Symbol: Goldammer
Die Goldammer gehört zur Familie der Finken – der wissenschaftliche Name der Goldammer ist Emberiza citrinella.
Je nach Region wird sie auch anders genannt, beispielsweise Bauernkanari, Ammeritz, Gelbling, Hännerlich, Emmerling oder Gilberitz.
Sie ist misst etwa 16 bis 17 cm und ist damit etwas größer als ein Haussperling. Das Goldammer-Männchen hat eine leuchtende Gelbfärbung, wobei diese unterschiedlich intensiv sein kann. Die Weibchen haben diese leuchtende Färbung nur stellenweise am Kopf, haben ein unscheinbareres Gefieder. Sowohl Männchen als auch Weibchen sind am Rücken dunkel gestreift und haben einen rotbraunen Bürzel, wodurch sie sicher von ihren ähnlichen Verwandten unterschieden werden können. Ihre äußeren Schwanzfedern sind an den Kanten weiß, was besonders gut beim Flug der Vögel zu erkennen ist.
Goldammern haben einen kurzen kleinen Schnabel – den typischen kleinen Ammernschnabel, der das Schälen von Samen und Getreide begünstigt. Weiter ernähren sie sich von Insekten, die von Bäumen abgelesen oder im Flug aufgeschnappt werden; von Spinnen, Samen und Getreide. Sie mögen aber auch grüne Pflanzenteile. In Hecken und dichten Dornenbüschen sind Goldammern zu finden, aber auch auf dem Boden halten sie sich gerne zur Futtersuche auf. Gehölze, Wiesen, Brachflächen, Wald- und Wegränder mit dichten Büschen bieten dieser Vogelart Lebensraum. Im Winter sind sie auch auf abgeernteten Getreidefeldern zu sehen. Oder an Futterstellen von Hühner, Gänsen und Enten.
Bemerkenswert an der Goldammer ist, dass sie zu den wenigen Vögeln gehört, die sogar noch in der Mittagshitze des Hochsommers singen. Die Goldammer singt unverwechselbar - der Gesang wird im Volksmund gerne mit einem „wie wie wie hab ich dich lieeeeeeeeb“ verglichen. „Little bit of bread and no cheese“, so wird der Gesang auf den Britischen Inseln beschrieben. Der Gesang ist tatsächlich von Gegend zu Gegend unterschiedlich. Goldammern zwitschern gerne Dialekt, wie bei entsprechenden Untersuchungen bestätigt wurde. Den Gesang der Goldammer kann man von März bis August hören. Auch im Winter ist die Goldammer anzutreffen; meist in kleinen Gruppen, manchmal aber auch in kleinen Schwärmen. Während der Brutzeit im Sommer haben sie ihre Reviere.
Goldammern führen eine monogame Saisonehe. Das Weibchen wählt den Nistplatz. – bevorzugt dabei Böschungen, oder wählt einen in der Vegetation versteckten Platz auf dem Boden. oder in niedrigen Büschen und kleinen Bäumen. Meist unter ein Meter Höhe, selten auch bis in zwei Meter. Mit leckeren Grashalmen und ähnlichen Köstlichkeiten versuchen die Männchen das angelockte Weibchen zum gemeinsamen Nestbau anzuregen. Das Nest baut das Weibchen allein und brütet, währenddessen sie vom Mann gefüttert wird. Sie legt etwa drei bis fünf Eier, die eine weiße Grundfärbung haben, mit leicht bläulicher Tönung und hellgrauen und rötlich purpurnen Linien und Flecken. Zwischen April und Juli ist die Brutzeit der Goldammern. Meistens werden zwei Bruten großgezogen. Sind die klimatischen Bedingungen besonders gut, kann es auch mal drei Bruten geben. Brutbeginn ist Mitte April und endet im Juli. Die Jungen schlüpfen nach 12 bis 15 Tagen, bleiben für etwa zwei Wochen im Nest. Sie werden dann schnell selbständig.
Die Goldammer ist fast überall zu finden, vom nördlichen Mittelmeerraum bis hin zum Nordkap, und von Westeuropa bis Sibirien. Die Goldammer legt eher kurze Strecken zurück – wobei sie hin und wieder dennoch als Zugvogel anzutreffen ist. Ein Teil der Vögel überwintert im Brutgebiet. Ein anderer Teil zieht im Brutgebiet umher.
Die älteste Goldammer, die gefunden wurde, war – laut Ringangabe – 11,5 Jahre alt.
Heilkunde:
Die Goldammer findet beiläufig Erwähnung in Hildegard von Bingens „Physica“:
In der Volksmedizin wird häufig Gleiches mit Gleichem behandelt. Im 16. Jahrhundert erzählt Caspar Schwenckfeld davon, dass man allein vom Anblick einer Goldammer von der Gelbsucht geheilt werden könne. Die Goldammer würde dann mit der Farbe auch die Krankheit an sich nehmen. Während der Mensch dann gesund werden kann, muss die Goldammer sterben.
Schöne Abbildungen von der Goldammer sind auf der Seite Naturfotografie-digital zu sehen.
Die Goldammer wurde zum Vogel des Jahres 1999 gewählt.
Traum:
Goldammer und Goldapfel
Je nach Region wird sie auch anders genannt, beispielsweise Bauernkanari, Ammeritz, Gelbling, Hännerlich, Emmerling oder Gilberitz.
