Außenspiegel

bessere alternative!!
hallo, ich bin vom team von http://www.123people.de...
lukas (anonym)
Ich bin in diesem Fall...
Ich bin in diesem Fall nicht nur heil rausgekommen,...
Traumzeit
Sehr beeindruckend wie...
Sehr beeindruckend wie der Traum durch Ihre Stimme...
walhalladada
Na,
da bin ich aber gespannt. *gg*
zuckerwattewolkenmond
Mit Deiner Vermutung...
Mit Deiner Vermutung liegst Du richtig. Die akustischen...
Traumzeit

Angst

31
Mai
2008

Im Wohnwagen – Fehltritt auf dem Sattel

Traum:
Mike und ich sind wieder einmal für einige Tage in unserem Wohnwagen in den Bergen. Ein Bekannter – Detlev? – hat uns inzwischen eindringlich darauf hingewiesen, dass er während Mikes Abwesenheit herkommen und mich besuchen würde. Er selbst weiß wohl, dass ich auf seinen Besuch nicht unbedingt Wert lege; ehrlich gesagt, wäre es mir sogar unangenehm, da er mir etwas unheimlich ist. So sagt er, er würde – falls ich ihm nicht öffne – einen Blick durch die Fenster werfen. Falls ich mich vor ihm verstecken sollte, würde er solange umherschleichen, bis ich mich verrate. Und dann müsste ich ihm öffnen – so will es schließlich die Höflichkeit...

Allein der Gedanke, er könne mich „heimlich“ durch die Fenster beobachten, bereitet mir Gänsehaut und leise Furcht stellt meine Nackenhaare auf. Mike und ich überlegen also gemeinsam, was zu tun ist, während ich allein hier bin. Ich werde, soweit vorhanden, Gardinen und Vorhänge schließen und mich gegebenenfalls verstecken. Es sind übrigens grüne Vorhänge. Wie auch immer, es wird nicht so einfach sein, da sich nicht alle Fenster verhängen lassen. Und wie viel Einblick so eine Gardine gewährt... Na, wer weiß, vielleicht kommt der Mann auch gar nicht.

Da, ein Anruf! Mike geht durch eine Öffnung in ein Nebenzimmer; eine Räumlichkeit, die sich – bei realer Betrachtung – erst durch das Spiegelbild eines dort befindlichen Spiegels auftut. Ich gehe Mike hinterher. Dieser Mann ist am Telefon und kündigt nochmals an zum Wohnwagen zu kommen, um mich zu finden, und dann könne ich nicht mehr länger so tun, als sei ich nicht da. Mike redet auf ihn ein: „Willst Du wirklich Mariannes Großzügigkeit ausnutzen? Du weißt, sie würde genau zuhören, was Du ihr zu sagen hast.“ Mike meint offenbar, es zeuge von wenig Rücksichtnahme, wenn er es täte. Wobei mir nicht ganz klar ist, warum dies der Rede wert ist, denn ich höre gerne zu und es ist mir meist eine Freude. Mit verhaltener Stimme bestätige ich also, dass ich ihm zuhören würde. Bin im gleichen Moment erschrocken, denn sicherlich hat der Mann am anderen Ende der Leitung meine Stimme gehört und somit habe ich verraten, dass ich hier im Wohnwagen bin... Die Hand vor den Mund schlagend, verstumme ich. Mike beendet das fruchtlose Telefonat und macht sich auf den Weg.

