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Traumzeit

Italien

16
Jun
2007

Check-in

am Flughafen Pisa

'Flughafen Pisa - Check-in' von Traumzeit

Originalgröße

21
Jan
2007

Elba - weißer Sandpfad am Meeresrand

Traum:

Oups… völlig unerwartet finde ich mich am Meer wieder. Eine weit geschwungene Bucht am Mittelmeer. Das ruhige Wasser so klar und leuchtend türkis. Zur rechten Seite dehnt es sich weit bis zum fernen Horizont aus. Ich stehe knöcheltief im sonnenwarmen Wasser. Das Wasser in dieser Bucht ist seicht und so ist der sonnengeblichene Weg aus körnigem Sand zu sehen, der unter Wasser verläuft. Er führt weit die Bucht entlang… Dieser Weg, der erst zu sehen ist, wenn man im Wasser steht, zieht meine Aufmerksamkeit auf sich… soll man ihm folgen? Verspricht er Verheißungsvolles? Wo bin ich überhaupt? Mit einem Male wird mir klar, dass wir – meine Familie und ich – auf Elba sind! Kurz entschlossen waren wir hierher geflogen. So plötzlich, dass wir dies auch niemanden mitteilten. Mir selbst wird ja gerade erst klar, dass wir diese Reise machen- So eine Freude, so ein Glück…

Rand-Notiz:

Auf Elba nur Fische vom Meeresgrund

5
Aug
2006

One-Night-Stand ist immer zu haben

Traum:
bellyAm Mittelmeer – warmer Sommerabend. Ein Spaziergang mit einem befreundeten Paar – Elvira und Romeo. Heute ist noch eine schlanke junge Frau mit dunklen Kringellocken in unserer Begleitung. Als wir im Strandlokal ankommen, steht sie vor dem Hintergrund der orangefarbenen Dämmerung über dem Meer. Ihre elastische Taille ist bemerkenswert schmal. Gerade schiebt sie ihr Shirt mit der flachen Hand ein wenig hoch, und ich kann einen Blick auf ihren flachen sonnengebräunten Bauch werfen – der Bauchnabel ist gepierct. Hübsch.

Während wir uns setzen – mit Blick zum Meer – erzählt sie davon, dass ihr noch eine männliche Begleitung fehle. Im gleichen Moment setzt sich Romeo auf meinen Schoß. Er trägt nur ein T-Shirt, ist ansonsten unbekleidet. Seine Schenkel sind gespreizt, sein Körper erhitzt und feucht. Seinem ausgeprägten Geschlecht entströmt ein kräftig männlicher Duft. Ich streichele zärtlich seine Oberschenkel, seine Leisten, seinen Bauch – überall, ohne sein Geschlecht zu berühren. Spüre seine Wärme und seinen Schweiß unter meinen Händen. Elvira sitzt gegenüber – entspannt lächelnd.

Ich sage zu der jungen Frau, dass es ganz einfach sei, einen Mann für einen Abend zu finden. Erst recht für eine so attraktive Frau wie sie es sei. Keiner der drei will mir glauben, dass das wirklich so ist.
Romeo lacht laut auf und meint kritisch: „Das sagst Du doch jetzt nur deshalb so sicher, weil Du gerade jemanden hast!!“
Aber das stimmt so nicht!!! Während meiner Zeit als Single hatte ich nie Probleme, einen One-Night-Stand zu kriegen. Die junge Frau würde gerne wissen, wie man das machen muss. Aber das kann ich gar nicht in Worte fassen. Denn eigentlich... muss man dafür gar nichts machen. Es ist ja mehr die Ausstrahlung... das mehr passive Aussenden von Signalen, die der Sehnsucht und Lust entspringen. Nicht etwas, das man aktiv und vom Verstand gelenkt praktizieren sollte. Eher ein hingabevolles sich den Möglichkeiten öffnen... Nein, ich kann es nicht erklären, nicht in Worte fassen. Es ist kein Tun, sondern mehr die offene Haltung. Ich bin überzeugt, dass die junge Frau jederzeit einen Mann für einen Abend – eine Nacht - finden kann.