Sie ist misst etwa 16 bis 17 cm und ist damit etwas größer als ein Haussperling. Das Goldammer-Männchen hat eine leuchtende Gelbfärbung, wobei diese unterschiedlich intensiv sein kann. Die Weibchen haben diese leuchtende Färbung nur stellenweise am Kopf, haben ein unscheinbareres Gefieder. Sowohl Männchen als auch Weibchen sind am Rücken dunkel gestreift und haben einen rotbraunen Bürzel, wodurch sie sicher von ihren ähnlichen Verwandten unterschieden werden können. Ihre äußeren Schwanzfedern sind an den Kanten weiß, was besonders gut beim Flug der Vögel zu erkennen ist.
Goldammern haben einen kurzen kleinen Schnabel – den typischen kleinen Ammernschnabel, der das Schälen von Samen und Getreide begünstigt. Weiter ernähren sie sich von Insekten, die von Bäumen abgelesen oder im Flug aufgeschnappt werden; von Spinnen, Samen und Getreide. Sie mögen aber auch grüne Pflanzenteile. In Hecken und dichten Dornenbüschen sind Goldammern zu finden, aber auch auf dem Boden halten sie sich gerne zur Futtersuche auf. Gehölze, Wiesen, Brachflächen, Wald- und Wegränder mit dichten Büschen bieten dieser Vogelart Lebensraum. Im Winter sind sie auch auf abgeernteten Getreidefeldern zu sehen. Oder an Futterstellen von Hühner, Gänsen und Enten.
Bemerkenswert an der Goldammer ist, dass sie zu den wenigen Vögeln gehört, die sogar noch in der Mittagshitze des Hochsommers singen. Die Goldammer singt unverwechselbar - der Gesang wird im Volksmund gerne mit einem „wie wie wie hab ich dich lieeeeeeeeb“ verglichen. „Little bit of bread and no cheese“, so wird der Gesang auf den Britischen Inseln beschrieben. Der Gesang ist tatsächlich von Gegend zu Gegend unterschiedlich. Goldammern zwitschern gerne Dialekt, wie bei entsprechenden Untersuchungen bestätigt wurde. Den Gesang der Goldammer kann man von März bis August hören. Auch im Winter ist die Goldammer anzutreffen; meist in kleinen Gruppen, manchmal aber auch in kleinen Schwärmen. Während der Brutzeit im Sommer haben sie ihre Reviere.
Goldammern führen eine monogame Saisonehe. Das Weibchen wählt den Nistplatz. – bevorzugt dabei Böschungen, oder wählt einen in der Vegetation versteckten Platz auf dem Boden. oder in niedrigen Büschen und kleinen Bäumen. Meist unter ein Meter Höhe, selten auch bis in zwei Meter. Mit leckeren Grashalmen und ähnlichen Köstlichkeiten versuchen die Männchen das angelockte Weibchen zum gemeinsamen Nestbau anzuregen. Das Nest baut das Weibchen allein und brütet, währenddessen sie vom Mann gefüttert wird. Sie legt etwa drei bis fünf Eier, die eine weiße Grundfärbung haben, mit leicht bläulicher Tönung und hellgrauen und rötlich purpurnen Linien und Flecken. Zwischen April und Juli ist die Brutzeit der Goldammern. Meistens werden zwei Bruten großgezogen. Sind die klimatischen Bedingungen besonders gut, kann es auch mal drei Bruten geben. Brutbeginn ist Mitte April und endet im Juli. Die Jungen schlüpfen nach 12 bis 15 Tagen, bleiben für etwa zwei Wochen im Nest. Sie werden dann schnell selbständig.
Die Goldammer ist fast überall zu finden, vom nördlichen Mittelmeerraum bis hin zum Nordkap, und von Westeuropa bis Sibirien. Die Goldammer legt eher kurze Strecken zurück – wobei sie hin und wieder dennoch als Zugvogel anzutreffen ist. Ein Teil der Vögel überwintert im Brutgebiet. Ein anderer Teil zieht im Brutgebiet umher.
Die älteste Goldammer, die gefunden wurde, war – laut Ringangabe – 11,5 Jahre alt.
Heilkunde:
Die Goldammer findet beiläufig Erwähnung in Hildegard von Bingens „Physica“:
„Die Ammer ist warm, und sie fliegt gerne in reiner Luft, und sie taugt weder für gesunde noch für kranke Menschen zum Essen, weil ihre Nahrung rein und unrein und bitter ist.“
In der Volksmedizin wird häufig Gleiches mit Gleichem behandelt. Im 16. Jahrhundert erzählt Caspar Schwenckfeld davon, dass man allein vom Anblick einer Goldammer von der Gelbsucht geheilt werden könne. Die Goldammer würde dann mit der Farbe auch die Krankheit an sich nehmen. Während der Mensch dann gesund werden kann, muss die Goldammer sterben.
Schöne Abbildungen von der Goldammer sind auf der Seite Naturfotografie-digital zu sehen.
Die Goldammer wurde zum Vogel des Jahres 1999 gewählt.
Traum:
Goldammer und Goldapfel













Trackback URL:
http://traumkladde.twoday.net/stories/1897226/modTrackback