Nicht lange, da sehe ich einen Schatten an den Fenstern vorbeihuschen. Der Mann macht nicht auf sich aufmerksam, sondern schleicht beobachtend um den Wohnwagen herum, damit er mich dabei entdecken kann, wie ich mich vor ihm ängstige und verstecke. Entweder bin ich von geringer Körpergröße oder ich gehe geduckt, denn mein Blick geht mit Mühe über die Kante der Spüle hinweg zum Fenster. Einen Augenblick fühle ich mich in Sicherheit, obwohl der Mann sein Gesicht gerade an die Scheibe presst. Doch da dehnt sich ganz langsam ein geiferndes Grinsen im Gesicht des Mannes aus und aus dem Augenwinkel bemerke ich, wie mein nackter bleicher Oberarm vor dem dunklen Untergrund leuchtet... und mich damit verrät. Trotzdem versuche ich mich weiter zu verstecken, während der Mann langsam um den Wohnwagen streift und sein Blick mich sucht. Ich fühle mich in diesem kleinen „Ei“ geradezu gefangen. Innerlich fast resignierend, bin ich bereit, ihm die Tür zu öffnen. Gleichzeitig löst allein diese Vorstellung ein vages Gefühl der Ohnmacht aus, das mich innehalten lässt. Durch das hintere Fenster sehe ich mit einem Male ein mir bekanntes Lehrerehepaar aus Worpswede kommen. Sie kommen direkt auf den Wohnwagen zu! Sie können meine Rettung sein! So öffne ich ihnen weit die Tür, damit sie gleich eintreten können. Ziehe mich gleichzeitig ängstlich kauernd zwei Schritte ins Wohnwageninnere zurück, denn mir wird klar, auch dem Mann steht nun die Tür offen. Und das Lehrerehepaar scheint nur zeitlupenartig voranzukommen! Es ist fraglich, wer zuerst eintreten wird...!

Am Rande des Stellplatzes dreht sich langsam ein nostalgisches Karussell. Zwischen den Figuren, Pferdchen und ähnlichem ist ein kleiner Bereich für Erwachsene freigehalten. Dort sind drei Männer: Zwei Männer stehen mit dem Rücken zum roten, zylinderförmigen Drehpunkt, auf zwei Stehhocker gestützt. Einer von ihnen ist vermutlich dieser Detlev. Ich stelle mich dazu. Mike sitzt links von mir auf einer Karussellfigur. Ein Barhocker ist noch frei! Die Sitzfläche ist einem breitflächigem Sattel nachempfunden, ganz edel aus weichem schwarzen Nappaleder gearbeitet. Der Sitz weist an beiden Flanken einige „Piercings“ in Form von chromglänzenden Ringen auf. Das Teil steht auf einem Bein auf einer kreisrunden Bodenplatte. Schwungvoll setze ich mich drauf und beginne verspielt und unbefangen damit zu wippen. Aus Mikes Gesicht spricht Fassungslosigkeit oder Unglauben. Verstehe ich gar nicht. In den Gesichtern der beiden Männer macht sich ein fettes Grinsen breit. Ich ahne, dass mein Verhalten aus irgendeinem, mir unerfindlichen Grund ziemlich unmöglich sein muss. Was ist denn bloß los?

18
Feb
2008

Dr. Schein verliert die Kontrolle

Traum:
Im Zwielicht. Dr. Schein ist mit einem weißen Transporter auf der Straße meiner Herkunft unterwegs. Sein Gesicht ist fahl, von kaltem Schweiß überzogen. Seine Haltung ist angespannt, leicht über das Lenkrad gebeugt. Es sieht so aus, als würde er gleich ohnmächtig! Er verliert die Kontrolle über sein Fahrzeug, kommt von der Straße ab... und entsinkt meinem Blick.
Ich muss helfen! Ich muss hinlaufen! Aber ich fürchte, er könnte aufgrund seiner Verletzungen einen solch fürchterlichen Anblick bieten, der mich um den Verstand bringt. Ich traue mich nicht, mir das anzuschauen!

Nahe der Werkstätte halte ich nach den Nachbarn aus der Kinderzeit Ausschau! Ich will mir Unterstützung holen. Schnell, vielleicht benötigt Schein dringende Hilfe! Dann sehe ich die Kinderzeit-Nachbarn... mit leeren Blicken, ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen, wandeln sie daher. Man könnte meinen, sie schlafen mit offenen Augen. Scheins Unfall nahmen sie gar nicht wahr. Mit Ausnahmesituationen umzugehen, haben sie nicht gelernt. Es gehört nicht zu ihrem Programm, und so werden Vorfälle dieser Art völlig unbewusst ausgeblendet. In der Realität meiner früheren Nachbarn hat es gar keinen Unfall gegeben. Ich fühle mich hilflos und allein.