Meer Träume

19
Jun
2006

Fenice

Traum:
Am Rande des Raumes – Halbdunkel. Mike will nicht in den mittleren Bereich des Raumes gehen. Dort ist es zu unruhig und zu laut. Er möchte lieber vorne in der Nähe der Eingangstür bleiben und hier lesen oder Traumarbeit machen. Wenn ich möchte, darf ich gerne bei ihm bleiben, denn ich störe ihn nicht.

Break

Eine Bucht – wie La Fenicia - im Dunkel. Etwa hundert Meter vom Strand entfernt dümpelt ein kleines weißes Motorboot verlassen im Wasser. Dieser Bereich ist von mildem Schein erhellt. Mit einem Male steigt direkt hinter dem Motor etwas senkrecht aus dem Wasser und schnellt nach oben....

Wieder im Raum bei Mike. Ich kommentiere die Szene mit einem verblüfften: „Wie Phönix aus der Asche!!“ Gleich darauf schlage ich mir mit der Hand vor die Stirn – na logisch! – und rufe aus: Fenice!!

Es ist ein Augenblick, der mich sehr bewegt.


Rand-Notiz:

Mit dem Aufwachen kommt ein Gefühl der Ernüchterung auf, denn ich denke: Das ist ja alles nichts Neues.


16
Jun
2006

Busreise - Toskana

Traum:
Reflektion - alte Frau im Bus. Klick aufs Bild zur größeren Ansicht (hostet by ImageShack) Mit einem Reisebus in der Weite der Toskana unterwegs. Die Sonne scheint, leichte
Cirrostratuswolken mildern das strahlende Azurblau zum Hellblau. Die Landschaft zeigt sich karg mit sonnentrockenem Grün.

Im Bus ist Stille. Ich bin für mich – und sei es nur deshalb, weil ich in Gedanken und Nachspüren versunken bin. Nebensächlich gleitet mein zielloser Blick aus dem Fenster an der rechten Seite. Aus dem Augenwinkel eine Wahrnehmung: Das Fensterglas spiegelt meinen Kopf. Mein Blick hat sich bereits wieder abgewendet, als mir etwas einfällt... Vielleicht durch ein Erinnern, wodurch es überhaupt erst ins Bewusstsein gedrängt wurde. Zeitverzögert die Erkenntnis, so dass der Blick sich bereits wieder entfernt hatte.

Folgendes fiel mir nämlich wieder ein: Dann und wann hatte ich bemerkt, dass die Muskulatur meiner Augenlider teilweise erschlaffte, wodurch sich die Augen nur leicht verzögert öffnen ließen. Ein Phänomen, dass sich manchmal bei Erschöpfung und Müdigkeit einstellte. Zeigte die Reflektion im Fensterglas nicht gerade jenen Zustand? Ich bin mir nicht ganz sicher.

Und ich weiß um die Flüchtigkeit solcher Wahrnehmungen. Die leiseste Veränderung der Haltung kann dazu führen, dass gleich darauf nichts mehr davon zu erkennen ist. Also halte ich inne, bewege mich nicht, und wende auch den Kopf nicht – vielleicht habe ich so die Chance, es nochmals betrachten zu können. Vorsichtig lenke ich den Blick wieder zum Fenster...

Ja, da sehe ich mich sitzen. Der Anblick ist weniger schmeichelhaft, als ich mir wünschen würde. Unangenehm betroffen macht, dass sich die Lidmuskelschwäche offenbar noch verstärkt hat. Denn gerade in diesem Augenblick kann ich die Verzögerung, mit der sich die Augen nach einem Lidschlag öffnen, genau beobachten. Bedenklich, dass es so weit fortgeschritten ist. Auffällig die wettergegerbte Haut der Frau. Vielleicht liegt es an dem häufigen Aufenthalt in der toskanischen Sonne? Womöglich hat das verzögerte Öffnen der Augen ebenfalls mit der anhaltenden Sonneneinwirkung zu tun? Haut und Augen müssen sich schützen, passen sich den natürlichen Bedingungen an, so meine Überlegungen.

