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    <title>Träume</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Traumzeit</dc:publisher>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:date>2010-02-10T11:59:54Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/Traumkladde/images/icon.jpg">
    <title>Träume</title>
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  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/ventilator-am-steuer/">
    <title>Ventilator am Steuer</title>
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    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Mitten in der Nacht suche ich erneut mein Auto auf, das irgendwo am Rande eines unbestimmten Ortes geparkt ist. Im Dunkel zwei Personen in einiger Entfernung, die mein Tun beobachten und leise kommentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich steige durch die Beifahrertür ein, um mich dem Ventilator zuzuwenden, der auf dem Fahrersitz steht und nun in meine Richtung bläst. Die beiden Kommentatoren da draußen höre ich sagen: Wie kann man nur so blöd sein... Weil ich vorhin nämlich vergessen hatte, den Ventilator auszuschalten. Der Ventilator erhält seine Energie über den Zigarettenanzünder. Möglich, dass die Batterie gleich leer ist. Klar, das ist schon blöd. Aber vorhin, als es hell und ich beschäftigt war, hatte ich es halt nicht bedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück steht der Ventilator nur auf Stufe 1 und ich finde rasch den Ausschalter. Allerdings reagiert der Ventilator ausgesprochen träge und ich brauche Geduld, denn es dauert recht lange, bis das Laufrad zum Stehen kommt. Ohne meinem ausgeprägten Willen und die gezielt angespannte Bauchmuskulatur wäre der Ventilator womöglich nie zum Stillstand gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Traumpfade:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Oups, die Nacht ist heiß und mein innerer Ventilator läuft nur auf Sparflamme (Stufe 1)??</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Dunkelheit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-22T19:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/fruchtzucker/">
    <title>Fruchtzucker</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/fruchtzucker/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Seit Beginn der Erntezeit bin ich total viel in der Küche beschäftigt. Nach dem Verarbeiten von Früchten und Gemüse bleibt ja noch die ganze Aufräumerei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So flitze ich auch jetzt noch emsig hin und her, obwohl die Grafikerin zu Besuch gekommen ist. Die Grafikerin packt aber ganz selbstverständlich mit an, räumt das Kochgeschirr zusammen, stellt es zum Abwasch. Auf der Arbeitsplatte steht auch noch die auf Keilrahmen gespannte, mit leuchtendem Obst bedruckte Leinwand. Die Grafikerin schleckt das Fruchtbild ab, um letzte Spuren der Zuckerlösung zu entfernen, die ja noch vom Einkochen der Früchte darauf zurück geblieben ist. Es ist so, als sei das Fruchtbild ein Einkochutensil  &lt;i&gt;real war diese Abbildung auf der Fruchtfliegenfalle, der leiderleider keine Fruchtfliegen auf den Leim gingen&lt;/i&gt;. Erstaunt schaue ich sie an, worauf sie antwortet: Na klar! Das Bild ist zum Wegwerfen doch viel zu schade! Wenn ich die Zuckerreste runterschlecke, kann man es wunderbar als Bild verwenden!&quot;&lt;br /&gt;
Auf diese Idee wäre ich nicht gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Traumpfade:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Gestern folgenden Artikel überflogen: &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/ernaehrung-fruchtzucker-kann-erinnerungen-trueben_aid_417751.html&quot;&gt;Fruchtzucker kann Erinnerungen trüben&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Nahrung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-21T20:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/versaeumte-verabredung/">
    <title>Versäumte Verabredung</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/versaeumte-verabredung/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Holzlöffel knete ich den sehr geschmeidigen Dinkelschrot&lt;a href=&quot;http://dotterblau.twoday.net/stories/kirschen-gegen-kuerbis/&quot;&gt;brotteig&lt;/a&gt; im blauen Kirschernteneimer. Da kommt ein Anruf aus Idstein. Der Anrufer  oje, diesen Kontakt hatte ich völlig vergessen...  fragt etwas unwirsch: Waren wir nicht verabredet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grübelnd vergewissere ich mich: Verabredet??&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja?!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich ganz heiter und unbeschwert gebend  &lt;i&gt;fast trällernd&lt;/i&gt;: Die Koffer sind schon gepa-ackt!&lt;br /&gt;
In meinem Kopf suche ich  hochtourig  alle Erinnerungen ab... Waren wir verabredet? So richtig verabredet? So ganz in echt?? Die Anmerkung mit den Koffern... - war das nicht zu weit gegriffen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anrufer reagiert ungehalten. Ich versuche mit ausweichenden Antworten noch etwas Zeit zu schinden. Es muss mir doch wieder einfallen, welcher Art diese Verabredung war!</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Handy und Telefon</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-21T20:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/entschuldigen-sie-bitte-dass-ich-so-fuellig-bin/">
