Außenspiegel

bessere alternative!!
hallo, ich bin vom team von http://www.123people.de...
lukas (anonym)
Ich bin in diesem Fall...
Ich bin in diesem Fall nicht nur heil rausgekommen,...
Traumzeit
Sehr beeindruckend wie...
Sehr beeindruckend wie der Traum durch Ihre Stimme...
walhalladada
Na,
da bin ich aber gespannt. *gg*
zuckerwattewolkenmond
Mit Deiner Vermutung...
Mit Deiner Vermutung liegst Du richtig. Die akustischen...
Traumzeit

Ätherisches

9
Mai
2008

Chinesische Pyramide

Traum:
Sonntagsspaziergang. Altstadt. Idyllische Gasse. Aus der oberen Etage eines der schnuckeligen Häuschen erklingt ganz feine, reine Musik. Sie ist so hell und klar, so herzberührend, sphärisch. So wundersam, dass ich hinaufschaue um zu sehen, aus welchem Fenster die Klänge kommen. „Ach, hätte ich doch nur meinen Fotoapparat mitgenommen“ sage ich zu Mike. „Gerade an einem Sonntag kann man so etwas fast schon erwarten.“ Naja, man kann nicht alles haben.

Eine Straßenecke weiter erwartet uns eine Überraschung: eine kleine Gruppe chinesischer Tempeltänzerinnen. Es gibt eine berührende Darbietung. Diese grazilen Gestalten, diese exakten und feinen Bewegungen... Ach, hätte ich doch nur meinen Fotoapparat mitgenommen! Die Erfahrung lehrt doch, dass es sonntags wahrscheinlicher als an anderen Tagen ist, etwas Ungewöhnlichem zu begegnen. Warum vergesse ich das immer wieder? Nach kurzem Bedauern kehrt meine Aufmerksamkeit zurück zum Geschehen. Beeindruckend! Ganz geschwind arrangieren sich die Chinesinnen und einige hinzugesprungene Chinesen zu einer Menschenpyramide. Zwei aus Menschen gebildete Ebenen halten ein großes schalenförmiges Korbgeflecht über sich, auf welchem sich wiederum die Chinesen formatieren. Ein Chinese, der rein zufällig des Weges kommt, wird von einer der Akteurinnen mit einem kurzen Fingerzeig zum Mitmachen aufgefordert. Ohne Zögern springt er hinauf in die Schale und lehnt sich rückwärts nach hinten. Sein rechtes Bein ist allerdings neben dem Korb hängengeblieben. Zusätzlich balanciert er seinen Fußball auf den Oberschenkeln und hält seinen Oberkörper mühselig und mit vor Anstrengung verkniffenem Gesicht in der Schwebe. Eine bieder gekleidete Frau steht rechts neben mir. Der Chinese fordert diese Frau auf, sein Bein in den Korb zu rücken. Sie versucht es, doch es gelingt nicht wirklich. Das Bein rückt nur wenig weiter und der Chinese selbst kann nicht genügend Kraft in dem Bein aufbringen, um die Hürde des Korbrandes zu nehmen. Zudem erfordert diese Hürde eine etwas ausholende Bewegung, die ihn unweigerlich aus dem Gleichgewicht bringen würde; das will erst einmal gewagt sein. Oje, dass er da so verkniffen schaut, kann ich gut nachempfinden.

22
Mrz
2008

Photoshoppen im Weinkeller

Traum:
... betrete einen Weinkeller in der oberen Etage. Es ist ein großzügiger, aber doch gemütlicher Raum, was daran liegen mag, dass alles – wirklich alles hier – aus dem gleichen haselnussbraunem Holz gearbeitet wurde: Decke, Fußboden, Wände, Treppen, großer Bottich, Stühle und Tisch. Der gesamte Raum ist sorgsam hergerichtet, alles macht einen neuwertigen und gepflegten Eindruck.

Ich gehe die wenigen Stufen einer offenen Stiege hinauf, die auf eine kleine Veranda innerhalb des Weinkellers führt. Insgesamt führen Stiegen von drei Seiten auf diese kleine Fläche, die sich etwas erhöht neben einem großen Bottich, zur vierten Seite, befindet. Ein kleines rundes Tischchen und zwei Gartenstühle haben hier ihren Platz. Ich bin wegen einer bestimmten Angelegenheit hier. Es ist nämlich so, dass der Kellermeister immer wieder den Auftrag vom Chef bekommt, ihm eine Einheit Wein zu bringen. Das geschieht in regelmäßigen, vorhersehbaren Abständen. Ich weiß auch, dass der Chef jeweils eine Flasche Wein einer jeden Einheit nicht haben will. Und genau diese spezielle Flasche Wein will ich stibitzen, sobald der Kellermeister mit den übrigen Weinflaschen auf dem Weg zum Chef ist!

