Außenspiegel

bessere alternative!!
hallo, ich bin vom team von http://www.123people.de...
lukas (anonym)
Ich bin in diesem Fall...
Ich bin in diesem Fall nicht nur heil rausgekommen,...
Traumzeit
Sehr beeindruckend wie...
Sehr beeindruckend wie der Traum durch Ihre Stimme...
walhalladada
Na,
da bin ich aber gespannt. *gg*
zuckerwattewolkenmond
Mit Deiner Vermutung...
Mit Deiner Vermutung liegst Du richtig. Die akustischen...
Traumzeit

Auto

8
Mai
2008

VW, Baujahr 1954

Traum:
In der Küche. Die Älteren sind gerade auf mehrtägige Fahrt gegangen. Meine Schwester steht neben mir. Vermutlich wird mir vor allem durch ihre Gegenwart erst bewusst, dass ich die Älteren nicht bis nach draußen begleitet habe. Wie unachtsam! Schnell laufe ich die Treppen hinab, stehe vor dem Haus und schaue... die Älteren sind bereits abgefahren.

Im nächsten Augenblick stehe ich vor der Tankstelle. Wilma parkt dort ihr Auto; naja, wahrscheinlich tankt sie. Tolles Auto! Ein VW-Käfer, Baujahr 1954, schwarz mit bordeauxroten Türen.. Ein Faltdach aus schwarzem Stoff, darüber ein Gepäckträger, der an ein altes Herrenfahrrad denken lässt. Im Auto sitzen zwei Freundinnen; eine auf dem Beifahrersitz, die andere dahinter auf der Rückbank. Wilma sagt, es gäbe keine Sicherheitsgurte in diesem alten Fahrzeug. Anfangs glaube ich ihr das, sehe aber auf den zweiten Blick, dass die Freundinnen angegurtet sind. Ja, auch an den anderen Plätzen hängen Gurte. Das beruhigt mich ein wenig, auch wenn ich gar nicht mitfahren will.
Was immer wieder den Blick auf sich zieht, aber ziemlich anstrengend zu betrachten ist, weil es da einfach nicht hingehört, meiner Meinung nach: Ein faltbarer Rollstuhl mit schwarzen Stoffsitzen und –lehne. Dieser ist unmöglicherweise vor der Windschutzscheibe angebracht. Okay, eher auf der Beifahrerseite – aber trotzdem! So recht erklären kann ich mir das nicht. Mein Eindruck ist, dass dieser Rollstuhl eine den Gurten sehr ähnliche Funktion hat. Diese Erklärung macht den Anblick etwas erträglicher. Nur frage ich mich, ob das die richtige Erklärung ist.

Notiz:
Der Traum erinnert mich spontan an diesen:
Mobiler Sitzplatz an frischer Luft

25
Apr
2008

Russischer Lebensmitteltransporter vor dem Opernplatz

Traum:
Mike fährt einen geliehenen Transporter, sucht den Weg in einem Innengebäude und Innengelände. Da er suchenden Blickes nur Schritttempo fährt, kann ich nebenher gehen und gegebenenfalls einweisen. Die Fahrspuren sind eng; womöglich gar nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassen. Überall Absperrbügel, die für weitere Einschränkungen sorgen. Irgendwann findet Mike einen Weg. Allerdings steht ein anderer Transporter in einer Parkbucht, die frei stehen müsste, wenn wir weiterkommen wollen. Mit einem Schwung steigt Mike aus und springt schwuppdiwupp in den anderen Transporter. Zufällig steckt der Fahrzeugschlüssel. Ich bekommen einen Schreck, als Mike den Wagen anlässt und diesen eine Parkbucht weiter – neben einem bulligen grauen Transporter, der einem russischen Lebensmittellieferanten gehört – einparkt. Das könnte Ärger geben, wenn jetzt der Fahrzeughalter käme! Wir könnten für Diebe gehalten werden. Eieiei. Aber immerhin, wir können nun den Weg fortsetzen. Mike fährt im Schritttempo weiter, rollt langsam durch eine geöffnete, zweiflügelige Tür zum Opernplatz ein.
Jetzt fällt es mir wieder ein und ich sage zu Mike: „Genau dies – dass Du einen fremden Transporter neben einem Russen parkst – habe ich diese Tage geträumt! Genau diesen russischen Lebensmittelwagen.“ Langsam häufen sich die vorhergeträumten Situationen. Mike hört nicht hin. Ist aber auch egal, Hauptsache, die Bahn ist frei.