    <title>Entschuldigen Sie bitte, dass ich so füllig bin</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/entschuldigen-sie-bitte-dass-ich-so-fuellig-bin/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Am Mühlheimer Bahnhof. Der Bahnsteig liegt verwaist. Fast; bis auf einen jungen Mann, der nahe der Treppe zwischen dem Fahrplankasten und einem Snackautomat wartet. Er hat lichte Haut, dunkle Haare, einen offenen, interessierten Blick; schlank, etwas kleiner als ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgerechnet dort, wo er steht, führt mein Weg entlang.  Ein unangenehmer Zufall, dass ich ausgerechnet an diesem Engpass an ihm vorbei muss, aber nun ja...  Ich drücke mich an ihm vorbei, schiebe ihn mit den Worten Entschuldigen Sie bitte, dass ich so füllig bin! ein wenig gegen das Treppengeländer, um mir den Weg zu bahnen. Schließlich soll er wissen, dass ich ihn nicht anderweitig bedrängen wollte. Er blickt mich an und wirkt angenehm überrascht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenig später kommt er mit einer Bitte zu mir. Er möchte gerne die Treppe hinab zu den unterirdischen Gleisen gehen und fragt mich, ob ich ihn begleiten könnte. Wegen meiner Fülle. Sicherlich sei ich stark und standfest. Na klar! Wir gehen die Treppe hinab, ich halte ihn am Ellbogen und sage vergnügt: Na, das geht ja gut, was! Voller Dankbarkeit lächelt er mich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Traumpfad:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das ist ja zum Schmunzeln. Ich weiß ganz genau, woher dieser junge Mann kommt: aus meinem Wechseljahrebuch.</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Körperliches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-20T21:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/ich-bin-47-jahre-alt/">
    <title>Ich bin 47 Jahre alt</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/ich-bin-47-jahre-alt/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Klammern&quot; height=&quot;241&quot; hspace=&quot;5&quot; alt=&quot;Klammern&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Traumkladde/images/Klammern.jpg&quot; vspace=&quot;5&quot; /&gt; Mittels geschweifter Klammern, die ich auf kariertes Papier zeichne, versuche ich mich an den genauen Arzttermin zu erinnern. Zwei Zeiträume von etwa drei Wochen kommen in Frage. Irgendwo beim Übergang vom ersten zum zweiten Zeitraum müsste der Termin sein. Ja genau, es ist der 25. (August).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Frauenärztin betritt das Wartezimmer. In den Händen meine Krankenakte, in der sie herumblättert und offenbar bald findet, was sie sucht. Sie möchte es nur noch bestätigt haben, fragt nach meinem Alter, murmelt 25 liest weitere Daten und meint: So sehen Sie auch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, das kann ja nun überhaupt nicht sein. Sicherlich wollte sie &apos;47&apos; sagen. &apos;25&apos; ist der Tag, an dem ich den Termin für die Depotspritze habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Munter fordert sie mich auf: Lernen Sie, entspannt Ihr Alter zu nennen! Das trägt zur Heilung bei. Sie betrachtet mich, und fügt dann lächelnd hinzu: Wie ich sehe, klappt das ja schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das klappt schon. Mir liegt nichts daran, ein anderes Alter vorzutäuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Traumpfad:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Dieser Termin für die Depotspritze liegt tatsächlich zwischen zwei Untersuchungsterminen.</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Alter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-20T20:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/abseits/">
    <title>Abseits</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/abseits/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Am Rande eines Sportplatzes. Ich halte mich hier öfter auf. Nicht deshalb, weil ich mich für Fußball interessierte, sondern wegen der angenehmen Gruppendynamik der Fußballmannschaft und der sehr angenehmen Schwingungen, die während der Trainingsstunden des Kleingartenvereins entstehen. Ich bin Außenstehende, nicht dazu gehörig  und das ist ideal für mich, weil es genau meinen Bedürfnissen entspricht. Ganz für mich allein kann ich die Schwingungen und die Energie genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So trifft es mich völlig unerwartet  gerade als ich im Aufbruch begriffen bin  als der Fußballplatzwart zu mir tritt, mir ein zusammenklappbares Fußballtor, Schlüssel und schriftliche Unterlagen überreicht und mir freudig mitteilt: Sie wurden für die kommende Saison zum Platzwart gewählt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oha... Mir dämmert, dass es mit dem entspannten Außenseitertum erst einmal vorbei ist. Nun heißt es nämlich, jeweils rechtzeitig vor Spielbeginn am Spielort zu erscheinen, unser Tor aufzubauen, die Markierungen auf dem Fußballfeld aufzufrischen und... Na klar, die Stühle für unsere Zuschauer muss ich auch am Spielfeldrand aufbauen. Das zusammenklappbare Tor passt wohl noch in mein Auto (ehemaliger Twingo), aber all die Alu-Gartenstühle mit der klarblauen Sitzbespannung... Kürzlich, vor dem Vereinsgebäude stehend, sah ich, dass alle Stühle verladen wurden  sicherlich, um sie zum aktuellen Spielort zu transportieren, wie ich vermute.&lt;br /&gt;
