Zeitgeist

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Aktuelles

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Traumzeit

Frauen

2
Okt
2008

Popel

Traum:
Der Enge des Raumes nach zu urteilen, haben Mike und ich einen Stehplatz in einem öffentlichen Verkehrsmittel eingenommen. Hinter uns eine Frau – hager, und dem Aussehen nach eher zu den sozial Schwachen zählend – fällt mir unangenehm auf. Bereits zwei Male nahm ich aus dem Augenwinkel wahr, dass sie Sekret aus der Nase popelte und versuchte, es Mike an die Schläfe zu schmieren. Beide Male hatte ich mich ihr in den Weg gestellt, so dass sie ihr Ziel nicht erreichte. Einigermaßen ungeduldig erklärt sie mir dann, dass Mike heute Geburtstag habe und sie ihm deshalb Popel an die Schläfe streichen muss. Ah so? Bei einem so unerwarteten Argument, brauche ich etwas mehr Zeit, mir eine Meinung zu bilden. In den Weg stelle ich mich nun allerdings nicht mehr.

22
Sep
2008

Dickmadam beim Pipitest

Traum:
In einem Wartezimmer. Die Einrichtung deutet darauf hin, dass es diese Praxis bereits seit vielen Jahren gibt. Ich sitze auf einem Platz, von dem aus ich zu den Türen der Sprechzimmer blicken kann. Die rechte Tür öffnet sich und jemand ruft eine Frau auf. Während sie zum Sprechzimmer geht, habe ich Gelegenheit, einen Blick auf sie zu werfen. Eigentlich ist sie unübersehbar.

Sie ist jung und stark übergewichtig. Vor allem trägt sie nur ein kurzes Leibchen und ist ansonsten nackt. Ihr hellblonder Pagenschnitt, mit einem hellblauen Haarreif geschmückt, lässt ihren Kopf im Verhältnis zu ihrem Körper unangenehm klein aussehen. Ja, diese mädchenhafte Frisur wirkt angesichts der matronenhaften Körperfülle geradezu lächerlich. Mit zusammengepressten Beinen watschelt sie quer durch das Wartezimmer. Noch während sie die Schwelle zum Sprechzimmer überschreitet, eilt eine Arzthelferin mit einem doppelten Stück Toilettenpapier herbei und schiebt es ihr von hinten in den Schritt. Die junge Frau steht sichtlich unter Druck! Aber das war wohl auch Absicht, denn das Team hatte ihr viel zu trinken gegeben und sie musste nun bis zu diesem Moment warten, um nun vor den Augen der Ärztin zu pinkeln (wichtig für die weiteren Untersuchungen). Alle befürchten, sie könne schon vorher Urin verlieren.

Nach einer Weile öffnet sich die linke Tür. Dort drinnen steht ein Krankenbett. Die dicke Blonde liegt darauf und wartet auf die nächste Untersuchung. Ein weiterer Patient tritt in das rechte Sprechzimmer. Die Untersuchungen laufen nach dem gleichen Muster wie bei der jungen Frau. Der Mann ist schlank, Mitte Vierzig, gewellte Haare, Typ Heilpraktiker – und vor allem: seine Erscheinung und sein Verhalten sind völlig unauffällig! So fällt es gar nicht auf, dass auch er sich für die Untersuchung eine volle Blase angetrunken hat. Das ist viel angenehmer anzusehen!

16
Jul
2008

Fräulein Goldlöckchen und Herr Halbadel

Traum:
Früh am Morgen. Mein Freund Valerian ist überraschend zu Besuch gekommen. Er sitzt in einem, wohl auch meinem Wohnzimmer. Er trägt ein weiß-türkis geringeltes Shirt, unter dem sich deutlich sein Bauch vorwölbt. Ich lege mich dazu, noch im Nachthemd, mit dem Kopf auf seinem Schoß. Wir erzählen ein bisschen. Manchmal spüre ich seinen prüfenden Blick in meinem Gesicht. Da ich gestern viel geweint habe, ist es – so spüre ich – noch ganz geschwollen. Mehrmals versuche ich mein Gesicht hinter meinen Haaren zu verbergen, damit er mich nicht sieht. Aber mit jedem Blick, den er erhascht, erfahre ich, dass er mich überrascht ansieht, so als habe sich mein Gesicht eher noch verjüngt, so als sei es verquollen schöner als zuvor.

