Zeitgeist

Oktober 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 5 
 8 
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 

Aktuelles

Verlockend ist es ja......
Verlockend ist es ja... Mein Traum-Ich ist allerdings...
Traumzeit
Vielleicht
wissen die Traumschwestern ja besser, was gesund ist....
zuckerwattewolkenmond
Puh
lieber Herr B&M, nun atme ich auf. Sicherlich fehlte...
Traumzeit
Liebe Frau Traumzeit,...
Liebe Frau Traumzeit, Sie haben recht: Nie würde...
books and more
Liebe Audrii, ja, ich...
Liebe Audrii, ja, ich habe den Eindruck, dass dies...
Traumzeit

Haarige Sachen

1
Jul
2008

Die dunkle Hausherrin

Traum:
Auf dem Lande. Eine Beschäftigung als Dienstmädchen. Ich sitze auf der Toilette der Hausherrin und bemerke erst jetzt, nach vielen Stunden, etwas. Beim Aufstehen streifen meine Haare ein schwarzes Klettband, das die Hausherrin mittels einem hölzernen Gestell über dem Toilettenbecken befestigte. Jedes Mal war ich mit meinen Haaren daran gekommen, so dämmert mir. Ein Blick zum Klettband zeigt mir, dass ich Recht habe: es ist dicht voller Haare. Eine ganze Strähne langer welliger Haare – die stammen eindeutig von meinem Schopf – kann ich herausklauben! Ich erlebe es als etwas Verletzendes, dass sie das macht und mich so nach und nach meiner Haare beraubt. Doch nicht nur das! Die Hausherrin hat dies alles in erster Linie deswegen veranstaltet, um mir später den Haarverlust auf ihrer(!) Toilette vorhalten zu können. Sie wollte es so aussehen lassen, als sei ich allein dafür verantwortlich. Von dem von ihr angebrachten Klettband solle dann nicht mehr die Rede sein. Da ich es nun vorher bemerkte, kann ich ihr immerhin einen Strich durch diese fragwürdige Rechnung machen. Damit geht es mir zwar nicht wirklich gut, aber ich habe damit wenigstens ein Gefühl der Schadensbegrenzung. Vor allem werde ich fortan gut auf meine Haare achten.

Auf dem Lande. Ein alter Küchentisch mit Schublade steht auf dem Hof, nahe einem kleinen Unterstand, wo ich stehe. Auf dem Tisch steht ein riesengroßer Kochtopf mit Deckel. Der Topf hat sicherlich 100 Liter Fassungsvermögen. Die verstorbene Lisabeth will darin Suppe kochen. Bereits vorhin im Haus sah ich sie beim Vorbereiten des Gemüses, das sie nun hier draußen schälen, stückeln und in den Topf werfen wird. Doch wer wird den gefüllten Topf später vom Tisch tragen? Opa Martin wird das wohl kaum bewältigen können. Auch nicht sie beide gemeinsam. Vielleicht will sie den Topf nur zum Teil füllen? Trotzdem... selbst dann könnte der Topf von niemandem mehr bewegt werden. Gedanklich hänge ich in dieser Situation fest und starre auf den Kochtopf, ohne dass irgendetwas passiert.

12
Jun
2008

Fransenrock und fransige Haare

Traum:
Als ich nach einiger Zeit zurückkehre, trage ich einen schwarzen Minirock mit unversäuberter Saumkante. Der Stoff ist dort inzwischen total ausgefranst. Während des Gehens streife ich die gelösten Fäden aus dem Stoff, wodurch der Rock noch kürzer wird. Als ich in meine Haare greife, stelle ich fest, dass ich Haarausfall habe. So streife ich die gelösten Haare vom Kopf. Auf dem Boden sehe ich meinen Schatten, der währenddessen immer kürzere Haare bekommt. Das schockt mich gar nicht. Im Gegenteil, kurz taucht das Bild von Tina Turner auf, und ich stelle fest, dass die neue Frisur richtig peppig ist. I feel good.