So gebe ich zu bedenken:  Die Stühle passen gar nicht in den Kofferraum meines Autos! Es ist wie ein kleiner Lichtblick... Ich kann den Posten gar nicht übernehmen. &lt;br /&gt;
Doch der aktuelle Fußballplatzwart unterbricht mich mit beruhigenden Worten: Nein nein, darum müssen Sie sich nicht kümmern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hmmm... Das Fußballtor konnte ich inzwischen bequem in den Kofferraum legen. Eigentlich gibt es jetzt keine Ausrede mehr. Mir fällt nichts ein, was dagegen spricht, diesen Posten  ein ehrenvolles Amt  zu übernehmen. Das bedeutet, nun regelmäßig  mindestens einmal die Woche  während des Spiels am Spielfeldrand herumzulungern, da ich hinterher ja auch alles wieder abbauen muss  ein Muss, und nicht mehr nach Belieben. Mir fällt im Moment auch gar nichts ein, womit ich mir das schönreden könnte. Keine Idee. Nachdenklich, mit nach innen gerichtetem Blick stehe ich da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/g3tegy5GNdw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/g3tegy5GNdw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Auto</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-19T21:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/angenommen-ich-bin-mal-verliebt/">
    <title>Angenommen, ich bin mal verliebt...</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/angenommen-ich-bin-mal-verliebt/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;20090719&quot; height=&quot;420&quot; alt=&quot;20090719&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Traumkladde/images/20090719.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klassenraum ist bemerkenswert schmal, sehr lang und leicht bogenförmig. Ich setze mich auf einen der freien Plätze in der hintersten Reihe  auf dem rechten Stuhl am Tisch zur Linken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, vom Unterrichtsgeschehen bekomme ich hier nur wenig mit, da die durch die Bogenform bedingte Raumeinbuchtung den Blick nach vorn zur Lehrkraft verwehrt. Okay, setze ich mich einen Platz weiter nach links  Fensterseite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser! Allerdings ist alles viel zu weit entfernt, als das ich Genaueres erkennen oder hören könnte. Soweit ich das sehe, findet ein sehr lebhafter Austausch zwischen Lehrkraft und den erwachsenen Schülern in den ersten Reihen statt. Das Flipchart ist leer. Vielleicht ist es auch eine ungenutzte Projektionsfläche. Womöglich erscheint mir das auch nur aufgrund meiner Distanz so. Im Übrigen ist dieser Platz sowieso nicht viel besser als der vorherige. Angenommen, ich bin mal in einen Mitschüler verliebt... Da er sicherlich an den Tischen der rechten Seiten sitzen würde, wäre mir der Blick auf ihn durch die anderen Mitschüler verwehrt, die in den Reihen vor mir sitzen. Ich könnte ihn also nicht beobachten, im keine Blicke zuwerfen, nicht sehen, wann er zu mir schaut. Es wäre sicherlich nicht klug, diesen Platz dauerhaft zu beanspruchen. Ich verlasse den Klassenraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehe hinaus und nun draußen an der Außenwand des Klassenraumes entlang. Ziemlich weit vorne angekommen, halte ich ein, wende mich einem weit offenen Fenster zu, lege mein Klemmbrett auf das dortige Fenstersims und beginne mit dem Protokoll zum Geschehen im Klassenraum. Es ist sehr wichtig, dass ich alles mitbekomme, da ich zum Team gehöre. Die anderen Mitglieder meines Teams sind nämlich dort drinnen damit beschäftigt, den Zwilling einzuweisen. Gleich sollen Filmaufnahmen gemacht werden. Der Zwilling bekommt genaue Instruktionen, wie er sich dabei zu verhalten hat, was zum Ausdruck kommen und welche Haltung er einnehmen soll. Das ist wichtig für ihn, damit er Teilnehmer einer wichtigen Maßnahme werden kann. Während der Notizen bezweifele ich immer mehr, dass der Zwilling sich das alles merken kann. Von der Umsetzung ganz zu schweigen. Da er die Anordnungen durch den Filter seiner Psychose wahrnimmt, wird er kaum richtig nachvollziehen können, worum es hier geht  es läuft ja eh schon sein Film. Merkt denn niemand, dass er damit überfordert ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelegenheit nimmt ihren Lauf. Einige der Produzenten führen den Zwilling nun hinaus. Einige halten ihn an seinen Armen, wie einen Angeklagten. Ich glaube, der Zwilling weiß gar nicht, wie ihm geschieht.</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Lernen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-19T20:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/der-singende-baecker-im-untergrund/">