Die Situation bleibt trotzdem etwas unangenehm für mich und so bin ich froh, als er mit einem Male aufspringt und in eine Küche hinübergeht. Dort ist seine neue Freundin eingetroffen. Er erklärt: „Du erinnerst Dich, ich habe Dir von ihr erzählt?“
Ah ja, jetzt, wo ich sie sehe... erinnere ich mich. Ja, er erwähnte, dass seine Freundin von mädchenhafter Gestalt ist. Ja, und ihre Goldlöckchen erwähnte er auch! Ich wunderte mich, als er es zum ersten Mal erwähnte, dass ihm mit einem Male dieser Frauentyp gefällt. Und tatsächlich, auch die von ihm erwähnte Tochter, etwa drei bis vier Jahre alt, ist mitgekommen.

Hey, ich kenne diese Frau aus meiner Schulzeit! Wie war bloß noch ihr Name...? Mir fallen zwei Namen ein, die ich nicht benennen kann; vielleicht weil ich nicht weiß, welcher Name zu ihr gehört. Ja, aber es kann nur ein Name sein, denn ein Name gehört einer früheren Schulkameradin, die schon vor vielen Jahren gestorben ist und es also nicht sein kann! So bleibt nur eine Möglichkeit, aber diese wiederum kann ich mir nicht vorstellen, denn diese Frau ist dann wirklich eher... dumm. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihre Dummheit anziehend auf ihn wirkt. Oder doch? Oder hat er bisher nicht bemerkt?

Gerade erzählt Valerian ihr lächelnd: „Ich stamme vom Halbadel ab!“ Vielleicht erhofft er sich etwas Anerkennung aufgrund seiner edlen Abstammung.

Doch Fräulein Goldlöckchen wiederholt sichtlich verstört: „Halbadel?“ So als habe sie diesen Begriff noch nie gehört.

„Ja, Halbadel!“ bestätigt Valerian. Ich suche in seinem Gesicht nach einer Regung, die darauf schließen ließe, dass er langsam bemerkt, dass sie dümmlich ist... Aber ich entdecke nichts. Ja, so langsam kommt es mir vor, als liebe er sie wirklich.

12
Jul
2008

So sind sie, die Frauen!

Traum:
Halbdunkel. Mike und ich sind mit unseren Fahrrädern unterwegs. Rechts vor uns ein schroff-spitz in den Himmel ragender schwarzer Berg. Dahinter das dunkle Mittelmeer. Ein Tunnel führt durch des Berges rechte Seite. Zwei Wege führen zu diesem Tunnel. Geradeaus und dann nach rechts abbiegen; der kurze, direkte Weg. Oder die Kurve nach links nehmen und auf diesem sanften Bogen Schwung holen, so dass ich in einem Rutsch, ohne Zwischenstopp, in den Tunnel einfahren kann. Mike wählt den direkten Weg, ich nehme die Kurve.

Inzwischen habe ich mich zu Peter ins Auto gesetzt. Im Schritttempo fahren wir in Küstennähe. In etwa 150m Entfernung – rechts, und doch links von uns – ist der dunkle Berg zu sehen. Er verjüngt sich ohne großen Übergang zu einer flachen schmalen Landzunge. Auf dieser Landzunge sehe ich Masten mit Positionslichtern. Dort ist die Bucht, wo die Schiffe einlaufen. Überrascht und erfreut rufe ich aus: „Hey, das ist ja der Schiffsanleger, wo wir vorhin ankamen!“

Peter sagt: „Nein, das ist doch der Odenwald-Bahnhof, wo ich vorhin mit der Bahn eintraf.

Ja, stimmt, jetzt sehe ich es auch: dort sind Gleise, die aus dem Berg hinaus auf die Landzunge führen. Gleichzeitig ist dort aber tatsächlich auch der Hafen. „Hey ja, es ist beiderlei!“

Was für ein schöner, berührender Ort! Ich erkenne es erst aus dieser Distanz. Vorhin, als wir noch vor Ort waren, hatte ich das gar nicht bewusst wahrgenommen. Gerne würde ich noch einmal dort hingehen, aber wir wollen ja noch mehr erkunden. So lasse ich die Weiterfahrt einfach geschehen.