6
Feb
2008

Blutabnahme

Traum:
Im Krankenhaus; auf einer Liege im Untersuchungsraum. Am Fußende steht eine Ärztin. Sie nimmt mir Blut ab. Aus dem linken Arm und irgendwo zwischen den Füßen kommen Schläuche hervor. Sie füllt Ampulle um Ampulle mit dunklem Blut. Als ich nach rechts schaue, blicke ich wieder meinen Körper entlang, so als läge er 90° weiter nach rechts noch einmal da. Dort ist eine sehr entschlossene Ärztin tätig. Zack, zack, zack. Immer wieder stößt sie mir eine schmale Spritze in den Leib, die sich bald darauf mit Flüssigkeit füllt – mit glasklarem oder mit rotem Blut. Diese gefüllten Röhren stellt sie hochkant auf ein Tablett. Unzählige Male stieß sie bereits zu und es wird mir unangenehm. Mein Bauch beginnt zu spannen; ich beginne leise zu stöhnen. Sie macht eine unbeschwerte Bemerkung dazu und setzt die Arbeit fort. Irgendwann ist es vorbei, die Untersuchungen sind beendet. Die Ärztin, die mir große Mengen Blut durch die Schläuche abnahm, lächelt mir zu und sagt, sie wolle sich jetzt von mir verabschieden, denn wir würden uns nicht wieder sehen. Eine leise Freude keimt auf, denn ich verstehe es so, dass die Werte in Ordnung sind. Der Arzt, vielleicht ein Operateur, möchte auch nicht versäumen, sich zu verabschieden, damit ich nicht sauer bin – falls wir uns wieder sehen; in einem halben Jahr vielleicht? Ein leiser Schrecken gesellt sich zur Freude... in einem halben Jahr wieder sehen? Spricht er damit vielleicht eine Kontrolluntersuchung an? Eine dritte Ärztin, sie kommt von rechts, reicht mir ebenfalls die Hand. Sie schaut mich nachdenklich an und sagt bedauernd: „Leider können wir nichts dagegen machen, dass Sie Krebs haben.“ Damit bricht das ganze Hoffnungsgebäude zusammen. Es ist ganz schrecklich. Ich versuche noch, es mir zurechtzubiegen, aber wie soll das möglich sein bei so klaren Worten. Sie hat lange dunkle Haare, die sich in ganz weichen Wellen über die Schulter legen. Ihr Blick ist kühl, ihre Haut weich und hell.

5
Feb
2008

Polizei-Hubschrauber mit Fischflosse

Traum:
Telefonat mit Valerian, während dem ich hin und her gehe, dann und wann aus dem Fenster schaue. Offenbar lebe ich in einem Hochhaus, in einem der oberen Stockwerke. Einige Polizei-Hubschrauber – Silberweiß mit Blau – schwirren umher. Ich erzähle Valerian zwischendrin von den Hubschraubern, und dass mal wieder ein Einsatz stattfindet. Dann setzen wir die Unterhaltung fort. Immer wieder nähert sich einer der Hubschrauber, kreist nahe am Haus, fliegt über das Dach hinweg. Immer wieder fürchte ich, ein Hubschrauber fliegt direkt ins Haus hinein. Das Kreisen hört ja gar nicht mehr auf! Langsam erlebe ich das als bedrohlich und entferne mich einige Schritte vom Fenster. Nur um kurz darauf, von Neugier getrieben, einen weiteren Blick aus dem Fenster zu werfen. Gerade nähert sich ein ganz geschmeidig fliegender Hubschrauber. Sein Kreisen hat einen geringen Radius. Vom Aussehen her erinnert er mit seinem seitwärts gebogenen Hinterteil an einen Fisch – wie eine in der Luft schwimmende Schwanzflosse. Sehr elegant und von der Form her lässt er mehr und mehr an einen Delphin denken. Sein Kreisen ist allerdings so schnell, und immer schneller, dass es – zumindest nach meinem Empfinden – etwas Aggressives hat. Und das beunruhigt mich mehr und mehr. Gleich bekomme ich es mit der Angst zu tun.

3
Feb
2008

Tiger und bedrohliche Waschmaschine

Traum:
Hinter meinem Rücken läuft bereits seit einiger Zeit eine Radio- oder Fernsehsendung. Erst jetzt, als ich höre, dass meine Schwester moderiert, werde ich darauf aufmerksam. In diesem Augenblick kündigt sie an, dass F. Stoll die Moderation übernimmt. Ganz schnell drehe ich mich um, damit ich den Rest der Sendung noch mitkriege, aber es ist zu spät; die Sendung ist beendet. Echt schade, dass ich das verpasst habe.

