Außenspiegel

bessere alternative!!
hallo, ich bin vom team von http://www.123people.de...
lukas (anonym)
Ich bin in diesem Fall...
Ich bin in diesem Fall nicht nur heil rausgekommen,...
Traumzeit
Sehr beeindruckend wie...
Sehr beeindruckend wie der Traum durch Ihre Stimme...
walhalladada
Na,
da bin ich aber gespannt. *gg*
zuckerwattewolkenmond
Mit Deiner Vermutung...
Mit Deiner Vermutung liegst Du richtig. Die akustischen...
Traumzeit

12
Mai
2008

Vinci und die selbstauslösende Onlinebroschüre

Traum:
Vinci bietet mir an, mich darüber zu informieren, welche Fahrräder wirklich gut für mein Kind sind. So setzt er sich auf den Fußboden; mit dem Po zwischen den angewinkelten Beinen. Ich hocke mich vor ihm. So sitzen wir im Windschatten eines weißen Tisches. Vinci sagt, er könne nicht so lange in dieser Position verharren, bald bekäme er Schmerzen. Durch seine Anmerkung wird mir bewusst, wie bequem ich die Hockstellung finde. Sie ist kein bisschen anstrengend. Aus Erfahrung weiß ich allerdings, dass dies nur für eine begrenzte Zeit so ist, danach kann es gut sein, dass es hier oder da etwas unangenehm zwackt.

Vinci blättert in der Broschüre eines Versandhauses und tippt mit dem Zeigefinger auf bestimmte Fahrradmodelle und Fahrradhelme, die eine Gemeinsamkeit haben: Das Grundgerüst ist aus einem speziellen Material hergestellt, in dem hochwertiges Wasser gespeichert ist. Allein die Betrachtung dieser Abbildungen vermittelt ein gutes Gefühl. Gut, unter 100 Euro gibt es kein Kinderfahrrad, aber wenn man die Qualität bedenkt, ist das vollkommen okay.

Inzwischen wechselten wir unseren Standpunkt und unsere Haltung. Wir befinden uns nun mehr rechts des weißen Tisches. Vinci sitzt am Boden, hat seine Beine lang vor sich ausgestreckt. Ich stehe direkt am Tisch, mit dem linken Arm abgestützt und zu Vinci vorgebeugt. Er empfiehlt einige Fahrräder, indem er mit dem Zeigefinger auf die entsprechenden Abbildungen tippt. Mit einem Male hält er amüsiert inne und erklärt: „Das ist eine Onlinebroschüre! Bei Berührung einer Abbildung löst man eine Bestellung aus.“
Das ist ja lustig. Lachend sage ich: „Na, hoffentlich haben Sie jetzt nicht zu viel für mich bestellt!“
Na sowas! Da muss ich doch gleich mal einen Blick in den Warenkorb werfen. Und vor allem nachsehen, ob eine bereits getätigte Bestellung noch storniert werden kann. Damit sollte ich nicht länger als die nächsten Stunden warten.

Kōan und Doris-Day-Gaga

Traum:
Das Ankleiden am heutigen Morgen erforderte einige Aufmerksamkeit. Nun ist es vollbracht, doch sicher bin ich mit meiner Auswahl noch nicht. Ich trage ein bodenlanges, schwarzes Trägerkleid mit einer hellen Bluse darunter. Darüber eine üppige Jeansweste. Ich überlege, noch eine dicke Strickjacke drüber zu ziehen. Die Vorstellung zaubert ein Spiegelbild, in dem ich mich mit der Strickjacke sehe. Die Klamotten tragen ziemlich auf. Naja, ziemlich ausladend... – aber warum eigentlich nicht.

Später in einem ruhigen Kaufhaus. In einer Boutique-Abteilung stehe ich vor einem Tisch mit leichten Pullis, Shirts und luftigen Blusen – alles ziemlich edel. Eigentlich ist es kein Wühltisch, aber inzwischen legten einige Kundinnen die betrachteten Teile lose wieder zurück...
Echt gut, mir gefallen ein paar Oberteile. Ein wenig gedankenverloren lege ich zwei favorisierte Blusen über meine rechts geschulterte Korbumhängetasche. Dass ich dies nur ja nicht vergesse! Allein dies könnte eine misstrauische Angestellte schon auf den Gedanken kommen lassen, ich wolle etwas stehlen. Nun entdecke ich zwei Blusen auf dem Tisch, die ich mir in genau dieser Ausführung bereits vor längerer Zeit mal gekauft habe und heute sogar in der Tasche bei mir trage! Wenn es dumm läuft, könnte ich deswegen Ärger kriegen. Am besten ist, ich gehe jetzt mal.