Eingangsbereich/Musikbude. Hier ist der Kindergarten. Ich hole Moina ab, lege ihr beim Hinausgehen den Arm um die Schulter. Mein großes Kind. Sie schaut zu mir auf, wir lächeln uns an, als ich mit Cleo durch das Kinderzimmer der Älteren gehe. Blicke Anwesender folgen uns. Ich küsse sie herzhaft auf den Mund. Sie staunt. Ich sage vergnügt: „Das darf ich!“

17
Apr
2008

Popohaare beim Klassentreffen

Traum:
Ein Klassentreffen, nach vielen Jahren Pause, geht zu Ende. Ein paar ehemalige Mitschülerinnen stehen noch mit ihren Begleitern – ehemaligen Mitschülern – beisammen. Nur noch wenige Worte werden gewechselt; man hat sich, sozusagen, alles gesagt, was zu sagen ist. Zwar hatte sich zwischen diesen Paaren etwas Anziehendes ergeben, aber nichts, was Bestand hätte. Nichts, das über das anfänglich erwachte Interesse, das inzwischen befriedigt wurde, hinaus ginge. So wirken auch die Gesichter der Männer desinteressiert, fast gelangweilt, der Blick geht in die Ferne; ganz woanders hin. Vorhin war noch die Rede davon, sich unbedingt wiedersehen zu wollen; spätestens bei einem nächsten Klassentreffen! Wenn ich das allerdings jetzt betrachte, dann halte ich es für unwahrscheinlich. Ich glaube ehrlich nicht, dass es in meinetwegen zehn Jahren nochmals zu diesen Paarungen kommen wird! Falls die Männer überhaupt noch einmal kämen!

Abreise, Abfahrt mit der Bahn – im hinteren Waggon. Ich erhebe mich von meinem Platz, steige über die Beine meiner Klassenkameraden hinweg und verabschiede mich. Tschüß tschüß! Komme alsbald im vorderen Waggon an, wo ich auf andere Klassenkameraden treffe. Die Stimmung ist hier, so wie auch hinten, nicht feindselig. Dennoch liegen wohl Vorbehalte oder voneinander abweichende Interessen in der Luft, die verhindern, dass es zu freundschaftlichen Austäuschen oder gar Verbindungen kommt. Naja, das ist alles nicht wirklich erfreulich und ich spüre eine gewisse Verlorenheit und ein ganz klein wenig traurigen Abschied.

Ich steige aus. Kaum den Bahnsteig unter den Füßen, bekomme ich noch eine Sache in der Bahn mit: eine der Frauen hatte sich wohl etwas mehr von einem der Männer versprochen. Aus lauter Enttäuschung, so vermute ich, inszeniert sie nun eine Szene. Während sie sich, temperamentvoll gestikulierend, mal an diese mal an jene Person wendet, sehe ich sie von der Seite vor dem Hintergrund der hellen Fenster. Ihr Po ist bis auf die untere Wölbung entblößt – so, als trüge sie einen Schleier über die Schultern, den sie ganz weit nach unten über den Rücken und die Pobacken fallen lässt. Ihr Po ist stark behaart! Doch am stärksten ist ihre Behaarung in der Poritze – da kräuselt es richtig üppig hervor. Vor dem Hintergrund der tageslichthellen Fenster ist es sehr deutlich zu erkennen.

Offenkundig erreichte sie auch mit ihren temperamentvollen Bekundungen nichts. Zornig, und mit kapriziösem Gesichtsausdruck, stellt sie sich in den offenen Einstiegsbereich der Bahn. Dabei hat die Bahn längst wieder Fahrt aufgenommen! Die Türen schließen. Doch sie lässt sich noch mehr einfallen, klemmt sich trotzig von außen zwischen das metallene Türblatt und dem Türgriff.
Während ich dies, auf dem Bahnsteig stehend, beobachte, fahre ich gleichzeitig in dem Bus (ja, es ist jetzt ein Bus) mit. Die Busfahrerin bemerkt die Frau außen an der Tür und befiehlt: „Schnell rein, sonst kriegen wir die Kurve nicht!!“
Tatsächlich liegt vor uns, so habe ich längst bemerkt, eine scharfe Linkskurve, die direkt an einem Steilhang vorbeiführt. Der Asphalt ist nass glänzend. Wie schnell könnten wir ins Rutschen kommen, die Kontrolle verlieren und letztlich abstürzen... Hoffentlich kommt die Kapriziöse rechtzeitig zur Vernunft!

Notiz:
Gestern von Stayfriends eine Mail mit Hinweis auf ein Klassentreffen (am 23. August 2008; Bahnhof in OHZ) erhalten. Ich glaube, nach diesem Traum gehe ich gar nicht erst hin.

Related:
Reisenotizen – von allen guten Geistern verlassen

2
Apr
2008

Neue Features

Traum:
Ich nehme mein Fahrrad vom Boden auf. Ein knallrotes Kinderrad (wie das von Moina). Auf dem Gepäckträger sind einige Features eingeklemmt. Diese Features – sie werden übrigens ausdrücklich als „Features“ benannt - sind als durchsichtiges Nichtzuzuordnendes wahrnehmbar, ohne dass das Auge es sehen könnte. Das ist eine erfreuliche Sache, denn diese Features auf meinem Gepäckträger dürften – zumindest symbolisch betrachtet – für ganz tolle Neuerungen und Erweiterungen stehen!