16
Mrz
2008

Unerwarteter Umzug mit klasse Rollwagen

Traum:
Ich bin mit einem eigens für diesen Anlass geliehenen Fahrzeug unterwegs. Mein erwachsener Sohn sitzt im Bereich des Beifahrersitzes, was mir ein gutes Gefühl gibt. Diese ganze Aktion ist mit etwas Unsicherheit verbunden, da ich mich ganz unerwartet dazu entschlossen habe: zu einem Umzug nämlich.

Ein Anruf bei Wanda, um ihr mitzuteilen, dass ich auf dem Weg bin. Sie sagt: „Nein, Du brauchst heute nicht zu kommen! Wir haben einiges erledigt; es reicht, wenn Du morgen kommst!“
„Nein, ich komme heute!! Es ist so viel zu tun!“ Außerdem habe ich mir extra das Auto geliehen. Was für ein Blödsinn, wollte ich diese Gelegenheit nicht nutzen. Und Wanda kann gar nicht beurteilen, wie viel Arbeit noch anliegt. Dennoch, Wanda beharrt darauf: „Nein nein, komme nicht!“
Langsam werde ich ärgerlich. Sie kennt meine Situation nicht und was mischt sie sich in meine Zeiteinteilung ein? Morgen muss ich wieder an meinem Arbeitsplatz sein.

In einem Lagerraum, ähnlich wie das Büro in der Werkstätte. Zwei Arbeiter schnappen sich einen der Rollwagen, die normalerweise zum Transport der Lieferware verwendet werden. Die Arbeiter sollen offenkundig nur die leichtgängige Verwendung der Rollwagen demonstrieren, damit ich weiß: damit liege ich richtig! Prima, eine lebendige Gebrauchsanleitung! Das geht ja alles leichter als ich dachte. Ich nehme mir einen Rollwagen, der ebenso wie die anderen mit einigen Bahnen strapazierfähigem Nylongewebe umspannt ist, und ziehe ihn lässig mit. Das geht so aus dem Handgelenk. Diese Rollwagen sind aus leichtem Material gefertigt – vielleicht Alu – und rollen noch ganz leicht. Sie sind nicht so störrisch, wie diese alten schweren Rollwagen von früher. So eine erfreuliche Sache – das verspricht viel Schwung, und wird mir eine gute Umzugshilfe sein.

Ich fahre vor dem Haus der Älteren vor. Halbdunkel. Neben der Haustür, auf dem Gitter vor dem Kellerlicht, liegt ein Haufen mit Rucksäcken und Taschen. Klasse, die sind allesamt leer! Kurze Überlegung, ob ich die Taschen mitnehmen soll, um darin den Kleinkram zu transportieren. Und Wanda kann sagen was sie will. Ich habe mich dafür entschieden, heute den Großteil der Arbeiten zu erledigen. Basta!

15
Mrz
2008

Unruhen in den Bergen und Reparatur eines alten Autos

Traum:
Ein später Sommerabend. Bei Freunden auf einem Weingut in der Toskana zu Besuch. Die Gastgeber und ich verabschieden uns von einem Bekannten – ein etwa sechzigjähriger Italiener, der wie ein Franzose wirkt und der in den Bergen wohnt. Ich werde noch einige Tage bleiben. Während ich dem Bekannten den Arm um die Schultern lege, sage ich: „Wir sehen uns sicher noch!“ Damit will ich ausdrücken, dass wir noch gar nicht groß Abschied nehmen müssen. Daraufhin erzählt er mit ernster Miene, dass er nicht in sein Haus in den Bergen zurückkehren wird. Jedenfalls nicht in dieser Nacht. Dort oben in den Bergen werden kriegerische Unruhen erwartet. Das Dach seines Hauses aber ist löchrig, die Außenwände sind schadhaft. Kurzum: das Haus bietet zu wenig Schutz. Besser ist, die Unruhen abzuwarten. Zu seiner eigenen Sicherheit wird er auf dem Weingut bleiben. Das passt auch deshalb gut, weil er hier eine Reparatur ausführen will, um die ihn unser Gastgeber gebeten hat. Er soll den alten schwarzen Twingo wieder in Schuss bringen.