    <title>Der singende Bäcker im Untergrund</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/der-singende-baecker-im-untergrund/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Älteren sind auf ein paar Stunden zu Besuch. Wir gehen ein bisschen umher, gelangen dabei zu dem unterirdisch arbeitenden Bäcker. Dort sind zwei lange Holztafeln an den einfachen Wänden befestigt, auf denen sich in mehreren Lagen das Backwerk türmt. Viele Brote und süßes Gebäck. Der Bäcker steht hinter der Auslage und preist singend sein Gebäck an. Mit ausholenden Gesten, singt er voller Inbrunst seine Werbelieder  wie dem Brot gewidmete Liebeslieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, eine gute Idee. Wir können ja etwas Kuchen zum Nachmittagskaffee mitnehmen! Die Älteren wählen zwei Stücke Nussstrietzel. Der Bäcker singt unablässig einen Lieder. Doch als ich den Kuchen ordern will, bemerke ich, dass er inzwischen ein Telefongespräch entgegen genommen hat und der Gesang nun dem Menschen am anderen Ende der Leitung gilt. Fast wäre ich ihm dabei ins Wort gefallen. Das ist mir etwas peinlich, aber ich habe es ja noch rechtzeitig bemerkt. Inzwischen hat sich die Bäckersfrau an meine rechte Seite gestellt, mein Blick ist auf ein sehr lecker aussehendes, locker gebackenes, saftkornkräftiges Kastenbrot gefallen. Mmh, darauf hätte ich jetzt Appetit. Gut, zwei Stücke Nusskuchen und das Kastenbrot. Oje, damit entstehen nun Kosten, die gar nicht eingeplant waren. Ich habe nur noch Kleingeld im Portemonnaie. Davon wird nur wenig bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nebenzimmer treffe ich völlig unerwartet auf Wilma und Alex. Die Beiden sitzen hinter einer langen Holztafel, die schwer mit Backwerk beladen ist. Toll, dass ich sie treffe! Wollt ihr auch zum Kaffee kommen?! Begeistert nehmen sie die Einladung an. Wilma weist auf zwei Stücke Herrentorte: Die möchten wir gerne essen.&lt;br /&gt;
Ach du liebe Zeit... die kosten zwei Euro das Stück. Da bleibt mir nichts. Doch was soll der Geiz? Ich werde ein guter Gastgeber sein und den Kuchen kaufen. Ebenso das Stückchen Gebäck, das Wilma für ihre Tochter bestellt. Ich spüre die rote Geldbörse in meiner rechten Hand.... Auf der einen Seite eine ganz unregelmäßige, veränderliche Oberfläche von all dem Kleingeld im Fach. Auf der anderen Seite die durch die Scheck- und Wasweißichnoch-karten entstandene Starre und Unnachgiebigkeit. Ein tiefes Seufzen fährt durch meine Brust. Ich gebe mir einen Ruck... - und bin bereit für alles zu zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aus der Traumbäckerei:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/20-laibe-zur-hochzeit/&quot;&gt;20 Laibe zur Hochzeit&lt;/a&gt; (16.07.2009)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/5640395/&quot;&gt;Altern&lt;/a&gt; (10.04.2009)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/5592408/&quot;&gt;Kalorienreiches Vitalbrot&lt;/a&gt; (18.03.2009)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/5573737/&quot;&gt;Schwarzbrot für unsere Engel&lt;/a&gt; (10.03.2009)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/5507903/&quot;&gt;Brötchen von Jelinek&lt;/a&gt; (09.02.2009)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/5505273/&quot;&gt;Kürbiskernbrötchen&lt;/a&gt; (08.02.2009)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/5377553/&quot;&gt;Netzers Quarkbrotreservierung&lt;/a&gt; (08.12.2008)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/5258482/&quot;&gt;Herr Bieser  Brotlieferun&lt;/a&gt;g (15.10.2008)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/5231907/&quot;&gt;Kleine Gebäckteilchen&lt;/a&gt; (02.10.2008)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/5224900/&quot;&gt;Auf, auf ans Backwerk!&lt;/a&gt; (29.09.2008)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/5000937/&quot;&gt;Reife Pflaumen und Steinofenbrot&lt;/a&gt; (17.06.2008)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/4886774/&quot;&gt;Erwachender Großvater in Tropfsteinhöhle&lt;/a&gt; (24.04.2008)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/4551739/&quot;&gt;Feuerwerk a cappella&lt;/a&gt; (20.12.2007)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/4521093/&quot;&gt;Röhren und Rosinenbrot&lt;/a&gt; (09.12.2007)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/4394744/&quot;&gt;Leibe und Laiber&lt;/a&gt; (29.10.2007)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/4335642/&quot;&gt;Versuchungen&lt;/a&gt; (09.10.2007)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/4331994/&quot;&gt;Buttermilch-Brotsuppe&lt;/a&gt; (08.10.2007)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/2983758/&quot;&gt;Nachricht aus Bangladesh&lt;/a&gt; (25.11.2006)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/2869673/&quot;&gt;Notiz!&lt;/a&gt; (29.10.2006)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/2726873/&quot;&gt;Bier und Brot&lt;/a&gt; (27.09.2006)</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Nahrung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-18T21:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/vor-dem-aufstehen/">
    <title>Vor dem Aufstehen</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/vor-dem-aufstehen/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
An diesem Morgen viel zu früh vom Töchterlein aus dem Bett in die Küche gescheucht. Als ich schlaftrunken eintrete, sitzt Mike bereits am Küchentisch und notiert seine Träume. Mein Vorhaben: schnell und wortlos zur Toilette, die Bettschwere halten, anschließend zurück in die Federn und weiterpennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Mike hält mich auf: Setz Dich mal zu mir!&lt;br /&gt;
Ich quäle ein murrendes Nein hervor.&lt;br /&gt;
Mike: Na komm, ich erzähle Dir eben...&lt;br /&gt;
Ich: Nein, ich bin noch gar nicht zum Träumen gekommen; habe keine Erinnerung Ich möchte wenigstens versuchen, noch ein wenig zu schlafen.&lt;br /&gt;