Mit einem frischen Krankenhaus-Schlafanzug bekleidet, mache ich mich auf den Weg, gehe einen längeren Gang entlang, der vielleicht über einen verlassenen Saal hinweg führt. Dabei kommt ein Bild hoch – ich nehme es im linken Blickfeld wahr; etwa auf Höhe der Schläfe: ein prachtvoller Tiger kommt auf mich zu. Seine Schritte sind besonnen und gemächlich. Die zu erwartende Begegnung mit diesem kraftvollen Tier ängstigt mich etwas. Ich durchquere einen weiteren Raum und wieder kommt dieses Bild mit dem entgegen kommenden Tiger. Inzwischen haben wir uns einander genähert, es wird nicht mehr lange dauern, bis die reale Begegnung stattfindet. Möglich, dass mir jetzt mulmig wird.

Ich habe das Bett erreicht. Es ist ein Krankenhaus-Bett. Zwei weitere Betten mit Schlafenden stehen im Zimmer. Ich sitze auf der Bettkante, beide Hände um die Matratzenkante gelegt. Da höre und spüre ich es: das Vibrieren der Waschmaschine im Schleudergang. Immer durchdringender dröhnt es aus dem Keller hinauf. Oh nein, die Waschmaschine ist in Gang geraten! Angst erfüllt mich. Das Geräusch der Waschmaschine wird immer lauter, immer näher, immer durchschüttelnder! Langsam schwillt die die Angst zu Panik an. Als ich nun unter den Fingerspitzen meiner rechten Hand einen sich ausdehnenden Wasserfleck spüre, das Schleudergeräusch zu einem Getöse anschwillt, erfasst mich unsägliches Grauen... Bald wird mich die Waschmaschine überwältigen. Als ich überlege, dass nichts anderes Sinn macht, als sich dem Schicksal zu ergeben, bemerke ich, wie sich die ganze bedrohliche Unruhe aufzulösen beginnt. Oder bilde ich mir das nur ein?

29
Jan
2008

Krebszellen in Nahaufnahme

Traum:
Großaufnahme: Ein Teil vom Grün eines Lebensbaumes in einer klaren Lösung; durch diese Lösung hindurch ist der klarblaue Himmel im Hintergrund sichtbar. Ich erfahre, dass dies ein Blick durch ein Horoskop Mikroskop auf eine Krebszelle ist. Entsetzen bahnt sich an und ich denke: ‚Oh bitte, nein, nicht schon wieder! Mir fehlt die Kraft für eine solche Konfrontation.’
Irgendwas sagt darauf, ich solle ruhig bleiben, es solle doch einfach nur der Betrachtung dienen, ohne eine weitere Aussage zu beinhalten.
Aber es ist schrecklich, so schrecklich.

In Nahaufnahme ein Arm-Modell. Es ist aus einer Vielzahl von Teilprothesen zusammengesetzt. Scheibenförmige Ersatzteile eines linken Armes; übereinander gelegt, zu einem ganzen Arm. In den beweglichen Zwischenräumen wachsen helle Borsten – Krebszellen, wie mir mitgeteilt wird. Oh, das ist ja entsetzlich! Ich solle es ganz ruhig betrachten, denn es sei nur beispielhaft aufgeführt. Schließlich sei es gar nicht möglich, einen kompletten Arm aus diesen Einzelteilen zu gestalten.
Ich möchte einfach nur noch aufwachen!

20
Jan
2008

Der riesengroße Mann

Traum:
Wie bereits einige Male zuvor sitzen einige Leute und ich zum geselligen Lernen beisammen. Heute geht es zu Ende. Während wir unsere Sachen packen, geht der Dozent umher und verteilt die übrig gebliebenen Honigportionierer. Mir gab er bereits eines: ein Stäbchen aus lasiertem Bambusholz mit zwei ineinander verschränkten ovalen Ringen am oberen Ende, die den Honig halten sollen. Nachdem der Dozent eine Runde gemacht hat, sind immer noch ein paar dieser Portionierer in seiner Hand; allerdings nur noch solche aus rotem Plastik. Er fragt, ob ich so eines haben möchte. „Nein danke, ich habe ja schon einen.“
„Nimm es dazu!“, bietet er an.
Naja, warum eigentlich nicht – für den Notfall oder so.