Der Kellermeister ist ein koboldiges Männchen mit erdiger Haut, dunklen Haaren, waldgrüner Kleidung und naturbraunen Schnürstiefeln, die – im Verhältnis zu seinem Körper – eine außerordentliche Länge aufweisen und am vorderen Ende nach oben gebogen sind. Er ist ein ernster und gewissenhafter Kellermeister. Da ist er also. Die Weinflaschen, in einer seltsam ungreifbaren Manifestation, finden sich in unterschiedlichster Ausrichtung vor der mittleren Stiege. Während ich die Flaschen als ungreifbar erlebe, nimmt der Kellermeister sie mit einer völlig selbstverständlichen Geschicklichkeit an sich. Wie erwartet verbleibt mindestens eine Weinflasche; eben jene, die der Chef nicht will. Okay, der Kellermeister ist ja eigentlich nicht der Chef und ich könnte mir den Wein einfach nehmen, ohne dass er etwas dagegen sagen könnte. Gleichzeitig ist er natürlich der Chef des Weinkellers, sozusagen. Ich nutze also die Gelegenheit, als der Kellermeister fort ist und nehme diese spezielle Flasche Wein an mich. Ach, soweit kommt es ja gar nicht! Der Kellermeister ist zurück, ehe er fort ist. Mir scheint auch, als habe er etwas bemerkt.

Über diese Szenerie legen sich die Umrisse der Beine und Schuhe des Kobolds. Diese sind mit einem Pfadwerkzeug definiert; die Flächen sind ungefüllt, es gibt nur die erstellten Pfade. Dies wiederum ist von einem Auswahlrechteck gerahmt. Deutlich sind die Dreh- und Angelpunkte zu erkennen, mit dem sich diese Auswahl skalieren lässt. Eine Pfeilspitze nähert sich einem solchen Eckpunkt und zieht ihn enger und weiter.
Wichtig, das soll mir sagen: Die Größe des Objekts ist veränderbar!

Notiz:

7
Nov
2007

Schwarze-Katze-Effekt

Traum:
Ich liege im Bett. Mike, meine Jugendliebe, schläft bei mir – ich nehme ihn als schemenhaften Schatten wahr; im Blickfeld weit oben links. Ich will mir einen kleinen Spaß mit ihm erlauben und treffe die Vorbereitungen. Aus einem Streifen Alufolie falze ich eine schmale Rinne und fülle diese mit einer halbflüssigen Zitronenpaste. Diese Zitronenpaste entfaltet eine üppige Fülle ätherischen Zitronenöls. Gleich werde ich mit allen zehn Fingerspitzen durch die, über der Pastenoberfläche schwebenden Duftstoffe gleiten und sie mit einem Schwung zu Mike wedeln. Das hat dann den gleichen Effekt, als spränge ihn eine schwarze Katze mit Krallen an. Natürlich darf er nichts von diesen Vorbereitungen mitkriegen, weil damit die Wirkung verloren ginge. Der richtige Moment stellt sich nicht sofort ein, und ich spüre Mike, der hinter meinem Rücken liegt, wach werden. Och schade, da wird es nichts mit dem Spaß. Er hebt unsere Decke hoch, wirft einen liebevollen Blick auf mich – ich sehe mich nackt liegen – und sagt ganz selig: „Du bist das beste Weiberl das man haben kann.“ Mit diesen Worten zieht er mich an sich heran. Die Umarmung ist innig und schön; wie ein Zerschmelzen. Wenn ich anfangs noch bedauerte, dass aus dem Scherz nichts wird, so spüre ich nun: Dies macht mich weit glücklicher, als wenn ich ihn mit der schwarzen Katze genarrt hätte.

28
Okt
2007

Blumen- und Analdüfte

Traum:
Auf dem kleinen Platz vor dem Elternhaus parkt ein Auto – vermutlich ein Käfer aus den 60er Jahren. Ich halte einen Hund mit tiefbraunem Fell an der Leine. Er ist von kräftiger Statur; vielleicht ein Boxer. Immer wieder kommt ein Hund – mein Hund – herbei, und schnuppert begehrlich an dem schwarzen Lederhalsband. Es ist jetzt so, als sei nur das Halsband neben mir; ohne Hund. Der Hund wird lästig, immer gieriger stürzt er sich auf das Halsband. Genauer gesagt, schnuppert er an einem der beiden Einhängeringe, die sich zu beiden Seiten des Lederbandes befinden. Seine Gier ist so groß, dass er sich nicht abwimmeln lässt. Ich habe da etwas im „Riecher“... fast möchte ich schon von Gewissheit sprechen. An den Ringen haftet ein Sekret aus dem analen Bereich, das nicht nur einen besonders intensiven Geruch verströmt, sondern wahrscheinlich reichlich Sexualhormone enthält, weshalb der Hund jetzt gar nicht anders kann. Mir kommt der Gedanke, jemand könne die beiden Ringe zuvor in einen Anus geschoben haben. Womöglich haftet noch eine gewisse Feuchte auf der Ringoberfläche?