Mike überredend: Nun komm schon!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Püüüh&quot; height=&quot;107&quot; hspace=&quot;5&quot; alt=&quot;Püüüh&quot; width=&quot;150&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Traumkladde/images/Pueh.jpg&quot; vspace=&quot;5&quot; /&gt; Was mich, über sein Drängen hinaus, noch stört, das sind diese beiden mit blauer Tinte hingekritzelten mathematischen Operatoren. Einfach so, ohne Grund. Einfach auf das Papier geworfen, auf dem Mike seine Träume notiert. Wofür dieses Zeichen? Ich meine, dieser Operator wird zur Berechnung von Pi verwendet, oder? Zu müde, ich kann noch gar nicht richtig denken. Diese Zeichen stören mich; diese hängenden Bäuche, durch die Schmierschrift noch durchhängender. Als solle von diesen Bäuchen etwas gehalten werden. Vielleicht ein Traum? Die Müdigkeit, der unangenehme Anblick von Schmierschrift, zu wenig Schlaf, die  krachenden Kopfschmerzen an Stirn und vorderer Schädeldecke... Mir wird bewusst, dass ich schlafe. Dies ist ein Traum. Puh, ich liege ja schon im Bett. So ein Glück, da kann ich weiterschlafen.</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Aus dem Gähnlabor</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-18T20:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/es-tut-mir-so-leid-dass-ich-mich-nicht-veraendert-habe/">
    <title>Es tut mir so leid, dass ich mich nicht verändert habe</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/es-tut-mir-so-leid-dass-ich-mich-nicht-veraendert-habe/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Aufenthalt in Räumlichkeiten, die eine Mischung aus der Zentralbibliothek und Stadtbücherei Dornbusch sein könnten. Ich laufe hier mit meinem lieben Freund umher, als der Käpt&apos;n zu Besuch kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Männer setzen sich vor den hohen Bücherregalen an den Hauptgang und unterhalten sich. Mein Freund erzählt, wie er sich Frauen nähert, berichtet von damit verbundenen Problemen und welche Lösungen er dafür gefunden hat. Ein gutes Gespräch, und wohltuend, welch reflektierten Umgang mein Freund mit diesem Thema pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hüpfe leicht und unbeschwert zwischen den Bücherregalen entlang. Es ist mir eine Freude, den Stoff meines Kleidchens um die Oberschenkel streifen zu fühlen. Ja, mir wird erst jetzt bewusst, wie viel Freude in mir ist und dass ich ein so kurzes Kleidchen trage. Es reicht gerade über den Po, ist aus hellem Stoff mit braunen stilisierten Blumen am Rocksaum. Seine A-Form und die verspielte Ausführung lassen an eine Mädchenkleid denken. Aber so fühle ich mich auch, während ich so herumhüpfe. Wie angenehm sich der Stoff auf der Haut anfühlt. Möglich, dass ich keine Unterwäsche trage, denn ich spüre es ohne Einschränkung. Ich könnte jetzt immer so weiter hüpfen, so wunderbar ist es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bücherregal zu meiner linken Seite stellt eine Sichtblende zu den beiden Männern da. Sollte ich vielleicht mal in deren Blickfeld hüpfen? So verspielt? Vielleicht gefiele es dem Käpt&apos;n? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während meiner Überlegungen verliere ich mich; mein Körper löst sich auf  wahrnehmendes Bewusstsein. Gleichzeitig betritt eine Frau den Raum  &lt;i&gt;wegen ihrer Energieausstrahlung möchte ich sie Kerstin nennen.&lt;/i&gt; Kerstin, ich kannte sie  vor allem während unserer Jugendzeit  als eine schüchterne, graue Maus. Doch heute kleidete sie sich frischer und beschwingter! Sie trägt ein mädchenhaftes Kleid mit kurzem, weit schwingendem Rock  &lt;i&gt;kurz: genau so ein Kleid, wie ich es trage; nur realisiere ich das nicht.&lt;/i&gt; Dieses Kleid passt auch gut zu ihr, denn sie ist zu einer sehr lebendigen und interessanten Frau herangereift. Sie tritt zum Käpt&apos;n. Sie kennen sich seit vielen Jahren, sehen sich aber immer nur in größeren Abständen. Sie erzählt ihm, wie es zu ihrer Veränderung gekommen ist. Ja, diese Begegnung hier... die kann man noch zu den ersten Schritten in ihrem &apos;neuen Leben&apos; zählen. Sie berichtet mit klarer und sicherer Stimme, wenn auch in zurückhaltender Tonlage, was sie für ihre erfreuliche Entwickung getan hat. Im Käpt&apos;n findet sie einen interessierten Zuhörer, der ihr lächelnd und anerkennend zunickt. Es ist auch wirklich toll, wie sie ihre Probleme annimmt und löst, und daran wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam trete ich wieder in Erscheinung   ich bin körperlich präsent und nun auch wieder zu sehen  und damit trete ich zwischen den Regalen hervor, hin zu Kerstin und dem Käpt&apos;n. Mit dem Hervortreten brechen all die angestaute Traurigkeit und all der Schmerz aus dem Innern empor. Viel bleibt in der Kehle stecken, nur wenig Tränen finden den Weg hinaus. Meine Stimme ist erschüttert, als ich mich weinend beim Käpt`n entschuldige: Es tut mir so leid, dass ich mich nicht verändert und weiterentwickelt habe! ... Es tut mir so leid...</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Entwicklungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-17T21:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/sand-animation/">
    <title>Sand Animation</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/sand-animation/</link>
    <description>&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/518XP8prwZo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/518XP8prwZo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt; Entdeckt bei &lt;a href=&quot;http://farbwolke.de/&quot;&gt;Farbwolke.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Bilder und Fotos</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-17T18:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/20-laibe-zur-hochzeit/">
