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14
Okt
2007

Spirituelle Künstler - Charpak

Traum:
In einem kleinen Atelier. Rechts neben mir auf der Ledercouch sitzt ein schweigsamer Mann. Auf einer weiteren Ledercouch, an der rechten Seite des Tisches, sitzt ein gesprächiger Mann. Am kleinen Finger seiner rechten Hand trägt er einen alten Goldring mit einem dunklen eckigen Stein. Beide Männer sind gut fünfzig Jahre alt, wirken sehr gepflegt, sind etwa 1,75 m groß und dunkelhaarig. Es könnten Franzosen sein, wenngleich sie irgendwie spanisch wirken. Beide sind Künstler und, wie sie von sich sagen, auf einem spirituellen Weg. Ihre Bilder sind deshalb auch Ausdruck ihrer Spiritualität – so betonen sie.

Das Gesprächsthema dreht sich dann auch um Spiritualität aus männlicher Sicht. Der Mann mit dem Ring ist der Ansicht, dass der spirituelle Weg bereits als junger Mensch aufgenommen werden müsse, wolle man bestimmte Ziele erreichen und gewisse Erfahrungen machen. Er bringt seine Meinung sehr überzeugend und mit fester, voller Stimme zum Ausdruck. Nebenbei erwähnt er, dass seine Bilder spirituelle Energien darstellen.
Ich bin nicht ganz seiner Ansicht, denn ich denke, dass es nicht notwendig ist, bereits in jungen Jahren den spirituellen Weg ganz aktiv zu beschreiten, um im Leben tiefe spirituelle Erfahrungen machen zu dürfen. Auch den spirituellen Weg betrachte ich als etwas ganz individuelles, der unterschiedlich schnell oder langsam beschritten werden kann. Ich meine, dass selbst ein Mensch, der sich erst in späteren Jahren ganz bewusst auf den Weg macht, tiefgreifende spirituelle Erfahrungen machen kann. Für viel wichtiger halte ich es, zu erkennen, dass der spirituelle Weg nicht getrennt von der psychischen Entwicklung betrachtet werden sollte, da dies – meiner Erfahrung nach – eng zusammenhängt. Manche Menschen machen drastische Entwicklungssprünge, woraufhin sie so manchen „Vorsprung“ eines anderen Menschen locker einholen. Zudem hat jeder Entwicklungspunkt seine Wichtigkeit und Berechtigung. Ich könnte noch viel mehr dazu sagen, allerdings wird mir ein Punkt mehr und mehr bewusst: Meine Stimme ist zwar klar und kräftig, aber sie könnte noch etwas lauter und nachdrücklicher sein. So bleibt nämlich dieses blöde Gefühl, dass meine Stimme eben doch nicht so fest ist, als dass mein Gesagtes ebenso überzeugend herüber käme, wie es dem Mann möglich war. Wahrscheinlich werde ich allein aufgrund dieser Gegebenheit weniger ernst genommen?! Jedenfalls kommt von keinem der Männer eine nennenswerte Reaktion, was in mir zu einem unbefriedigtem Gefühl führt.

Ein dritter Mann – vom Typ und Alter her ähnlich den beiden anderen Männern – betritt das Atelier und setzt sich auf eine Couch zur linken Seite des Tisches. Er weist auf einige Bilder an der Wand, die eher hinter meinem Rücken hängen – abstrakte Werke – und sagt: „Ich habe Chakra-Bilder gemalt!“ Mit schnellen und abrupt wirkenden Handbewegungen deutet er auf eine Punkte an seinem Körper und benennt dabei die Chakren. Ich wundere mich, denn er deutet auf ganz andere Körperstellen und nennt auch andere Bezeichnungen, als wie es üblich ist. Beispielsweise schlägt er mit lockerer Faust an seine linke Brust und stößt die Bezeichnung „Charpak“ hervor. Charpak = Herzchakra. Während seiner Erläuterungen leuchtet auf einem Bild, links hinter mir an der Wand, jeweils ein quadratischer Ausschnitt im Bild auf, der zeigt, wie er die spirituelle Energie des jeweiligen Chakras wahrnimmt. Das Herzchakra wird beispielsweise mit Farben zwischen Cremeweiß über Honiggelb bis Hellbraun dargestellt. Das ist alles sehr spannend und interessant und vor allem äußerst eindrucksvoll!

Notiz:
'Amethyst' von Traumzeit Spannend an diesem Traum ist der Ring. Denn heute Nachmittag bekam ich genau diesen alten Ring geschenkt! Es ist ein alter Goldring mit einem Amethysten. Zur Geschichte des Rings gehört, dass damals ein Südländer kam und diesen Stein in jenem Raum zeigte, in dem sich heute die Galerieräume befinden. Der Ring passt mir nur auf dem kleinen Finger.

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Hexenbesen mit geringer Flughöhe

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