Aufbruch. Unentschlossen stehe ich da – welchen Weg soll ich nun einschlagen? An der gegenüberliegenden Seite des Raumes sitzt der Dozent mit zwei Teilnehmern am Tisch. Eigentlich sollte ich hingehen und mich persönlich von ihm verabschieden. Allerdings befürchte ich Eifersüchteleien seitens der anwesenden Teilnehmer, wenn ich ihm so viel Aufmerksamkeit schenke. Auf so etwas Ungemütliches habe ich keine Lust; weshalb ich mich ohne Abschied auf den Weg mache.

Es ist ein schmaler Gang, der aus dem Lernzimmer fort und zur Tür des Klassenzimmers führt. Dieser Gang ist ein Weg im Wald. Von hinten nähert sich einer der Teilnehmer und spricht mich wegen meiner Überlegungen zum Abschied an. Wir unterhalten uns also darüber. Huch, ist der Mann groß! Sicherlich gut 2,20 m. Während des Gesprächs schaue ich ihn, er geht an meiner linken Seite, mehrmals an. Mit jedem Male wird er größer und ich überlege, dass es sicherlich nicht angenehm ist, so groß zu sein – so auffällig, dass man vermutlich oft angestarrt wird.
Mann, der ist aber echt groß! Der ist viel größer als diese üblichen großen Menschen; mindestens drei Meter groß! Ob das ein glückliches Leben ist? An seiner Seite geht ein recht großer Hund mit hellem Fell. Ein solch großer Hund würde mir normalerweise großen Respekt , um nicht zu sagen: Angst , einflössen. Aber in Anbetracht der immensen Körpergröße des Mannes verliert diese Angst an Bedeutung. Eher ist es die Größe des Mannes, die mir langsam Angst einjagt!

Der Mann geht nun hinter mir, beugt sich über meinen Kopf hinweg, um mir ins Gesicht zu sehen, während ich erzähle. Er ist so groß, dass er – so hinter mir stehend – seinen Kopf vor meine Füße bringen könnte, ohne dass ich mich ducken müsste. Mir wird jetzt richtig mulmig zumute...

Dann erreichen wir das Ende des Ganges und gelangen an die zuvor erwähnte Klassenzimmertür. Hier treffe ich wieder mit dem Dozenten zusammen. Er ist in Begleitung zweier Frauen. Eine der Frauen trägt vier Weingläser in der Hand, die von Folie fest zusammengehalten werden. Der Dozent nimmt sich eine Flasche Rotwein und schaut mich eindringlich an. Er möchte, dass ich es sehe: wenn ich ihn ignoriere, dann vergnügt er sich eben mit den anderen Frauen. Sein Blick ist weich, seine Augen feucht, die Lidränder gerötet.

Vor der Reise durch den Tunnel

Traum:
Es wurde bereits einmal versucht, Mikes Reisegepäck zu stehlen. Zum Glück hatte er es rechtzeitig bemerkt.

In einem merkwürdigen Raum sitze ich mit den Älteren zusammen. Sie schauen mich besorgt an, da sie an die bevorstehende Reise denken, die Mike, Moina und mich nach Hause, nach Frankfurt, bringen wird. Ganz unbekümmert will ich ihnen die Sorge nehmen und sage: „Ach, wir fahren doch dieses Mal mit der Bahn! Macht euch mal keine Sorgen, die bringt uns sicher hin.“ Nach fünf Stunden Zugfahrt dürften wir zuhause sein.

Der Ältere berichtet von Unruhen, wie es in den Nachrichten angekündigt wurde. In der langen Tunnelpassage würden Ganoven die Bahn anhalten, die Beleuchtung ausschalten und im Schutze der Dunkelheit die Koffer der Reisenden plündern.
Oh nein! Ich spüre die Bedrohung, die von einer solchen Situation ausgehen dürfte. Und dann in dem langen Tunnel... keine Möglichkeit zu entrinnen! Ausgeliefertsein! Und sollte man sich zur Wehr setzen, muss man womöglich mit Gewalteinwirkungen rechnen! Oje, davon wusste ich ja noch gar nichts!! Wie wahrscheinlich ist es denn, dass so etwas eintritt?