    <title>20 Laibe zur Hochzeit</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/20-laibe-zur-hochzeit/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der letzte Tag im Erdhügel vor den dreiwöchigen Ferien. Zum Abschluss eine kleine Feier. Achmed händigt mir zwei Schlüssel aus. Einer der Schlüssel hat einen schwarzen Kunststoffgriff  vielleicht der Schlüssel für ein Fahrrad- oder Tankschloss. Während ich diese beiden Schlüssel auf mein Schlüsselbund  es trägt ungewöhnlich Schlüssel  aufziehe, werde ich unterbrochen und lege alles auf dem Tisch ab. Dort liegt bereits ein ähnliches Schlüsselbund.  Als ich kurz darauf mein Schlüsselbund wieder an mich nehme, steckt Achmed gerade einen Schlüssel an seinen Bund. Achmed, Du hast den Schlüssel zurückgenommen! Achmed, der links neben mir steht, wirkt müde und erschöpft. Sein Dreitagebart verrät, dass er die letzten drei Tage ununterbrochen hier gearbeitet hat. Da ist es auch kein Wunder, dass er den Schlüssel versehentlich wieder an sich nimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche ihm erholsame Ferien. Daraufhin fällt ihm ein: Wenn der Wunsch besteht, kann am 26. Mai gefeiert werden! Will sagen, Achmed gestattet mir, die Räume auch während der Schließungszeiten nutzen zu dürfen  deswegen wohl auch die Schlüsselübergabe.&lt;br /&gt;
Ah ja, an dem Tag gibt es ja einen feierlichen Anlass. Hatte gar nicht bedacht, dass dieser Tag in die Ferien fällt. &lt;br /&gt;
Ich stimme zu: Na klar, ich kümmere mich darum. So kann er ganz beruhigt in die Ferien gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der kleinen Feier bekommt jeder ein Geschenk zum Abschied. In einer bäuerlich wirkenden Stube. Ein langer Holztisch mit einfachen Bänken an seinen Seiten. Hier sitzt das Brautpaar. In drei Wochen werden sie heiraten und dies groß feiern. Man merkt ihnen an, dass sie Ackerbauern sind  erdverbunden, gerade heraus, mit kräftigen Arbeitshänden. Sie haben bereits heute ein Hochzeitsgeschenk bekommen, weil ja die Ferien bevorstehen und es hinterher zu spät sein könnte. Dieses Geschenk gehört mit zu den großzügigsten Geschenken anlässlich dieser Feier. Der Schenkende, eine väterlich-herzliche Autorität, hat sich wahrlich nicht lumpen lassen: &lt;br /&gt;
Er schenkt dem Brautpaar den gesamten Brotvorrat für die große Feier. Die frisch gebackenen Brotlaiber liegen in zwei Reihen auf dem Tisch. Es dürften um die zwanzig runde Laiber sein  sehr groß und hoch, sicher wiegt ein jedes an die zweieinhalb Kilo. Sie sind beim Backen in der Mitte lecker aufgebrochen, mit Mehl bestäubt. Wunderbar, davon werden alle Gäste satt. Jedoch... die Feier findet in drei Wochen statt. Normalerweise verdirbt das Brot schon vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Brautpaar sitzt mit entgeistertem Gesichtsausdruck am Vespertisch. Sie sagen nichts, sind tief betroffen. Welch eine wunderbare Geschenkidee! Welch eine Großzügigkeit! Allerdings... An sich hatten sie sich darauf gefreut, während der nächsten drei Wochen Ferien zu machen, sich von all der Mühsal auf dem Acker und in der Küche zu erholen. Daraus wird nichts werden. Die Brotpflege dürfte sie mächtig auf Trab halten. Vor allem die schwüle Hitze dieser Tage fördert den Verderb ja noch. Wenn das Brot nämlich bis zur Hochzeit frisch bleiben soll, so muss es in feuchte Geschirrtücher  nicht zu feucht, aber auch nicht zu trocken!   gelegt werden, die jeden Tag gewechselt und in den richtigen Feuchtezustand gebracht werden müssen. Kann auch sein, dass zwischendurch mal trockene Tücher oder Plastikbeutel zum Einpacken sein müssen  das will alles wohl überlegt und abgewogen sein. Die Temperatur muss stimmen, die Brote müssen ständig auf ihren Zustand hin kontrolliert werden. Das heißt also nicht nur keine Ferien, sondern bedeutet so richtig Drehzahl! Das Brautpaar tuschelt mit dem Hochzeitsfestbereiter; sie überlegen, wie vorzugehen ist. Die schwere Betroffenheit spüre ich bis ganz tief in mich hinein. Eigentlich wäre die Freude groß und Dankbarkeit erfüllte sie. Doch drei Wochen zu früh...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kfz-Mechaniker kommt. Ein zuvorkommender, freundlicher und hilfsbereiter Mann von etwa vierzig Jahren. Er bittet mich in seine kleine Werkstatt. Auf dem Weg dorthin greift er gleich Werkzeug und Material aus den Regalen im Lager. Darunter befindet sich auch ein langer, kantiger Nagel. Damit eilt er mir voraus und angesichts des Nagels entfleucht es ganz spontan und scherzend meinen Lippen: Sie müssen mich nun aber nicht... Ich lasse den Satz vielsagend offen  vielleicht kennt er aber den Ausdruck Nageln dafür auch gar nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seiner Körperhaltung bemerke ich, wie er kurz stutzt, dann lacht er herzlich und beginnt mit seiner Arbeit. Ja, so gefällt mir das. Auf dem Werkzeugwagen neben der Grube liegt ein großes Schlüsselbund, ähnlich meinem. Daneben ein Glas Cola  kühl, prickelnd. Doch das Glas ist fast ausgetrunken. Eigentlich dachte ich... murmele ich, woraufhin der Mechaniker antwortet: Ich habe es getrunken. Ah, okay... das ist nicht schlimm! versichere ich. Ein Schlüssel