An anderer Stelle – etwas abseits: Ich spüre die Ponyfransen meiner Haare an den Augen, blinzele, erinnere mich an den Haarschnitt zuvor, und sehe meinen Kopf kurz vor mir: ich trage die Haare so wie aktuell gerade Heidi Klum. Irgendetwas – etwas Unsichtbares und Unbestimmtes – hängt in den Haaren, und zwar im Bereich meiner rechten Schläfe. Gut so, denn auch dabei handelt es sich um Features.

4
Mrz
2008

Tonsur und das 'Spiel der Aufgaben'

Traum:
Elternbeiratssitzung im Erdhügel. Zwei Handvoll Leute haben sich um den Tisch versammelt. Die Leiterin sitzt mir gegenüber. Sofort fällt mir auf, dass sie eine meerblaue Kutte trägt. Als sie sich kurz erhebt und dabei den Kopf vorbeugt, bemerke ich ihren kahlen Kopf und ich spüre Betroffenheit: Macht sie eine Chemo? Ich dachte, ihre Schwester sei an Krebs erkrankt? Erst jetzt, als sie sich wieder setzt, erkenne ich es genauer: Sie trägt eine Tonsur! Von daher auch die Kutte. Vielleicht meditiert sie in einem buddhistischen Kloster. Mit sanftmütigen Worten leitet sie den Beginn der Sitzung ein: „Seid Ihr bereit, das Spiel eurer Aufgaben zu spielen?“

Ah ja, eine schöne Sichtweise! Während ich einen Blick in meine mitgebrachte Indientasche werfe, kommt mir in den Sinn, dass ich auf dieses Spiel noch gar nicht vorbereitet bin. Jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern, in der Richtung etwas getan zu haben.

Da breitet die Leiterin ein großes Stück Stoff auf dem Tisch aus. Gemeinsam mit ihrer und meiner Sitznachbarin bilden wir vier haltende Eckpunkte und straffen das Stoff. Es ist ein festes Baumwollgewebe in kräftigem Türkis, mit patchworkartigen Einsätze aus bunten Ringelgewebe aufgemuntert. Die Leiterin sagt zu ihrer Sitznachbarin, sie solle die Schere einfach durch den gespannten Stoff gleiten lassen, ohne die typischen Schneidebewegungen auszuführen. Noch während der Stoff sich teilt, verändert er sich zu einem fließenden Gewebe, cremeweiß und pastellgrün gestreift mit dunkelrosa Blütenknospen. Niemand von uns scheint dem Beachtung zu schenken. Unsere Aufmerksamkeit wird auch von der Leiterin auf den Schnitt gelenkt, denn er ist schief geschnitten! Ein Zacken ist hineingelaufen. Was wollen wir jetzt tun? Vorsichtig schiebt sie den Stoff aneinander und ich denke mir: ich würde die schräge Stelle zusammennähen und dann den gerade Schnitt vollziehen.

Brusthaar-Aufkleber

Traum:
Ein Tütchen Abstandhalter für Lieferpizzen. Mir wurde ein kreisrundes Stück (gut 2 cm) selbstklebendes Brusthaar, auf Höhe des Herzchakras angebracht. Meine Jugendliebe war geschwind gekommen und gibt mir nun einen Kuss genau dorthin. Vielleicht gab es noch einen Kuss auf die nackte Haut. Wie ein quecksilbriger Luftikus düst er mit seinem Roller wieder davon – auf der Straße meiner Herkunft, dem Ortskern entgegen. Ooooooooh, soooo schnell...! Der Roller hüpft vor Lebensfreude, selten dass er Bodenhaftung zeigt. Es könnte einen Unfall geben. Wie es wohl wäre, wenn es geschähe – ob es mich überhaupt betroffen machte? Ich bin mir da gar nicht so sicher. Da kommt der dem Roller nachfolgende Verkehr zum Stocken und hält schließlich. Na, dann ist also doch etwas passiert, gleich in der ersten Kurve? Neugierig schaue ich, wie es weitergeht, wobei ja auch die Frage nach der Betroffenheit noch in mir wirkt. Ah, der Verkehr beginnt schon wieder zu fließen.

Notiz:
Das erinnert an den Traum mit dem weißen Transporter.

