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Traumzeit

17
Jun
2008

Kesse Küsse für den Käpt’n

Traum:
Ein Tag, ein Workshop mit dem Käpt’n und Kornelius liegt hinter uns. Erfüllende Stunden, die wie im Flug vergingen. Jetzt, im Anschluss daran, wäre noch ein lockeres Zusammensein mit dem den beiden Moderatoren möglich. Heute will ich mir das nicht wieder verderben, indem ich mich unattraktiv fühle und deshalb in geduckter Passivität verharre. Was dann immer zur Folge hatte, dass die beiden Männer sich von mir abwandten. Nein, heute soll es anders sein, heute bringe ich mich zum Ausdruck!

Der Käpt’n ist im Begriff, mich allein stehen zu lassen. So war es sonst ja auch immer. Heute soll es anders sein. Mit einer zärtlichen Bewegung ziehe ich den Käpt’n an mich, ziehe ihn auf eine breite Matratze. Es ist ziemlich warm, wir sind nackt, wunderbar. Seine Haut fühlt sich gut an. Er lächelt überrascht, ich küsse seine Wange, lasse meine Lippen zu seinem linken Ohr wandern, knabbere daran und taste mich dann zum Hals vor. Anfangs wirkt der Käpt’n vor Überraschung ziemlich hilflos; das war von seiner Seite ja auch nicht eingeplant. Da ich befürchte, ihn mit meinem Vorpreschen zu vergraulen, nehme ich mich wieder etwas zurück. Doch da kommt er näher. Unsere Hände liegen auf unseren Schultern, dann umarmen wir uns und ich küsse ihn wieder, was er mehrmals mit einem genussvollen „Mmmh... mmmhh!“ quittiert. Immer wenn ich eine kleine Bewegung mache, zieht er mich an sich und lächelt mich an. Ich bin angenehm überrascht! So habe ich ihn noch gar nicht erlebt Er ist weniger anspruchsvoll als ich immer gedacht hatte. Ja, er scheint an unseren verspielten Zärtlichkeiten sogar echte Freude zu haben. Ab und an springt Moina im Zimmer umher, aber das ist okay und ganz selbstverständlich. Oy, ist das schön. Das könnte ja echt noch etwas mit uns werden! Ich fühle mich richtig gut.

Verpatzte Bildbearbeitung eines Abendhimmels

Traum:
Entspannte Abendstimmung, ein erfüllter Tag liegt hinter mir. Ein Mann vertraute mir eine sehr gelungene Aufnahme eines Abendhimmels an. Das Bild zeigt Abendröte, die langsam in ein weiches Violettdunkel übergeht. Die Farben wunderbar intensiv und leuchtend.

Inzwischen habe ich die Aufnahme in Photoshop geladen und etwas bearbeitet, um so die gleiche Farbtiefe und Leuchtkraft wie in der Realität hineinzubringen. Kurz sehe ich das perfekte Ergebnis und bin sehr zufrieden. Doch es folgt eine kurze Ablenkung und anschließend zeigt sich das Projekt ganz verändert. Anstelle eines naturnahen Anblicks sehe ich die Bildebene, die ich mit Edges FX gefiltert hatte, wodurch sonnengelbe Konturen in die Aufnahme gebracht wurden. Das war ja auch okay, denn ich hatte die Ebene anschließend auf Multiplizieren oder Ineinanderkopieren gestellt, so dass diese Manipulation nicht mehr zu sehen war. So hole ich diese Einstellung nach, aber das Ergebnis bleibt trotzdem stümperhaft! Ja, das Bild ist geradezu verdorben dadurch. Zum Glück hatte ich in der ersten Ebene das Originalbild unangetastet gelassen! Ich lösche jetzt einfach die gefilterte Ebne und zurück bleibt das ursprüngliche Bild. Was bin ich froh, dem Fotografen sein tolles Bild wenigstens unverändert zurückgeben zu können!

Reife Pflaumen und Steinofenbrot im Hofladen

Traum:
In einem Hofladen. Der kleine Verkaufsbereich befindet sich in einer Ecke der ehemaligen Stallungen. Mein Großvater Martin ist heute auch zum Einkaufen gekommen. Er ist alt und nicht mehr so gut auf den Beinen, weshalb er gleich einen größeren Vorrat einkauft, damit er sich nicht so bald wieder auf den Weg machen muss. Inzwischen hat er die Münzen oben in den Holzkasten eingeworfen, woraufhin die Lebensmittel ausgeworfen werden. Es ist ein altes Holzkästchen mit einem kleinen Dach, das mit Teerpappe bedeckt ist. Es könnte ein Futterplatz für kleine Tiere sein, der nun für diesem Zweck verwendet wird. Da mein Großvater reichlich einkauft, kollert das meiste über das Kästchen hinaus in eine Holzkiste die darunter steht. Ich versuche ihm zu helfen und greife ins Haus. Oje, aber es fällt zu viel auf einmal heraus. Viele reife Pflaumen und einige Scheiben Steinofenbrot purzeln mir durch die Finger hindurch. Mein Großvater lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen; er kennt das ja schon so. Ihm macht es auch nichts aus, denn er kann ja gleich alles aus der Kiste fischen – kein Problem.

Notiz:
Dieser Großvater Martin erinnert mich an folgenden Traum:
Hosentaschenaltar vor der Bergpredigt
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