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Traumzeit

8
Mai
2008

Merkwürdige Männer am Mittelmeer

Traum:
Sandstrand am Mittelmeer. Sommerhaftes Frühlingswetter. Mike sitzt ziemlich am äußeren Rand, seine Füße im flachen Wasser, das sich in einer Mulde sammelt, die er mit einem Sandschäufelchen aushob. Ich laufe barfuss durch das Wasser und bin doch etwas überrascht; es ist kühler als erwartet. Ich laufe weiter Richtung Wasser. Durchquere auf diesem Weg mehrere dieser gebuddelten Pfützen. Es ist total verblüffend: je näher ich dem Meer komme und je tiefer dabei die Buddellöcher werden, umso wärmer ist das Wasser. Wärmer! Normalerweise ist es doch umgekehrt?! Ich drehe mich um, rufe Mike zu, er solle doch näher ans Meer kommen, das Wasser sei hier wärmer als dort außen! Doch er ist nur schwer zu überzeugen, nimmt mir wohl nicht ab, dass es wirklich so ist.

Mitten auf dem Strandstreifen finde ich einen Platz. Moina steht rechts neben mir, während ich diesen Ort betrachte. Schnell ist eine gemütliche Kuhle für uns gebuddelt. Bereits im nächsten Augenblick sehe ich einen Mann darin schlafen, vollständig von einer Bundeswehrdecke geschützt. Wie aus dem Nichts weiß ich seinen Namen: Freitag.

Direkt vor unserem Platz liegt ein Ehepaar in einer quadratisch ausgehobenen Mulde. Das Wasser darin steht so hoch, dass die liegenden Körper gerade bedeckt werden. Beide liegen auf dem Rücken; auffällig der Mann, der im Gegensatz zu seiner Frau seinen Kopf direkt ins Wasser legte. Er liegt schon eine gute Zeit so, mit offenen Augen! Sonderbar, man könnte meinen, er hielte das Salzwasser für reinigend, während ich mir eher vorstelle, dass es in den Augen brennt und sie reizt... Ganz langsam taucht sein Gesicht nun an die Oberfläche.

Wieder stehe ich vor unserem Platz; betrachtend. Der Mann? Irgendetwas irritiert mich daran. Einmal seine Präsenz an sich – was macht er hier, warum? Sonderbar auch, dass ich ihn kenne: er ist ein angeheirateter Verwandter. Ja, er trägt eine Brille. Er trägt ein helles Käppi!! Rechts neben ihm sehe ich Moina liegen. Auch sie schläft bereits eine ganze Weile. Zwei ältere amerikanische Frauen kommen durch den Sand gestapft, bleiben vor Moina stehen und fragen besorgt: „Ist mit dem Kind alles in Ordnung?“
Ah, die Frage kann ich gut nachvollziehen. Ich selbst war schon etwas in Sorge, so still und unbewegt Moinas Lage. Doch als ich sie sanft berühre, regt sie sich leise seufzend und ich sage beruhigt zu den Damen, dass ich ziemlich froh bin, dass Moina Ruhe und Erholung findet. Ansonsten würde alles zu anstrengend für sie sein.

Szenenwechsel. In einem kleinen Garderobenraum. Hinter mir steht der Worpsweder Millionär; mein Figaro. Mit den Fingern beider Hände durchkämmt er mein Haar. Nah an meinen Ohren sein genüssliches Grunzen. Wie aus einer unsichtbaren Position heraus beobachte ich uns beide. Sehe mich von hinten. In langen weichen Wellen fallen meine Haare auf den Rücken. Die Haut ist ganz weiß und fein. Warum so lange Haare? Inzwischen trage ich sie doch deutlich kürzer...

Notizen:
Das Käppi, das träumte ich erst kürzlich: Walhalladada und Schein
Wegen der halb „versunkenen“ Männer: Rosenkreuzer in Käsekuchenteich

(Heute sehr groggy und vielem müde)

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walhalladada - 2008/05/08 23:41

Ich würde Ihnen am liebsten einen tiefen & traumlosen Schlaf wünschen :)

Traumzeit - 2008/05/09 12:07

Oh ja, bitte, nur keine Hemmungen! :-)
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