7
Feb
2008

Kräuter und Frischkäse im Haar

Traum:
An einem Arbeitsplatz. Heidi G. steht hinter einer Küchenmaschine und probiert einen neuen Raspelaufsatz aus. Einige Male hatte sie bereits versucht, eine Ladung gehackte Kräutermischung zu raspeln, aber das Gerät war nicht scharf genug. Aber jetzt! Die Kräuter fliegen nur so hindurch. Und zwar mit einem solchen Zunder, dass sie sich komplett über meine Haare verteilen. Das ist total ärgerlich, denn ich habe meine Haare gerade heute Morgen gewaschen. Außerdem ist mir bekannt, dass die Kräutermischung mit Frischkäse vermengt ist. Wenn ich nun versuche, die feuchten Kräuter vom Haar zu wischen – runterschütteln wäre besser, aber dafür haften sie zu sehr – dann bringe ich das Fett erst recht in die Haare. Ich laufe zu einem Spiegel, um mir das Malheur anzusehen. Tatsächlich, eine grüne Kräuterschicht bedeckt mein Haupt. Die anderen sagen, ich solle das doch nicht so eng sehen. Das verstehe ich nicht, denn mich nervt das total.

16
Dez
2007

Nasse Wimpern

Traum:
Unvermittelt ein Blick in den Spiegel. Meine Augenpartie in Großaufnahme – hauptsächlich mein rechtes Auge. Bis zu diesem Augenblick war ich der Meinung gewesen, die Wimpern mit Mascara gefärbt zu haben, ehe ich aus dem Haus ging. Aber nein, vor mir eine blasse Erscheinung – ich bin enttäuscht von mir. Die längeren Wimpern sind blond – von Tränen durchnässt, wirken sie jetzt goldblond mit leichtem Kupferton. Die kürzeren Wimpern dazwischen sind dunkelbraun. Die schmale Augenbraue zeigt eine Grundstruktur mit dunkelbraunen Härchen. Im mittleren Bereich, wo sie dichter wächst, sind die Härchen goldblond. Die Haut um die Augen und die Augenbrauen sind nass von Tränen.

Beim Beschreiben dieses Traumfragments übermannte mich ein Gefühl, wie nach einem Schlag in die Magengrube. (Ich kann mir dieses Gefühl nicht erklären.)

15
Dez
2007

Gehen fördert Denkprozesse

Traum:
Soeben betrat ich ein Kosmetikstudio und verschaffte mir einen ersten Eindruck. Es gibt Spuren auf dem Fußboden, die darauf hindeuten, dass in früheren Zeiten hier ein Friseursalon war. Einige Spuren auf dem Fußboden, die Anordnung der Räume, die Gardinen vor den Fenstern, Installationen... – Stil der 60er Jahre vielleicht. Ganz klar, ein ehemaliger Friseursalon bietet ideale Vorgaben für ein Kosmetikstudio. Einige Mitarbeiterinnen begegnen mir, die ich stets von hinten erblicke, wenn ich auf sie aufmerksam werde. Sie haben ausgesprochen füllige Haare – dunkelbraun, schwarz oder dunkelrot - die bis zum Po reichen. Obwohl alle etwa einen Kopf kleiner sind als ich, ist in mir ein Gefühl, als blickten sie alle auf mich herab.

Vor mir nun eine Kabine, die ich genauer betrachte. Auf dem Fußboden, neben dem Behandlungsstuhl – am Kopfende – liegen einige geöffnete Döschen mit Rouge, Puder und Lidschatten. Diese gehören meinem Empfinden nach der Inhaberin. Ich ahne, dass die Mitarbeiterinnen gerne die Gelegenheit nutzen – wenn sie am Stuhl arbeiten – und sich aus den Döschen bedienen, um ihr eigenes Make-up aufzufrischen. Obwohl es so nicht gewollt ist, akzeptiert die Inhaberin dies ohne Murren. Meine Gedanken werden unterbrochen, als die Inhaberin hinter meinem Rücken einen Behandlungsstuhl vor die Kabine schiebt. Ich schaue mich um. Sie beginnt mit der Behandlung einer Kundin. Das heißt: sie taucht einige Wattebäusche in reichhaltige Pflegecreme und drückt diese Cremepads dann auf eine Filzsohle. Der Kundin wird ein so präpariertes Teil unter jede Fußsohle gedrückt, damit die Creme gut einwirken kann. Während die Inhaberin diese Arbeit verrichtet, erzählt sie mir amüsiert: „Kürzlich war eine Japanerin hier. Sie erzählte mir, dass sie während des Gehens erfolgreich eine Fremdsprache erlernt habe. Sie tat nichts weiter, als fortwährend zu gehen.“ Den Worten der Inhaberin ist zu entnehmen, für wie absurd sie so etwas hält: Eine Fremdsprache allein aufgrund des fortwährenden Gehens zu erlernen, ohne mehr dafür tun zu müssen.