Ich werfe einen Blick aus dem Fenster. Dort draußen der Vorplatz eines Hauptbahnhofs. Mike kommt gerade aus dem Haupteingang. Er holte die Koffer aus dem Schließfach, um unsere Abreise vorzubereiten. Nun stellt er fest, dass sein kleiner Koffer geplündert wurde – er ist völlig leer! Darin hatte er seinen aktuellen Traumordner und einige Souvenirs aufbewahrt, die wir gemeinsam erstanden haben. Alles weg! Mike wird total wütend und beschimpft den Ganoven laut und ungehemmt. Etwas weiter weg – ich stehe einige Schritte entfernt von Mike hier – sitzen zwei Frauen, die einander sehr ähnlich sehen, auf einer Mauer. Eher mit dem Rücken zu mir, aber sie schauen sich verstohlen um. Sie sind mit unseren Souvenirs bekleidet. Das heißt, sie tragen Kleidung in den Farben Mattgold und Creme. Sie genieren sich noch nicht einmal, schauen neugierig und missgünstig zu mir.

Dann stehe ich wieder bei Mike und ein Gefühl tiefster Betroffenheit durchfährt mich, als ich in den leeren Koffer blicke. Vor allem der Ordner mit den Träumen ist durch nichts zu ersetzen. Es ist so schrecklich, ein solcher Verlust – es tut mir so sehr leid für ihn. Es schmerzt so sehr, dass ich noch nicht einmal weinen und keine Worte des Trostes für ihn finden kann.

11
Jan
2008

Höhenangst und Wut

Traum:
In der Stadt – Marktplatz – versammeln sich viele Menschen. Es gibt eine große Ansammlung und daneben eine kleine Außenseitergruppe. Man könnte an Fastnacht denken, aber es gibt keine Jubel-Trubel-Stimmung. Irgendetwas ist hier ungut.

Eine Freundin, Moina und ich klettern auf eine kleine Plattform (2 x 3m), die in mehreren hundert Metern an einem gelben Kran befestigt ist. Anfangs denke ich mich gar nichts dabei, dass wir uns einen solchen Platz aussuchten. Ein Blick nach unten zu der großen Versammlung... – uih, das ist aber verdammt hoch hier. Nicht ungefährlich. Ich versuche Moina festzuhalten, damit sie nicht abstürzt. Das gefällt ihr natürlich nicht und meine Freundin meint, ich solle doch nicht so ängstlich sein, denn es sei nicht gefährlich. Außerdem hätten wir doch die Wahl, wie weit wir gehen möchten. Demonstrativ geht sie einige Schritte rückwärts bis zur Kante und macht absichtlich einen Schritt darüber hinaus. Ich erfahre noch, dass sie damit zeigen will, dass man sich auch beim Fall aus dieser Höhe noch gut fangen kann – dann fällt sie. Sie landet unsanft auf dem Rücken. Nix mit sich-fangen-können. Zwei Polizei-Sanitäter springen herbei und kümmern sich um sie. Ungut. Moina zerrt, will herumspringen. Ich habe immer mehr Mühe sie zu halten. Jedoch ist gerade das Festhalten gefährlich, da sie – falls sie sich losreißen kann – dadurch noch mehr Schwung bekäme.

Die Freundin kehrt auf die Plattform zurück. Etwas aufgebracht erzählt sie, das sei nur deshalb geschehen, weil sie neun Becher Getreidekaffee an einem Vormittag getrunken habe.
„Na und, das macht doch nichts“ sage ich. Getreidekaffee ist schließlich koffeinfrei. Wütend faucht sie zurück, das sei nicht richtig! Zuviel Getreidekaffee sei aufregend und schädigend. Ich bemerke, dass mir ihre Gegenwart schlechte Laune bereitet. Es ist wie es ist: es ist hier viel zu hoch; und damit ist es hier gefährlich. Ich kann die Freundin dann doch noch dazu überreden, nach unten zu gehen.