Die beiden Männer unterhalten sich mit leisen Stimmen darüber, ob eine Reparatur überhaupt sinnvoll ist. Der Mann aus den Bergen gibt zu bedenken: „Die Reparatur wird zwischen 500 und 700 Euro kosten. Mal ehrlich, wem würdest Du ein altes Auto für so viel Geld verkaufen?“ Diese Frage stimmt unseren Gastgeber nachdenklich und ich flüstere ihm schnell zu: „Eventuell, im Spätfrühling oder im Sommer, kann es sein, dass wir ein solches Auto gebrauchen können. Dann würden wir uns freuen, es für einen solchen Betrag erwerben zu können!“ Okay, das ist nicht sicher, eigentlich auch eher eine Eingebung, dass es so sein könnte. Auf alle Fälle möchte ich der Reparatur unbedingt zustimmen! Das wäre eine gute Gelegenheit für uns, falls wir ein altes, günstiges Auto brauchen. Lächelnd und mit einem Zwinkern in der Stimme sage ich zu dem Gastgeber: „Damit will ich sagen, es gibt einen Interessenten: mich!“

28
Nov
2007

Vom Gasgeben und vom Schnee vor Weihnachten

Traum:
Eine Doppelgarage. Ich parke mit meiner alten schwarzen Limousine parallel zu den beiden Toren, was mich während des gesamten Traumes nicht Sekunde irritiert. Ich lasse den Motor an und gebe Gas, um das Fahrzeug rückwärts aus der Garage zu setzen. Da sich das Fahrzeug nicht bewegt, trete ich mal mehr und mal weniger auf das Gaspedal. Alles in einem erträglichen Rahmen; also ohne Aufjaulen des Motors. Dabei registriere ich geradeaus oben an der Garagenwand einen roten Schalter (entweder Start oder Stopp steht darauf). Er leuchtet die ganze Zeit, was ich – ohne dem weiter Beachtung zu schenken – für ein positives Signal halte, für ein Zeichen allgemeiner Funktionstüchtigkeit. Nur das Auto bewegt sich nicht von der Stelle. Hm.

Irgendwann – nach vielen Minuten – bemerke ich endlich, dass ich auf dem falschen Dampfer bin. Hey, nicht Gas geben, sondern die Kupplung kommen lassen, Mensch!! Na also, nun geht ja doch was! Dennoch brauche ich geraume Zeit, bis ich endlich losfahre. Ein Blick zum Schalter an der Wand: das Leuchten ist erloschen. Warum bin ich nicht gleich gefahren? Jetzt ist es zu spät. Als ich aussteige, sehe ich, dass beide Garagentore geschlossen sind. Ich bekomme einen gehörigen Schreck! Sicherlich habe ich eine halbe Stunde Gas gegeben – war auch im sicheren Glauben, dass ein Tor offen war – und hätte mich hier fast vergast! Meine Güte, ein Funken hätte gereicht, um alles in die Luft zu jagen! Na, ist das denn zu glauben? Also, am klügsten ist es doch, wohl dosiert Gas zu geben und dann sofort loszufahren. Oder man lässt es gleich ganz sein.