'Gerbera' von Traumzeit Mir fällt nun wieder ein, weswegen ich überhaupt hier stehe. Ich war auf den Weg zu den Nachbarn Besen, um einen Blumenstrauß für einen Verwandtenbesuch zu besorgen. Neuerdings gibt es – und das wusste ich bisher nicht – bei Besens Blumen zu kaufen! Zumindest wird das erzählt und ich will mich vergewissern, ob das wirklich wahr ist! Die Sache mit dem Hund hat mich aufgehalten. Nun richte ich den Blick zum Grundstück der Nachbarn und nehme die ersten Blumen wahr: orangerote Gerbera und weißen Rittersporn. Dabei weht mir der intensive Geruch grünen Pflanzensafts in Verbindung mit frischem Blumeneinwickelpapier in die Nase. Also ist es tatsächlich wahr: Besens ist ganz überraschend ein großer Blumengarten gewachsen! Ich spüre Neugier und Freude.

Notiz:
Halsband – Gestern war ich diesem Link gefolgt, den ich in einem Beitrag von Svarupa entdeckt hatte.
Seit gestern in der Vase auf dem Küchentisch: Gerbera

Verwandte Träume:
Un-Verschämt
Svarupas Freundin
Tanz der Mondrose
Die Muschi
Vigis Abendmahl aus Jüngersicht

20
Jun
2007

Moin Gnirbsch

Hypnagog:
Ein kleiner Mann aus dem Reich der Naturgeister kommt mir entgegen. Er trägt rote Waldstiefel. Anstelle eines Kopfes schwebt eine spiralförmige lichte Reflexion über seinem Hals. Es ist eine Wasserspiegelung, die auf sich selbst reduziert, also dem Wasser enthoben wurde. Offenbar sind wir gute Bekannte, denn ich winke ganz selbstverständlich zum Gruß und rufe ihm ein lässiges „Moin Gnirbsch“ im Vorübergehen zu, was er freundlich erwidert.

2
Jun
2006

Blütenduft über Pisa

Bougainvillea
Traum: Morgenstunde, am Rande von Pisa.
Ein Unterstand unter Bäumen, oben am Hang. Hier geht der Blick über die ruhig daliegende Stadt. Ich schnuppere an Blüten, und versuche, den jeweiligen Düften die passenden Namen zuzuordnen – ist es ein Fleißiges Lieschen oder eine Bougainvillea? Eine Duft- und Blütenpracht, umgeben von knackigem und elastisch zitterndem Grün.
… Be-Sinnlichkeit …

Verwandter Traum:

Bambushütte auf Berg bei Pisa
Jasmin Tiefensee



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Eukalyptus- und Zapfenduft zum Erinnern

EukalyptusblätterTraum: Irgendwo im sonnigen Italien. Ich sitze tief entspannt auf einem Worpsweder Stuhl draußen im Garten, gleichzeitig wie in einem weiten überdachten Raum. Zu allen Seiten eingegrenzte Gärten und Beete. Etwas ferner auf der rechten Seite ein Wohnhaus. Vor mir Eukalyptusbäume. Mit den Fingern zerreibe ich einige Eukalyptusblätter und atme den frischen Duft ein, der sich dabei verströmt. Bald darauf halte ich einen kugeligen, recht großen Tannenzapfen in den Händen, zerreibe eine heraus gebrochene Zapfenschuppe zwischen den Fingern und atme wieder den Duft des dabei freigesetzten ätherischen Öls ein. Ich fühle mich wohl.

Doris, eine Freundin aus der Kinderzeit – wir waren etwa vier Jahre alt – tritt hinzu. Sie wundert sich, mich hier anzutreffen, und sagt, sie freue sich, mich hier zu sehen. ZapfenDie Tatsache, dass ich ausgerechnet vor ihrem Elternhaus Halt mache, bereitet ihr dabei eine ganz besonders große Freude. Ich merke, sie glaubt, mir wäre gar nicht bewusst, dass ich vor ihrem Elternhaus sitze. Da sie sich so über diesen Zufall freut, traue ich mich nicht, sie zu enttäuschen und ihr gegenüber einzugestehen, dass ich mich absichtlich vor dieses Haus setzte. Es ist wegen der Kindheitserinnerungen. Mit Hilfe der freigesetzten Pflanzendüfte versuchte ich ein paar Kindheitserinnerungen wachzurufen.

Ob dies gelungen ist?

Verwandte Träume:
Faustdickes Heilkundebuch von Goethe
Kerzenleuchter bei Lagerraum


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