Weniger Meter weiter nach links, vor einer breiten Durchgangstür, wartet mein Begleiter – eine typische Animusgestalt – auf mich. Höflich und erfreut die Begrüßung, dann machen wir uns auf den Weg, durch die Tür hindurch und...

...finden uns direkt vor der Haustür meines Elternhauses wieder. Mein Begleiter liegt mit dem Rücken auf den roten Steinen. Ich liege auf ihm drauf. Viel Zärtlichkeit, kleine Küsse und geflüsterte Neckereien. Er erzählt mir ein Kōan; darin geht es um einen Meister, einen Schüler und einen Esel. Zum Schluss kommt die Frage. Der Mann unter mir erklärt, dass es auf diese Frage wirklich nur eine weise Antwort gibt. Das ist lustig; übermütig knabbere ich zur Antwort an seinem Ohrläppchen, bedecke sein Gesicht mit vielen Küssen und sage leise lachend und ihn neckend, dass ich die Antwort kenne; sie lautet: „Niemand! Denn es gibt niemanden, der etwas sehen könnte.“

Mein Begleiter packt mich mit einem Male an den Hüften, zwickt und kitzelt mich. Mit einem nachdenklichen Blick in meine Augen meint er: „Sind Deine Augen überhaupt offen? Ich glaube, nicht!“
Hm, ich werde ganz ernst und überlege... Kann es denn wirklich sein, dass meine Haut um die Augen herum derart schlaff und runzelig geworden ist, dass sie in bauchliegender Position meine Augen verhängt?? Kurz erscheint ein Bild vor Augen, wie ich mir das vorstelle: nur noch ein winziges Guckloch zwischen schlaffen Falten. Aber immerhin, ausreichend um zu sehen. Außerdem: ich sehe ihn doch auch, da kann es soo schlimm gar nicht sein?!

Unvermittelt eine völlig andere Szene, die ich als Außenstehende beobachte:
Ein morgenfrischer Strand. Von links kommt eine Frau in die Bildfläche. Sie fährt auf einem Drahtesel den steinigen Strandstreifen entlang, wird dabei kräftig durchgeschüttelt. Sie sitzt jedoch aufrecht, bewahrt damenhafte Haltung. Mein Begleiter, der so steht, dass er ihr entgegenblickt, spricht sie an, woraufhin sie mit einer nimmer endenden Antwort reagiert. Die Szene erinnert an einen alten Film mit Doris Day und Rock Hudson. Ich betrachte die Frau genauer, die tatsächlich Doris Day ähnelt. Sie trägt ein helles Kostümjäckchen, einen schmalen knielangen Rock und ein schlichtes helles Hütchen auf ihren elegant gelegten blonden Haaren. Ihre Mimik ist beeindruckend. Ihre Lippen, ihre Zähne, ihre Stimme, der kraftvolle Ausdruck... das kenne ich doch... Ja hey, nun fällt der Groschen! Das ist ja Gaga! Blond... hmm... ach so, endlich begreife ich: dies ist Gaga in jungen Jahren! Diese Erkenntnis ist so aufregend, dass ich davon aufwache.

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Wasser aus fünf Flüssen

Traum:
Der Waschraum im Keller hat fünf Wasserzuläufe, die jeweils von einem Fluss gespeist werden, als da wären: Hamme, Wümme, Beck, Jordan, Wörpe. Diese Zuflüsse werden von den wie üblich installierten Wasserleitungen geführt und geregelt. Vorhin sah ich einige Rinnsale auf dem Boden. Bedenklich, aber nicht besorgniserregend.

Als ich nach einigen Erledigungen wieder zurückkehre, treffe ich auf eine Frau im Waschkeller, die besorgt zu Boden blickt. Von mehreren Seiten fließt jetzt das Wasser hinein, und das ziemlich rasch. Ungut! Das muss im Auge behalten werden. Es ist also nicht an der Zeit, das Haus zu verlassen.

In Annas Schlafzimmer in der ersten Etage (real das Schlafzimmer der Älteren). Eine Gardine weht sachte in der lauen Luft, die durch die geöffneten Fenster hereinweht. Sonnenschein, früher Morgen im Frühsommer. Ich überlege, wie Anna die Wohnung verlassen und trotzdem das Fenster offen lassen konnte. Ausgerechnet jetzt, wo der Keller so offen steht? Wie leicht könnte jemand die Gelegenheit nutzen, und von draußen eine Leiter anstellen, um dann hier einzudringen! Ob ich die Fenster schließen sollte? Gut möglich, dass dies Anna überhaupt nicht passt. Eigentlich habe ich hier in ihren Räumen ja auch gar nichts zu suchen...
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