Ich öffne das Garagentor und… staune… Draußen liegt Schnee! Reine weiße Schollen, schmelzend, das klare Wasser rinnt darüber hinweg wie ein Bergquell. Eine herrliche Frische und Klarheit und… ich spüre die Weihnachtszeit nahen… den Heiligen Abend. Es ist so viel stille Freude in mir. Ich fühle mich so heil und gesund mit einem Male. Na, das ist kein Wetter zum Autofahren – es ist sicherlich glatt. Fein, dann lasse ich das Auto gleich in der Garage stehen. Als ich den kleinen Weg zum Toilettenhäuschen gehe, kommt mir die Worpsweder Berufsschullehrerin mit einer Gruppe Kindergartenkinder entgegen. Alle kleinen Kerlchen sind gleich gekleidet: grünschwarze Hosen und Jacken und Pudelmützen. Als die Berufsschullehrerin mich bemerkt, schenkt sie mir ein freundliches Lächeln. Ich lächele erfreut zurück, da ich sie wiedererkenne. Sie aber hat mich so schnell noch nicht erkannt. Wahrscheinlich, weil sie mich hier – im Süden – nicht vermutet hatte. Ich lächele bei dem Gedanken, dass es ihr wahrscheinlich gleich auffallen wird. Sie verbringt hier mit den Kindern sicherlich eine mehrtätige Freizeit. Ich bin also sicher, dass wir uns noch mindestens einmal begegnen werden. Wir werden noch Zeit zum Reden finden.
Ich kann es nicht benennen… Der Schnee, als Zeichen des nahenden Heiligen Abends, die Wärme in mir, die erfrischende Kühle…ich spüre so ein feinzartes, und dabei so erfüllendes Glück in mir. So heil und frei von Last.

Notiz:
Ein besonderer Traum – die Stimmung lässt sich kaum in Worte fassen.
Eilig dahingeworfene Ansätze vor dem Schlafengehen:
Die Berufsschullehrerin... da war was mit ihrem Namen... Anna? Ihre Haare erinnern jedenfalls an Anna Kaleri. Anna Kaleri assoziiere ich mit 'Heimat'. Die Berufsschullehrerin erinnert mich an meine Heimat (im Sinne von Herkunft/Wurzeln).

Am Vorabend, Trommelkurs, meinte Ismael lachend: "Beim nächsten Mal geben wir dann richtig Gas!" Au jaaa!

Verwandte Träume:
Oden an den Alltag
Herbstlaub - Anna in der Wanne
Altern und Blogbocken
Un-verschämt

14
Okt
2007

Hexenbesen mit geringer Flughöhe

Traum:
Mit einem magentaroten Oldtimer-Cabrio fahre ich eine schmale Straße entlang, die direkt zum Strand, zum Meer führt. Vor mir fliegt die Tochter der Bäckermeisterin auf ihrem Reisigbesen die Straße entlang. Leider nur mit geringer Flughöhe und dabei vergnügt auf und ab wippend. Würde sie doch wenigstens das Wippen sein lassen! Beim Überholen geschieht es dann: sie tritt leicht in die Windschutzscheibe. Zum Glück haben ihre Schuhe zwar ein kräftiges Profil, aber aus flexiblem Material. So kommt es zu keinem Schaden.
Okay, eben weil es immer wieder geschehen kann, dass mir jemand auf einem Hexenbesen begegnet, wurde mein Cabrio mit einer verstellbaren Windschutzscheibe ausgestattet, die sich im Winkel verstellen lässt. Mein Beitrag wäre also, die Windschutzscheibe etwas mehr nach innen zu kippen um eine Kollision zu vermeiden. Allerdings mache ich das nicht gerne, da ich dann nicht mehr richtig durch die Scheibe schauen kann und sie gleichzeitig mein Blickfeld etwas einengt. So rufe ich der Tochter etwas entnervt zu: „Flieg doch etwas höher!“ Okay, wir sind quasi Schwestern, da darf ich ruhig deutliche Worte wählen.

Verwandter Traum:
Kraftplatz im Wald
Spirituelle Künstler – Charpak

29
Sep
2007

Grimmige VW-Busse

Traum:
Morgendämmerung. Mit Moina an der Hand gehe ich auf dem Fußweg die Steinkleestraße entlang. So früh am Morgen ist hier viel Verkehr. An der Ecke Fischerweide halten zwei alte VW-Busse (aus den 60ern). Die Fahrer sind ungeduldig, können es kaum abwarten, bis der Gegenverkehr vorbei ist. Nun müssten sie eigentlich auch noch Moina und mich vorübergehen lassen. Zudem müssten sie eh noch warten. Aber nein, ungeduldig schubsen sich beide Fahrer – die Fahrzeuge schrappen aneinander; kleine Beulen bleiben zurück. Mir werfen sie grimmige Blicke zu, weil ich ihnen nun auch noch in die Quere komme. Obwohl noch eine ganze Reihe von Fahrzeugen vorbei tuckern werden, fahren die beiden VW-Busse immer weiter auf die Fahrbahn. Ich versuche auszuweichen, um nicht unter die Räder zu kommen. Wütend versetzen sich die Fahrer neue Stöße und Blechschäden. Aber nicht, ohne mir mit bösen Blicken zu zeigen, dass die ganzen Schäden an ihren Fahrzeugen und daraus resultierenden Unannehmlichkeiten nur wegen mir entstehen. Ganz schnell versuche ich, diese Zone hinter uns zu lassen.