fällt besonders ins Auge: ein Schlüssel mit schwarz ummanteltem Griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade erzählte Wilma, wie gelassen sie inzwischen ist. Sie freut sich über das, was sie hat und es macht ihr nichts aus, etwas nicht zu haben oder zu erreichen. So sitzt sie an dem langen Tisch im Seminarraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kornath nun verkündet, ihre Träume aus Zeitmangel nicht mehr deuten zu wollen, da bricht sie in heiße Tränen aus. Sie schluchzt laut und lässt sich kaum beruhigen. Das ist schon etwas peinlich, zumal sie ja gerade groß damit tönte, dass sie darüber hinaus sei, bestimmte Erwartungen zu haben. Ich stelle mich vor sie hin, nehme ihren Kopf wiegend in meine Arme, um sie zu trösten und beruhigen. Sage: Aber Du hast doch heute gar keine Träume mitgebracht; da passt es doch sowieso?! Daran hatte sie wohl nicht mehr gedacht. Dennoch beruhigt sie sich nur langsam, realisiert nicht wirklich, dass sie heute gar keinen Traum hatte und deshalb auch keinen erzählen kann. Es gibt gerade nichts zu analysieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traumpfad:&lt;br /&gt;
Mühlenbrot -&gt; Umbecker Mühle / Weyerdeelen-Umbeck -&gt; &lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/5825706/&quot;&gt;Rad im Baum&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Wege</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-16T21:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/kirschkuchen-rad-im-baum-engpass/">
    <title>Kirschkuchen | Rad im Baum | Engpass</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/kirschkuchen-rad-im-baum-engpass/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Schulabschlussfeier. Auf einigen zusammengeschobenen Tischen stehen reichlich Blechkuchen. Genauer gesagt sind es Kirschkuchen der Art, wie ich letzten Sonntag einen gebacken habe. Die Jungs und Mädels  alles Jugendliche mit Migrationshintergrund  bedienen sich, rätseln aber, um welchen Kuchen es sich handelt. Jemand fragt mich: Was ist das?&lt;br /&gt;
Kirschkuchen! Den könnt ihr unbesorgt essen! antworte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bin ich auf dem Weg. Durch die Nacht. Ich schiebe mein Rad neben den Bahngleisen entlang, habe fast den Bahnhof &lt;a href=&quot;http://www.das-letzte-kleinod.de/kunstw_130406/glp/k_3/weyerdeelen_umbeck.htm&quot;&gt;Weyerdeelen-Umbeck&lt;/a&gt; erreicht. Ich möchte endlich  endlich!  mein Fahrrad abstellen. Ich fühle mich durch das Rad unfrei, in meiner Bewegung eingeschränkt; meine Hände sind nicht frei. Etwas weiter links, hinter mir, folgt eine weibliche Person. Sie legt ein gutes Tempo vor, damit sie mich nicht aus den Augen verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der verlassene Bahnsteig endlich in Sichtweite ist, fällt mir wieder ein, dass damals  als dieser Schienenweg ein Teil meines Schulweges war  mein Rad im Baum hing. &lt;i&gt;Vergessen habe ich, welch schreckliches Ereignis dies für mich war. Unbegreiflich, dass sich jemand die Mühe gemacht hatte, mein Rad mittels Seil hoch in den Baum zu ziehen, nur um mir eins auszuwischen. Und ich bekam es allein nicht aus dem Baum, stand aber alleine da... Hatte Angst vor den Folgen....&lt;/i&gt; Ich finde die Idee, mein Rad hoch in den Baum zu ziehen, ganz gut. Auch wenn allein der Gedanke enorm quälende Gefühle auslöst. Dort oben im Baum ist das Rad ziemlich sicher, denke ich mal. Auch in der Dunkelheit. Vor allem sehe ich nun eine Möglichkeit, mein Rad sicher aufzubewahren, meine Hände frei zu bekommen, und das schon bald. Gleichzeitig das Gefühl, etwas zu tun, das nicht wirklich gut ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem unbekannten Grund habe ich den kleinen Schlenker zu dem alten Fahrradplatz nicht gemacht, habe mein Rad dort nicht hoch in den Baum gezogen, sondern einen kleinen Umweg  über den Umbeckweg gemacht. Dabei bin ich auf ein Privatgrundstück gelangt  was überhaupt nicht geplant war. Wie auch immer, im Moment bin ich im Begriff, dort irgendwie wieder heraus zu kommen. Durch den Garten, einen kleinen schmalen Pfad zwischen Haus und Hecke entlang, bin ich in einen kleinen Vorflur, ähnlich einem Wintergarten, gelangt. Drei Menschen sind im Eingangsbereich  sie alle wohnen hier, zeigen sich nett und verständnisvoll, sehen mich nicht als Eindringling, helfen mir sehr zuvorkommend. Ich schiebe mein Rad von hinten, mit den Händen am Gepäckträger, gleichzeitig den Lenker mit einer Hand mittig haltend. Meine Position hinter dem Fahrrad ist insofern ungünstig, als dass ich schlecht erkennen kann, ob ich wirklich die Kurve kriege. Der Weg ist halt schmal, und wenn ich neben dem Fahrrad gehe, brauchen wir zu viel Platz. Der Mann stößt die einfache Holztür auf, die nach draußen führt. Mit viel Gefühl bugsiere ich mein Rad durch diesen Engpass, kann aber nicht sehen, ob es wirklich passt. So frage ich den Mann an der Tür: Kriege ich die Kurve?&lt;br /&gt;
Ja! antwortet er in einer Weise, die mich äußerst zuversichtlich stimmt. Das Vorderrad ist bereits durch. Puh, bin ich froh, wenn ich diesen unangenehmen Engpass endlich durchdrungen habe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Traumpfade:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/3294465/&quot;&gt;Walhallanacht&lt;/a&gt; (08.02.2007)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/2908449/&quot;&gt;Heimweg im Abendsonnenlicht&lt;/a&gt; (08.11.2006)</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Dunkelheit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-15T21:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/bedrueckende-kirschkerne/">