Die Betroffenheit dehnt sich langsam zur Erschütterung aus, denn diese stille und in sich gekehrte Frau an meiner Seite, deren schemenhaftes Bild dort auf dem Fenster zu sehen ist, ist eine a l t e Frau. Sie... – also ich bin eine alte Frau!! Und es scheint, als sei diese unattraktive Äußerlichkeit im Leben dieser Frau ohne besondere Bedeutung – es gehört einfach dazu. Diese selbstverständliche Akzeptanz verblüfft mich... und ich spüre aufkeimenden Frieden.

Verwandte Träume:

Auslandsaufenthalt zu Ende
Die römischen Kalenderblätter

Rollern bei Fenicia

Traumfragment: [...] Seit kurzem fahre ich mit meinem Roller (real Moinas neuer Roller) zur Arbeit – also nach Bremen. Cleo fährt auch mit einem solchen Roller. Mal fährt sie voraus, mal hinterher.
Gerade umfahren wir einen Felsvorsprung, fahren dabei durch das flache Meerwasser wie auf Elba in der kleinen Bucht Fenicia. Ich fühle mich fit und stark. [...]


13
Jun
2006

Auf Elba nur Fische vom Meeresgrund

Traum: In abgelegenem Halbdunkel. Ich unterhalte mich mit einem sportlichen Paar über Elba. Sie waren noch nicht dort und zeigen sich an Einzelheiten interessiert. Die Frau meint: „Wahrscheinlich gibt es dort nur Fisch vom Meeresgrund zu essen.“ Dabei habe ich eine bunte Vielfalt unterschiedlichster Meerestiere vor Augen. So wie es sich anhört, findet die Frau dies weniger appetitlich.

Ich kläre auf: „Nein nein, es gibt dort auch die üblichen Nahrungsmittel, sie werden mit einem Schiff eingeführt, wodurch es allerdings etwas teurer wird. Und es gibt dort sogar einen Bioladen!“

Dann ein sonderbarer, nahezu dunkler kastenähnlicher Raum, der mit undefinierbarem Zeug gefüllt ist. Rundum, mit einem gewissen Abstand zum Boden, führt ein zehn Zentimeter breiter Regalboden innerhalb des Raumes. Ein Mann und eine Frau radeln darauf entlang. Etwas wackelig, denn es ist nicht einfach, hier das Gleichgewicht zu wahren. Ich fahre auf dem Fahrrad hinterher. Anfangs denke ich, auf diesem schmalen Pfad könne man gar nicht fahren, weil auch ein Teil der Sachen darauf liegt. Aber während des Fahrens kann ich feststellen, dass es durchaus möglich ist. Wir gelangen dann an der vierten und offenen Seite des Raumes wieder hinaus. Das Radfahrer-Paar ist dann fort.

Stattdessen bemerke ich einen früheren Arbeitskollegen meines Vaters. Ich schaue auf ihn wie von einer flachen Empore herunter. Er lächelt zu mir hinauf und wir unterhalten uns nett. Diese angenehme Unterhaltung kommt überraschend für mich, und ich spüre deutlich, wie wohl mir das tut und wie ich mich dabei entspanne.

Rand-Notizen:
Anlässlich des Unfalls am Strand auf Elba, sprach ich ja auch von einer Art persönlichem Albtraum mit gutem Ausgang. Gestern, der Triggertraum brachte mich erst auf die Idee mit den Elben, was ja akkustisch in dem Namen Elba anklingt.
... Alben... Albtraum. Vielleicht haben die eher unappetitlichen Meerestiere etwas damit zu tun? Geschmackssache?


6
Jun
2006

Auslandsaufenthalt zu Ende

Den interessanten und behaglichen Traum vom frühen Morgen habe ich vergessen:
Als bildhafte Erinnerung blieb eine weite Landschaft in freier Natur wie in der Toskana. Und das Wissen darum, dass sich der Auslandsaufenthalt dem Ende zuneigt. Letzte Vorbereitungen werden noch getroffen, der Abflug steht bevor. Loslassen ist angesagt.