Notiz:
Gestern gab es real wieder mal einen kleinen Unfall am Traumort.

(Mike träumte in der Nacht von einem alten Diesel-Bus.)

20
Sep
2007

Alter VW-Käfer und hungrige Straßenkinder

Traum:
Einen alten beigefarbenen VW-Käfer fahrend, erreiche ich bald den Bahnhof und bin im Begriff, die Auffahrt zum Bahnsteig zu nehmen. Die Unterführung ist voller Menschen; ich taste mich vorsichtig voran. Die Auffahrt liegt freier und wenn ich nun Gas geben kann, schaffe ich sie mit einem Schwung hoch. Jedoch geht vor mir eine Frau, die ihr Fahrrad schiebt. Sie bemerkt mich und ich denke, sie geht ein Stück beiseite, damit ich freie Fahrt habe. Aber nein, was macht sie?! Sie drängt sich sogar noch davor und winkt mich mit dem Arm, so als wolle sie mich freundlicherweise einweisen, und mir den Weg bereiten! So ein Quatsch, wenn sie nicht vor mir wäre, hätte ich bessere Sicht und freie Bahn, und könnte den notwendigen Schwung nehmen. Dass sie diese Möglichkeit verhindert ist vor allem deshalb blöd, weil ich vor wenigen Minuten bemerkte, dass sich das Gaspedal nicht weit genug durchtreten lässt. Es ist, als sei dort ein Hindernis. Ich erreiche nur maximal die halbe Antriebskraft!

'Käfer' von Traumzeit Oben am Bahnsteig angekommen, werfe ich einen Blick in den Fußraum und sehe, dass eine aus Sperrholz gezimmerte Vorrichtung über den Pedalen angebracht wurde. Na ja, das Auto ist alt, und vielleicht ist es notwendig, die Pedale zu unterstützen. Nun aber hat sich dieses Holzgestell gelockert und ist verrutscht, weswegen sich die Pedale verkeilen.

Oje, die Abfahrt ins unterirdisch liegende Parkhaus liegt vor mir. Die Bremse lässt sich genauso mangelhaft wie das Gaspedal betätigen. Vielleicht ist es etwas fahrlässig, mich auf diese Abfahrt einzulassen, schließlich möchte ich, dass kein Mensch zu Schaden kommt! Eine Frau, die kurz an der Beifahrerseite auftaucht, macht mir Mut, es zu tun. Die Bremskraft sei ausreichend, ermuntert sie mich. Der Druck auf das Bremspedal reicht tatsächlich gerade so eben, um das Auto rechtzeitig zum Halten zu bringen. Die Frau neben mir ist fort.

Als der Wagen steht, mache ich mich sofort an die Arbeit; versuche die Holzvorrichtung ordentlich aufzubauen, damit alles wieder reibungslos funktioniert. Inzwischen ist ein Polizist in das Parkhaus gekommen. Hoffentlich zieht mein Gewurschtel im Fußraum nicht seine Aufmerksamkeit auf sich. Ziemlich sicher würde er dieses Auto aus dem Verkehr ziehen.

Zwar versuche ich mich unauffällig zu verhalten, aber inzwischen haben zwei Straßenkinder die Beifahrertür geöffnet – aus Neugier, und vielleicht um zu schauen, ob es hier etwas zu holen gibt. Es sind ein Junge und ein Mädchen; beide um die zwölf Jahre alt. Sie haben schwarze Haare und Augen. Ihre Haut ist blass. Das zurückgebildete Zahnfleisch ist entzündet und am Übergang zu den Zähnen bereits schwarz. Ebenso ihre schmalen Lippen: gerötet und ein trockener Rand in der Mitte kohleschwarz. Vermutlich Mangelernährung.