Unten angekommen. Der Marktplatz füllt sich mehr und mehr mit Menschen. Wir gehen zu unseren Bekannten am Rande des Platzes. Ein Väterlicher und zwei männliche Freunde sind dort. Während wir den Beginn der Veranstaltung abwarten, halte ich einen Klappbuggy fest. Dieser erscheint mir immer schwerer zu halten. Rücken und Arme schmerzen bereits davon. Das ist etwas ärgerlich, weil ich selbst den Klappbuggy gar nicht nutzen werde, sondern eher einer der Männer. Die Muskeln schmerzen plötzlich so sehr, dass ich laut rufe: „Kann mir das mal jemand abnehmen?“ Es kommt keine Reaktion. Die beiden Männer ignorieren mich. Wutentbrannt schiebe ich den Buggy an eine Holzbank und lasse ihn so heftig gegen die Lehne fallen, dass es knallt. Erschrocken springt der junge Mann auf, der bis eben auf der Bank lag und fährt mich scharf an: „Du bist wohl plemplem!“ Er hat sich für die heutige Veranstaltung geschminkt. Rund um seinen Mund ist eine rotbraune Farbmasse aufgetragen. Da ich mich ärgere, finde ich seinen Anblick total albern, was meinen Zorn noch anschwellen lässt. Ich will sachlich darüber sprechen, worüber ich mich ärgere. Meine Stimme aber neigt dazu, sich zu überschlagen. Es kostet viel Kraft sie unter Kontrolle zu halten und vor allem auch, bei Verstand zu bleiben. Während ich spreche – meine Stimme hat kaum Volumen – spüre ich ein Brennen und einen dumpfen Druck hinter der Stirn; was daher rührt, dass ich meine Stimme unter Kontrolle halten will. So gelingt es mir zu meiner eigenen Verwunderung, mich klar verständlich zu machen: „Ich finde es unangemessen, mir mein Verhalten vorzuwerfen, wenn ich – nachdem meine Überforderung ignoriert wurde – wütend reagiere. Das vielleicht anfangs das Verständnis dafür fehlt, okay.“ Aber der Mann ist gar nicht willens, sich um Verständnis zu bemühen.
Obwohl ich von meinen Gefühlen überwältigt bin, gelingt es mir tatsächlich ohne Kreischen und Tränen zu sprechen. Sogar der Verstand funktioniert. Gut, die Stimme kommt zwar spärlich, aber immerhin: ich spreche. Ein Fortschritt.

30
Dez
2007

Donnervogel gebiert Feuerbombe

Traum:
Draußen auf dem Vorplatz; einige Schritte vor der Haustür. Links von mir einige entfernte Verwandte, rechts neben mir steht Moina. Ein leises Grummeln liegt in der Luft. Blick hinauf zum Himmel. Hoch oben ein Passagierflugzeug; schlank und silbern. ‚Donnervogel’ sagt ein Gedanke. Sein Flug verlangsamt sich, das Vibrieren nimmt zu. Der Leib des Donnervogels öffnet sich wie ein aufgeschlitzter Fischbauch und gebiert einen leuchtenden Ball, der sich immer schneller der Erde nähert. Anfangs kann ich es kaum erkennen, aber dann: es ist ein Feuerball, eine Bombe – womöglich eine Atombombe! Schnell, keine Zeit verlieren! Ich greife Moina - ein Blick zum Feuerball, der gleich einschlagen wird – und renne um die Hausecke, um durch den Seiteneingang im Haus Schutz zu suchen. Der Blick erhascht beiläufig das Gebäude und... – es ist das Großelternhaus; ein Strohdachhaus. Witzlos, darin Schutz vor einem Feuerball zu suchen! Vor einer Atombombe könnt man sich eh nicht schützen. Trotzdem, es wenigstens versuchen – besser als nichts.
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Traumzeit 3.0

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Diese Nacht träumte ich: Halbdunkel. Vor dem Hintergrund...
Marianne Masters - 2008/06/16 22:25
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Heute ein hochemotionaler Traum, der sehr wichtig für...
Marianne Masters - 2008/06/12 22:32
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Marianne Masters - 2008/06/05 23:20

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