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25
Feb
2001

In die Mangel genommen

Traum:
Ich bin mit dem Fahrrad unterwegs auf einer unbefestigten Straße. Ich habe gehört, dass Harald Juhnke schon wieder sturzbetrunken ist. Und da sehe ich ihn auch schon am rechten Straßenrand an einem Weidepfahl herumturnen. Ich sehe in sein Gesicht. Es ist ganz verzerrt und aufgedunsen, weil er total betrunken ist. Im ersten Moment überlege ich, dass ich mich um ihn kümmern sollte, damit ihm nichts passiert. Aber dann fahre ich trotz schlechtem Gewissen weiter. Denn da er so betrunken ist, kann man ihm sowieso nicht helfen.

Ich befinde mich nun woanders. Es ist irgendwo auf einem Hofgelände zwischen Schuppen und einem anderen Gebäude. Es ist hier ein wenig schummerig. Es ist wir früher, vielleicht in der Kindheit(?). Zwischen den nah beieinander stehenden Gebäuden befindet sich ein Ziehbrunnen. Ein kräftiger, eher untersetzter Mann; etwas schlicht und/oder primitiv wirkend, steht links neben dem Brunnen und dreht an der Kurbel, so als wolle er den Eimer aus dem Brunnen hochziehen. Nun sehe ich, dass es gar kein richtiger Brunnen ist, sondern dass er mit der Kurbel zwei aufeinanderliegende Walzen aus Holz betätigt. (So wie früher das Wasser aus der Wäsche zwischen zwei Walzen herausgepresst wurde). Entsetzt sehe ich, dass ein Mann, der mit einem Strick um den Hals an den Walzen befestigt ist, aus dem Brunnen herausgezogen bzw. in den Brunnen hineingezogen wird. Der Mann an der Kurbel dreht die selbige und dabei wird der Mann mit dem Strick um den Hals zwischen die Walzen gezogen. Ich beobachte das, bin aber nicht direkt beteiligt, so dass ich eingreifen könnte. Der Mann wird voll zerquetscht (so wie ein wurstförmiger Luftballon, den man in der Mitte zusammendrückt, und bei dem sich dann die Luft an beiden äußeren Enden sammelt). Schrecklich, denn der Mann kurbelt trotzdem weiter und zieht sein Opfer noch einmal aus dem Brunnen hoch und zwischen die Walzen. Der Mann zwischen den Walzen wird nun so zerdrückt, dass ihm seine Inhalte aus den Gedärmen und grünliche Exkremente aus allen Körperöffnungen, auch Augen, Nase, und Mund, hervorquellen. Die Augen wirken globusartig aufgebläht. Er zerplatzt regelrecht. Es ist abscheulich. Ich bin wie gebannt. Als er noch einmal durch die Walzen gezogen wird, zerreißt es ihn fast in der Mitte (sieht aus wie ein Kaugummi, was man in die Länge zieht). Vielleicht wird er auch tatsächlich zerrissen?! Die Mimik des Mannes, soweit man das überhaupt noch erkennen kann, drückt absolutes Entsetzen, Fassungslosigkeit, Qual und Schmerz aus. Ich kann nicht verstehen, warum das sein muss. Warum quält er ihn so? Er weiß gar nicht wie ihm geschieht.
Am Ende des Traumes höre ich eine Stimme sagen: „Das hat mit Chiron zu tun!“

Dann wache ich voller Unruhe auf und kann nicht wieder einschlafen.

Trackback URL:
http://traumkladde.twoday.net/stories/4860321/modTrackback

zuckerwattewolkenmond - 2008/04/13 21:24

Der Harald!

Geistert jetzt in fremden Träumen herum. ;o)

Traumzeit - 2008/04/13 22:48

Ich habe Dich gehört, mache aber noch ganz brav Traumarbeit. ;-)
Bis später.
Traumzeit - 2008/04/13 23:22

Du weißt doch, Zucker, in unseren Träumen leben sie weiter. *g*
zuckerwattewolkenmond - 2008/04/13 23:32

Ja,

deshalb träume ich wahrscheinlich auch heute noch von Erich Honecker http://meeresgrotte.twoday.net/stories/4860649/ ,
der sich anscheinend im Paradies befindet. *ggg*
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