Aber nun mal weiter mit dem Holzgestell. Dort hängt eine goldene Kette, vielleicht ist das aber auch ein Kunststofffaden, und eine Uhr mit braunem Armband. Möglich, dass die Kinder es darauf abgesehen haben. Allerdings ist es weniger das, was mich nervös macht, als vielmehr ihre immer wieder wahllos ins Fahrzeuginnere greifenden Finger! Das lenkt einerseits von der Arbeit ab, andererseits könnte es die Aufmerksamkeit des Polizisten auf sich ziehen. Mir ist unbehaglich bei dem Gedanken, die Kinder könnten Kunststofffaden, Kette oder Uhr entwenden, da ich all dies brauche, um das Gestell zu festigen. So passt mir die Aufdringlichkeit der Beiden im Moment gar nicht! Immerhin gelingt es mir letztendlich, das Holzgestell korrekt wieder anzubringen. Und der Polizist unterhält sich nach wie vor mit zwei Passanten. Vielleicht habe ich Glück und komme unbemerkt davon.

Bildquelle:
Stock XCHNG/Showmaker

5
Sep
2007

Mike stiehlt Autoschlüssel

Traum:
Ein sonniger Herbstvormittag. Auf einem öffentlichen Gelände – grüne Wiese – findet eine Veranstaltung statt. Die Leute trudeln ein, bringen ihre Fahrzeuge in das kleine Parkhaus am Rande. Mike und ich habe schon lange kein Auto mehr. Nun entdeckt Mike einen VW Polo, der nicht abgeschlossen ist, nimmt die Gelegenheit wahr und setzt sich hinein. Bald darauf steigt er aus und hält den Fahrzeugschlüssel hoch – der schwarze quadratische Schlüsselanhänger, mit dem metallenen VW-Symbol in der Mitte, baumelt leise hin und her. Das soll mir sagen: Hey, wir können nachher das Auto nehmen, wenn die Besitzer draußen sind, und eine Fahrt machen! Typisch Mike, dass er sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen will. Da höre ich einen kleinen Sohn zu seinen Eltern sagen: „Ein Mann hat den Schlüssel aus unserem Auto genommen!!“ Mit wenigen Schritten bin ich bei Mike und flüstere ihm unauffällig zu, dass sein Tun bemerkt wurde und der Besitzer sicherlich gleich nach dem Rechten sehen wird. Eigentlich erwarte ich, dass Mike den Schlüssel sofort wieder ins Zündschloss steckt und sich dann entfernt, aber das ist gar nicht so. Ganz gleichmütig hört sich Mike an, was ich sage und reagiert erst einmal gar nicht? Oder checke ich da was nicht oder irre ich mich? Nein, wirklich, es macht den Eindruck, als versäume es Mike, noch im letzten Augenblick zu verhindern, dass etwas Unangenehmes auf uns zukommt.

4
Jul
2007

Marianne, bist Du es?

Traum:
Der weiße R4, der eine Wäsche nötig hätte, parkt vor der Worpsweder Bäckerei. Wir sitzen zu fünft drin. Ich sitze rechts auf der Rückbank. Cleos Freund kommt, schaut durch das Beifahrerfenster herein. Er bemerkt mich, schaut mich fragend an und reicht mir nach anfänglichem Zögern die Hand: „Marianne, bist Du es?“ Er wirkt verwundert. Ich nicke stumm und fühle mich blass. Cleos Freund steigt ins Auto, ebenso ein weiterer junger Mann. Einer bleibt im Fußraum stehen, der andere zwischen den Sitzen. Wir fahren los und ich überlege, dass uns die Polizei anhalten könnte. Heutzutage wird das sicher nicht mehr so locker wie früher gesehen, wenn das Fahrzeug überladen ist. Nach wenigen Meter kommen uns einige vergnügt hüpfende und singende Menschen entgegen, die sich an den Händen haltend, ein Band bilden. Wegen all der Mitfahrer kann ich die Lage nicht gut erkennen und befürchte, es könnte zu Verletzungen kommen, falls wir aneinander geraten.
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