Wilma, die auch mit im Auto saß, aber inzwischen ausgestiegen war, ist nicht rechtzeitig wieder eingestiegen. So läuft sie neben dem Fahrzeug her. Sie trägt eine Blümchenschürze und ein buntes Kopftuch, das sie unter dem Kinn geknotet hat. In den Händen hält sie eine große Suppenterrine aus Porzellan, gefüllt mit dampfender Hochzeitssuppe. Da ich Peter nicht direkt auffordere, anzuhalten, um sie zusteigen zu lassen, muss Wilma inzwischen ganz flott rennen. Gar nicht so einfach mit der gefüllten Suppenschüssel! Peter bemerkt es nun doch und überlegt, ihr eine Chance zum Einsteigen zu geben. Aber warum? Sie läuft ja brav nebenher. Herzhaft lachend erkläre ich Peter: „Jaja, so sind sie, die Frauen.“

Bald erreichen wir die Insel/Worpswede. Wilma ist zurückgefallen, konnte beim Tempo dann doch nicht mehr mithalten. Naja, die gefüllte Suppenterrine lässt einen wirklich schnellen Lauf auch nicht zu. Peter wird langsamer, fragt, ob wir auf sie warten sollen. Ich überlege... Wilma dürfte jetzt auf Höhe der Grundschule sein. Sie kennt ja die kurzen Wege. Ich schätze mal, in maximal zehn Minuten trifft sie hier eh ein. Es ist echt kein Problem, denn Wilma wird uns hinterherlaufen – sie verrichtet treu und zuverlässig ihren Dienst. Wieder muss ich darüber lachen und sage: „Jaja, so sind sie, die Frauen.“

2
Jul
2008

Profil

Traum:

'Profil' von Traumzeit

Eine Begegnung in stillem Raum. Ich sehe mein Ebenbild, also mich und wundere mich, wie anders ich aussehe. Ich ahnte es nicht! Wann sah ich mich zuletzt im Profil? Eine Last fällt von mir. Das Sie-Ich hat etwas Besonderes, ganz Eigenartiges. Sicher nicht der Norm entsprechend. Das gefällt mir.

22
Mai
2008

Orangensaftflasche in Vagina

Morschach
Traum:
Ein weiter Raum. In einer Ecke sind zwei Frauen aktiv. Ich beobachte am Rande, dass sich eine von ihnen eine leere Orangensaftflasche ohne Verschluss in ihre Vagina schiebt, um sich damit zu befriedigen.

Später. Die beiden Frauen bitten mich zu sich und fragen dann, ob ich einen Schluck Saft trinken möchte. Dabei lassen sie mich nicht aus den Augen, um ja keine Reaktion von mir zu verpassen. Sie befüllen dann die leere Orangensaftflasche, die vorhin in der Vagina der Frau steckte, mit einem Kännchen. Ein dünner Strahl Orangensaft rinnt durch den Flaschenhals, in dem noch organische Fädchen hängen; vielleicht Rückstände vom alten Orangensaft oder Scheidensekret. Es ist ganz klar, die Frauen wollen checken, ob ich es bringe, den Orangensaft aus dieser zweckentfremdeten Flasche zu trinken.

„Nein danke.“

23
Apr
2008

Die Geliebte am Brüsseler Platz

Traum:
Ort: ähnlich der Haltestelle Kaiserlei/Ausgang Brüsseler Platz
Unter dem Dach eines bemerkenswert großflächigen, nahezu leerstehenden Fahrradunterstandes.

Auffallend: Das Dach ist aus Metall und weist ein Zickzack-Samenkornmuster auf. Immer wieder wird dieses Muster vor Augen geführt und gewinnt während des Traumes somit an Bedeutung.

Handlung: Alex läuft vor mir her, sucht seine Geliebte, die nur einen Schritt weiter vor ihm läuft. Das ist Alex zwar bewusst, da seine Geliebte aber von körperloser Erscheinung ist, muss er trotzdem nach ihr suchen. So geht es eine ganze Weile. Ich folge seinem Lauf, bemerke dabei immer wieder das Dachmuster. Ich fühle mich Alex auf distanzierte Weise verbunden. Deshalb kommt auch keiner von uns auf die Idee, mit dem anderen Kontakt aufzunehmen. Distanz vermittelt das Gefühl von Nähe und Verbundenheit

Irgendwann laufe ich vorweg, Alex hinter mir her. Ich suche die, die ich selbst schon bin, ohne dass es mir bewusst wäre. Ich spüre meine Geliebte einen Schritt entfernt, vorne, eher rechts.