    <title>Bedrückende Kirschkerne</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/bedrueckende-kirschkerne/</link>
    <description>&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.sevenload.com/im/9T1wgNU/original/tn&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://de.sevenload.com/im/9T1wgNU/450x450&quot; width=&quot;450&quot; height=&quot;321&quot; alt=&quot;cherie&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rückenschmerzen lassen sich womöglich dadurch verringern, dass der überflüssige Teil der Kirschen bereits weit vor der Reife  also wenn sie noch winzig kleine, grüne Kügelchen sind  mit geeignetem Schneidegerät von den Zweigen entfernt werden. Damit wird der Baum bereits zur rechten Zeit vor einer unnötig großen Last bewahrt. Dabei das Bild vieler grüner Kirschchen, wie sie zu Boden fallen; wie eine unüberschaubare Menge an Kirschkernen - denn diese Steine drücken ja so auf die Wirbelsäule! -  erst gar nicht entstehen kann! Das ist eine Lösung, die zu überdenken ist. Doch bin ich mir ganz und gar nicht sicher, ob ich dem Baum eine solche Radikalkur antun darf und sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aus dem Kirschwäldchen:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/5823260/&quot;&gt;Autonome Gewalt&lt;/a&gt; (14.07.2009)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/bloggertreffen-mit-anousch/&quot;&gt;Bloggertreffen mit Anousch&lt;/a&gt; (12.07.2009)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/2887542/&quot;&gt;Glückseliges Schluchzen der Hausangestellten&lt;/a&gt; (03.11.2006)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/2496291/&quot;&gt;Stärke und trockene Kirschen&lt;/a&gt; (07.08.2006)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/2303391/&quot;&gt;Braut mit Arschgeweih&lt;/a&gt; (07.07.2006) &lt;small&gt;Anmerkung: Interessant finde ich, dass das Arschgeweih quasi das Schmerzzentrum umfängt, umrahmt; sozusagen trägt.&lt;/small&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://traumkladde.twoday.net/stories/2248253/&quot;&gt;Aufstieg des brennenden Grasphönix&lt;/a&gt; (27.06.2006)</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Freche Früchtchen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-15T20:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/stories/autonome-gewalt/">
    <title>Autonome Gewalt</title>
    <link>http://traumkladde.twoday.net/stories/autonome-gewalt/</link>
    <description>&lt;i&gt;Eine traumreiche Nacht; angenehme Schlaftiefe. Bis auf eine kleine Szene alle Träume fast vergessen. Die ständig wiederkehrenden Rückenschmerzen sind - so wurde mit den Träumen klar - eine Folge der vielen Kirschen, die ich bisher verarbeitete und noch zu verarbeiten habe. Verschwommen die Erinnerung, dass ich mich in vielerlei Traumsituationen gut aufgehoben fühlte  Wärme, Vertrauen, Geborgenheit  dieses Angenehme zwar meinen Körper einhüllte, ab dem Hals, und bis über den Kopf hinaus, aber ein weiteres, eher bedrückendes Gefühl hinzu kam: so, als läge ein Unheil oder eine unbenennbare Bedrohung in der Luft.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Traum:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ein Straßenkreuz in flachem Land. Öde, sandstaubig, ein paar dürre Grasbüschelchen. Ein Auto fährt los. Zwei Männer sitzen drin. Ich stehe in einigen Metern Entfernung am Straßenrand und schaue der Abfahrt zu. Die beiden Männer, mit denen ich bis zu diesem Zeitpunkt den Tag verbracht habe, sind zu einer ganz gewöhnlichen, unbeschwerten Besorgungsfahrt aufgebrochen. Sie kennen einander; sind vielleicht Freunde oder Verwandte. Ich sehe sie jetzt nur noch schemenhaft durch die Heckscheibe. Doch was ich sehe, löst tiefe Betroffenheit aus: Der Mann auf dem Beifahrersitz  er trägt einen schwarzen Hut  erhebt ein länglich geformtes Eisenteil. Offenbar war es ursprünglich Teil einer Konstruktion oder eines Möbelstücks. Es hat die Form eines massiven Schwertes und der Mann holt nun aus, um es als Waffe gegen seinen Kameraden einzusetzen. Oh, mein Gott... Ich begreife, dass er sich im Wageninnern ziemlich sicher fühlt  es dürfte keine Augenzeugen für sein Tun geben. Normalerweise. Warum greife ich nicht ein? Warum stürze ich nicht hinter dem Fahrzeug her? Warum versuche ich den Anschlag nicht zu verhindern? Ich fühle mich wie gelähmt, total bewegungslos stehe ich da. Mit entglittenen Gesichtszügen. Ich weiß ja auch, dass ich im Moment nicht die Fähigkeit und Kraft habe, einfach durch die Fahrzeughaut zu dringen und ihm die Waffe zu entreißen. Womöglich machte ich alles nur noch schlimmer, wenn ich mich hier jetzt einmische.</description>
    <dc:creator>Traumzeit</dc:creator>
    <dc:subject>Auto</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Traumzeit</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-14T20:27:00Z</dc:date>
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<textinput rdf:about="http://traumkladde.twoday.net/search">
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   <description>Search this site:</description>
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