das morgen nicht mehr erledigen muss - wir dürfen keinesfalls den Flieger verpassen.

So hänge ich die Steppdecke gefaltet über den rechten Arm, lege eine bunt bedruckte Baumwolldecke darüber und mache mich auf dem Weg. Dieser führt wieder seitlich am Bahnhofsgebäude vorbei – dort wo ich vorhin die Leichen im Wasser entdeckte, wovon hier und jetzt allerdings weder die Rede ist, noch scheint es in irgendjemandes Bewusstsein zu sein. Hier begegnet mir eine kleine Gruppe alter iranischer Männer. Sie tragen dunkle alte Kleidung und Tücher um die Köpfe gewickelt. Obwohl es Iraner sind, muss ich kurz an Juden denken. Als die Männer mich sehen, halten sie kurz inne und betrachten mich. Dann ist es so, als würden sie mich erkennen, woraufhin sie sich bekreuzigen, ein kurzes Gebet murmeln, die Augen senken und sich verneigen. Das finde ich sonderbar... Warum machen sie das? Es ist doch augenscheinlich, dass ich eine deutsche Touristin bin. Ich habe mich ja noch nicht einmal verschleiert!! Oder denken sie gar, dass die große Decke, die meinen Körper fast gänzlich bedeckt, mein Schleier ist? Etwas irritiert gehe ich an ihnen vorbei.

Hinter den Männern kommt in kurzem Abstand eine Gruppe alter iranischer Frauen daher. Es sind alte Bäuerinnen, die ihre Tücher schützend ins Gesicht drücken. Als sie mich sehen, halten auch diese inne. Und wieder scheint mir, man würde mich erkennen! Demütig senken sie ihre Blicke, und gehen sich verneigend weiter und machen dabei heilige Zeichen. Was sehen sie in mir? Wer bin ich in ihren Augen? Ich fühle mich wie eine deutsche Touristin, und ohne Kopfbedeckung habe ich das unangenehme Gefühl, nackt zu sein. Dies spüre ich aber erst hier und jetzt so deutlich.

Verwandte Träume:
Da Vinci Code zum Abendmahl
Jasmin Tiefensee

Sieben Uhr taucht auch im Traumfänger auf.

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Meer Träume

22
Apr
2006

Da Vinci Code zum Abendmahl

Traum: Abend. Im Nebenzimmer eines Lokals eine lange Tafel. An der mir gegenüberliegenden Tischseite, und an den Tischenden sitzen einige . Wahrscheinlich gehören sie einer religiösen Gruppe an.

Wir alle studieren ein Buch - ein Buch, das es in vielen Ausgaben gibt; vielleicht ein Glaubens- oder Gesetzesbuch. Ein sehr alter Text, der immer wieder neu aufgelegt wurde und den diese Männer zu entschlüsseln suchen. Die Seiten sind aus dünnem Papier, dicht mit kleinen Buchstaben bedruckt. In der Kopfzeile stehen vier vierstellige Seitenzahlen, die nicht fortlaufend sind, sondern deutlich voneinander abweichen. Die Seitenzahlen 1061 und 1132 meine ich zu erinnern. Die Männer diskutieren angeregt und ich würde gerne wissen, worum es gerade geht und bitte um die betreffende Seitenzahl. Etwas ungehalten gibt einer von ihnen Antwort. Nur hilft mir das nicht weiter, denn wegen der unterschiedlichen Seitenzahlen finde ich den gemeinsamen Nenner nicht. Soweit ich verstehe, geht es um Verschwörungstheorien.

Ich verlasse den Ort und gehe in den Hauptraum hinüber. Links von mir - unauffällig im Halbdunkel - steht eine alte Muslimin. Ich nehme das Mulltuch, mit dem sie sich verschleierte und drapiere es bei mir - es ist okay für sie, dass ich es nehme, denn heutzutage sind die nicht mehr so streng.

Eine kleine Treppe führt wenige Stufen tiefer in eine Versenkung. Ich hüpfe die Stufen hinab und hinauf. Dabei entdecke ich einige kleine Schalter in den Holzstufen. Sie sind klein, aber da sie rot sind, bemerke ich sie dennoch. Diese Schalter wurden von den Männern der religiösen Gruppe eingebaut - vermutlich um etwas bei jenen auszulösen, die darüber gehen. Ich überlege, ob es bedenkliche Folgen haben könnte, wenn ich auf diese Schalter springe? Die Stimme eines körperlosen Beobachters macht mich auf etwas aufmerksam: In eine der Stufen wurde durch mein Hin und Her, ein weiterer roter Knopf integriert. Ich springe auf diesen drauf und… es passiert nichts! Die Stimme sagt, ich könne ruhig drauf springen, da passiere nichts. Sollte aber einer der Männer darauf treten, dann könnte das eine geradezu explosive Wirkung haben...

Einer der Männer erscheint kurz darauf und sagt mit ungeduldiger Stimme, ob ich nicht wisse, dass der dritte Weltkrieg kurz bevorstehe! Ich wundere mich… es gab zwei Weltkriege aber von einem dritten weiß ich nichts.

Ich kehre an den vorherigen Ort zurück. Der Bereich liegt im Halbdunkel und dort ist wieder die Muslimin - eine Alte, die zu den weisen Frauen gehört. Sie wirkt ernster als vorhin, und ist nun sorgfältig verschleiert. Wieder will ich ihr den Schleier spielerisch entziehen. Mit Nachdruck hält sie mich davon ab. Sagt, es sei kein Spaß mehr und sie meine es mit ihrer Verschleierung jetzt sehr ernst. Es diene nun ihrer eigenen Sicherheit. Auch ich solle mich schnellstens verschleiern, um mich ebenso in Sicherheit zu bringen.

Das Wissen um ein kommendes Ereignis fiel ihr zu: es wird bald umfassende Angriffe auf diesen Staat geben. Und nur jene, die sich - wie es hier ursprünglich üblich war - verschleiert haben, werden unauffällig genug sein, um vor den Angriffen der Staatsfeinde geschützt zu sein. An ihrer Ausstrahlung spüre ich die Dringlichkeit, ihren Rat zu befolgen. Ich spüre die nahenden Unruhen, und denke, ich sollte ihre Worte ernst nehmen.

Verwandter Traum:
Jasmin Tiefensee
Jasmin Tiefensee und zehn Tote im Wasser


Themenbezogene Links:

Im Opablog unter dem Titel "Iranerinnen" fand ich den Link zu den Kleidervorschriften im Iran. Dort wiederum den Hinweis auf den Artikel vom 20. April 2006 "Iran-Regime verschärft wieder die Kleidungsvorschriften". Ein weiterer Artikel zu Dan Browns "Sakrileg" bei Stern.de
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