Verwandter Traum:
Busreise - Toskana


4
Jun
2006

Saftgrüner Rock in Herberge bei Pisa

Inhalt und Ablauf nur unvollständig erinnert

Traum: Wieder im Haus am Berg bei Pisa. Es riecht nach warmem Fahrradreifengummi und Jasmin.

In den weiten Räumen wird heute eine Kindergruppe erwartet. Einige Erwachsene treffen die Vorbereitungen. Auf einem Tischchen vor mir steht eine große, rote runde Schüssel mit Creme. Ich rühre sie mit Hilfe eines Mixers – bin nun fertig damit.

Jasmin und grüner RockKarl-Balduins Ankunft kommt überraschend für mich. Ich überlege, ob ich ansprechend genug gekleidet bin. In einigen Metern Entfernung sehe ich mich am Rande des Saales laufen: eine schlanke Frau, die Haare schulterlang und fedrig geschnitten, grau-mittelblond. Ein knielanger saftgrüner Rock – frühlingshaft. Dazu ein helles Shirt und cremeweiße Pumps.

Ich spüre deutlich mein ungeschminktes Gesicht, die Haut fühlt sich weich und sauber an. Die Haare sind frisch gewaschen und fühlen sich weich und gesund an. Dennoch befürchte ich die missbilligenden Blicke von Karl-Balduin. Meine Furcht ist zu groß, als dass ich objektiv beurteilen könnte, ob sein Blick tatsächlich kritisch ist. Es bleibt ungewiss.

Es sind noch weitere Vorbereitungen für das Kinderfest zu treffen. Ich lasse Karl-Balduin an dieser Stelle zurück. Damit entziehe ich mich automatisch seinen kritischen Blicken. Das macht es angenehm, wobei ich gleichzeitig bedauere, nicht bleiben zu können.

Eine Weile später kehre ich an diesen Ort und zu Karl-Balduin zurück. Vom anderen Ende des Saales – von dort, wohin ich mich vorhin im grünen Rock gehen sah – kommen Mike und sein Zwillingsbruder Sammy auf uns zu. Karl-Balduin sieht Sammy, erkennt darin aber nicht Mikes Zwillingsbruder und sagt: „Oh, hier gibt es Indianer!“ Seine Stimme klingt angenehm überrascht. Ich versuche zu erkennen, ob man von hier aus sehen kann, dass Sammy ein Arm fehlt. Vielleicht würde Karl-Balduin daran erkennen, dass es kein Indianer, sondern Mikes Zwillingsbruder ist. Mir gelingt es leider nicht, meinen Blick genug zu schärfen, um dies zu erkennen. Aber sie kommen näher und dann wird sich alles klären.

Verwandte Träume:
Bambushütte auf Berg bei Pisa
Blütenduft über Pisa
Jasmin Tiefensee
Casa a Mare


3
Jun
2006

Bambushütte auf Berg bei Pisa

BambooTraum: Eine nur selten bewohnte Hütte auf dem Berg am Rande Pisas. Der Blick von hier – nahe dem Gipfel - geht hinab ins Tal.

Das offene Haus – es hat keine Scheiben in Fenstern und Türen – ist mit einfachen Bambus-Möbeln eingerichtet. Ein kugeliger Lampenschirm, aus Sisalschnüren geformt, hängt an der Zimmerdecke. Draußen auf der Veranda klappert ein Windspiel aus Bambusrohren leise im Wind. Die Luft in den Räumen ist feucht und sanft bewegt. Ein schweigsamer Geschäftsreisender – von Aussehen und Kleidung her mein typischer Animus – mit Aktentasche ist für kurze Zeit hier untergekommen. Es ist angenehm, ihn vorübergehend hier zu wissen.

Verwandte Träume:
Geheime Gelder aus Amerika
Blütenduft über Pisa


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