So lustig oder abwegig finde ich das gar nicht. Es ist ja allgemein bekannt, dass das Gehen die Denkprozesse fördert. Hmm, die Kundin wird also gleich so eine Wattebausch-Pflegecreme-Sohle unter ihren Füßen haben... es wird eine Zeitlang einwirken müssen. Da kommt mir etwas in den Sinn: Man könnte eine kleine Plastiktüte über jeden Fuß streifen. So könnte sie mitsamt dem Pflegeprodukt in Schuhe schlüpfen und während der Einwirkzeit immerfort umhergehen – wegen der Denkprozesse. Mir gefällt diese Idee.

Notiz:
Japanerin... --> Gestern entdeckte ich das Video „The Dance of a Geisha“ - ziemlich beeindruckend, wie ich finde:

16
Nov
2007

Zucker mit flammenrotblonden Haaren

Eine ergiebige Traumnacht – nur wenige Traumtropfen blieben greifbar.

Traum:
Auf halbem Weg nach oben, erinnere ich mich daran, dass Zucker bereits da sein müsste. Noch während ich die letzten Stufen nehme, sehe ich sie oben auf dem Bahnsteig stehen, direkt neben einem altberlinerischen Stützpfeiler. Ganz in ihrer Nähe findet gerade etwas alltäglich Zwischenmenschliches statt, das geradezu typisch für die Menschen ist. Zucker lächelt still in sich hinein. Dann begegnen sich unsere Blicke, sie erkennt mich und sagt „Hallo!“ Ich rufe „Hallo!“ zurück. Verhalte dabei mein Lachen; das Zwischenmenschliche erheitert mich sehr, aber es findet gleichzeitig meinen Respekt. Ich höre gar nicht mehr auf in mich hinein zu lachen, achte gleichzeitig darauf, dass die Haarsträhnen nicht aus meinem Gesicht rutschen, damit Zucker mein Gesicht nicht wirklich sehen kann. Soweit ich weiß, hat sie zwar mal ein Foto von mir gesehen, aber trotzdem – sie könnte mich schließlich wirklich erkennen! Durch den lückenhaften Schleier meiner Haarsträhnen sehe ich Zuckers Haare. Sie sind flammenrotblond, liegen in langen watteweichen Wellen. Nur am Rande bemerke ich den rötlichen Schimmer meiner eigenen Haare. Inzwischen drehte ich mit meinem Kinderwagen um und gehe zu den Treppen zurück. In mir lacht und lacht es – wie verrückt. Im Rücken spüre ich Zuckers Gesicht, in dem sich große Verblüfftheit über unsere unerwartete Begegnung abzeichnet. Mich erheitert die Tatsache, dass ich völlig grundlos irgendwo auf- und dann wieder abtauche – einfach so, ähnlich einem Kobold.

Notiz:
Zuckers Haare im Traum erinnern an ihr Bild f|lammig. Bei meiner ersten Betrachtung kam mir tatsächlich das Bild von rötlichem Blond und Frauenhaar.

Verwandte Träume:
Ich sollte Spiritistin werden
Wer lieber einen Esel will
Lachen und Rennen
Junge mit leuchtend roten Haaren
Die Urahnin und der tote Bruder am Martinstag

Links:
Zwischen Kunstschau und Kaffee Verrückt : Bonze des Humors
logo

Traumzeit 3.0

Jetzt noch mehr Traumkraft

Tatbestand

Seit 904 Nächten
2034 Beiträge

Kram

Me
Somnios Traumdeutung
Wie wird man Traumberaterin?
Kontakt
TraumPod
Spurensuche
Wunschzettel
Datenschutzerklärung

"Vieles hätte ich verstanden, wenn man es mir nicht erklärt hätte."
(Stanislaw Jerzy Lec)

Reader

Und sonst?

Traumhörspiel

Tipp aus dem traumhaften Tonstudio
Diese Nacht träumte ich: Halbdunkel. Vor dem Hintergrund...
Marianne Masters - 2008/06/16 22:25
Kuate Sundance
Heute ein hochemotionaler Traum, der sehr wichtig für...
Marianne Masters - 2008/06/12 22:32
Der Uhrmacher
Ein Traum erinnerte mich daran, dass ich mir mal ein...
Marianne Masters - 2008/06/05 23:20

Hallo!

Zur Anmeldung geht es

Statistik



Abgründe
Ahnen
Alkohol und Opium
Alptraum
Angst
Animation
Ärgernisse
Astrologie
Ätherisches
Auf Abwegen
Auto
Babys
Bilder und Fotos
Bildschirm
Blickwinkel
Bücher
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren

Werbung: Reiseberichte