18
Apr
2008

Veronika

Traum:
Mike und ich halten mit unserem Fahrzeug auf der Parkfläche vor dem Postgebäude in der Bergstraße/Worpswede. Die Seitenfenster sind herabgelassen, was ein Gefühl direkterer Begegnung gibt, als ganz unerwartet Veronika auf der Bildfläche erscheint. Veronika mit den langen glatten Haaren und dem Erdbeermund. Ihr Blick geht ganz ungehindert zu uns in den Wageninnere. Ernst, fast streng und ohne Wohlwollen, schaut sie mich an. Auch Mike hat sie bemerkt. Sie ist ja auch eine interessante Erscheinung. So fühle ich mich aufgefordert, ihm zu erklären, wer sie ist. Holprig setze ich an: „Das ist... äh ja... also, das war... hm ja... wie soll ich sagen... meine Klassen... ja nee, eigentlich ja nicht, sondern eher... naja... eine Schulkameradin von... äh ja... von mir.“ In mir sperrt sich etwas dagegen, Mike wissen zu lassen, dass sie und ich uns mal nahe waren – gewisserweise nahe, in der Schule, sozusagen. Puh, ist das peinlich, diese attraktive und bemerkenswerte Frau zu kennen! Veronika schaut mich unablässig an, ihr Blick ist etwas finster geworden. Auha, so langsam nimmt sie es mir offenkundig übel, dass ich Mike nicht über unsere Bekanntschaft aufkläre. Ich will aber gar nicht, dass Mike mit ihr bekannt gemacht wird! Es würde zu einem Gespräch kommen und er würde Einzelheiten erfahren wollen.

15
Apr
2008

Schöne in weinrotem Samtschleierkleid

Traum:
Zwei Frauen in einem Anziehzimmer. Eine ist mit dem Herrichten oder Ablegen von Kleidungsstücken beschäftigt – vielleicht eine Art Kammerzofe. Die andere Frau sehe ich, als ich soweit ins Zimmer getreten bin, um hinter die nach innen geöffnete Tür zu blicken. Diese Frau trägt ein Kleid aus weinrotem Pannesamt und einen Gesichtsschleier aus dem gleichen Stoff. Von ihr sind nur die Augen zu sehen. Sie erzählt, dass sie sich entschlossen habe, abends nur noch verhüllt auszugehen. Und weiter: Es gäbe da einen Mann, der habe ihr kürzlich gestanden, wie sehr er sie liebe – so verhüllt, wie sie nun ist! Voller Hingabe öffnete sie ihren Schleier und damit auch das Kleid. Der Mann schmiegte sich mit geschlossenen Augen an ihre Schulter, an ihre warme weiße Haut. Während sie davon erzählt, öffnet sie ihren Schleier. Kleid und Schleier sind aus einem Stück. Sobald sie den Schleier vom Gesicht zieht, öffnet sich das Kleid bis weit unter den Brustansatz hinab und entblößt ihre nackte Haut. Ich erkenne sie wieder (sie erinnert an Marina, auch wenn diese Frau reifer und weiblicher wirkt). Ihre Haut ist ganz hell und makellos. Auf den Wangen einige braune Sommersprossen – wie weichgezeichnet. Ihre braunen Augen strahlen viel Wärme aus. Und wie ich sie so sehe, kommen mir die Tränen und ich sage: „Wie wunderschön das Rot Deines Kleides zu Dir passt! Der Farbton passt perfekt zum Teint, zum Braun der Augen und Deiner Haare. Du bist so schön.“
Mit weiten Augen schaut sie mich an. Meine Bewunderung kommt unerwartet. Es rührt sie zu Tränen, so von mir gesehen zu werden.

Related:
Abendkleid aus weinrotem Pannesamt

16
Mrz
2008

Am Rot verschluckt

Traum:
Im Untergrund. An der Wand hängt ein großes Plakat in Schwarz-Weiß. Fast schwarzweiß! Ein Model in Raubtierpose, ihre seidig glatten Haare von einer Windmaschine durchgewirbelt; sinnliche Lippen, Schlafzimmerblick. Eine dieser Schönheiten, die sich alle gleich sehen. Das Plakat zieht den Blick durch eine Auffälligkeit auf sich: Der Hals des Models wird im Querschnitt gezeigt. Und es sieht so aus, als stecke ein Strang rote Softknete in ihrem Schlund. Uuh uhh, das ist mal gar nicht gut – sehr bedenklich! Hm hm hm...
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