Außenspiegel

bessere alternative!!
hallo, ich bin vom team von http://www.123people.de...
lukas (anonym)
Ich bin in diesem Fall...
Ich bin in diesem Fall nicht nur heil rausgekommen,...
Traumzeit
Sehr beeindruckend wie...
Sehr beeindruckend wie der Traum durch Ihre Stimme...
walhalladada
Na,
da bin ich aber gespannt. *gg*
zuckerwattewolkenmond
Mit Deiner Vermutung...
Mit Deiner Vermutung liegst Du richtig. Die akustischen...
Traumzeit

9
Mai
2008

Rosmarin mit Lavendelblüten

Traum:
Ein Konferenzraum, dem sich gleich um die Ecke eine Teeküche anschließt. Hier begegne ich der großen Schachtel mit den ungewöhnlichen Kräutern wieder. Diese tiefgekühlten Kräuter habe ich gestern gekauft... und hatte sie inzwischen fast vergessen. Eine betriebsam wirkende Frau kommt hinzu, hält mir die Schachtel vor und fordert mich auf, die Kräuter bald zu verwenden, da sie seit gestern auftauen. Ja! Ich weiß! Allerdings überlege ich noch, wie und wofür ich die Kräuter – sie sehen aus wie Rosmarin mit Lavendelblüten – verwenden kann. Allerdings weniger wegen des zu erwartenden ungewöhnlichen Geschmacks, als vielmehr wegen ihrer Konsistenz. Im gefrorenen Zustand sind sie zu kratzig und garstig. Aufgetaut sind sie eine dunkelgrüne matschige Masse. Blöd, was habe ich da wieder unüberlegt angeschleppt? In den Müll mag ich es auch nicht tun; dafür ist es zu schade. Irgendwie ist es ja auch etwas Besonderes. Wie werde ich das Zeug los? Eine Verwendungsmöglichkeit will mir einfach nicht einfallen.

Um die Ecke, im Konferenzraum, wird es lebendig. Überraschung!! Einige Bedienstete eines Cateringservices erscheinen. Dieser Anbieter gehört zu jenen, die von der Geschäftsführung in die engere Auswahl gezogen wurden. Die Entscheidung, wer unsere Mitarbeiter verköstigen wird, ist noch nicht gefallen. Von daher wollen sie nun zeigen, was sie zu bieten haben und servieren eine edle Kostprobe: ovale, auberginefarbene Tabletts mit matt-transparenter Haube bilden die Grundlage. Die Service-Mitarbeiter ähneln einander, vertreten bestens den Typ eines geschmeidigen Kellners. Alles geht routiniert und glatt von der Hand. Ehe ich mich versehe, sind die Tabletts an den Plätzen verteilt.

Die Frau, der ich vorhin in der Teeküche begegnete, setzt sich ans Kopfende und hebt die Haube von einem Tablett. Ein lecker frisches, rohes Fischfilet, in klarem eiskalten Wasser liegend, kommt zum Vorschein. Kurz habe ich ein Bild vor Augen, wie eine hauchfeine Eisschicht auf dem Wasser knistert und fast im gleichen Augenblick fortschmilzt.

Ausflug nach Kassel

Traum:
Eine Besprechung an einem kleinen Konferenztisch. Rechts von mir sitzen zwei Männer, uns gegenüber eine ältere Frau. Wir planen gerade einen Ausflug (unklar, ob ein Betriebs- oder Vereinsausflug oder doch anderes). Auf dem Tisch liegt ein Haufen blauer Minifahrpläne, die während des Ausflugs an alle Beteiligten verteilt werden sollen. Ein nettes Geschenk der Geschäftsleitung. Weiter sehe ich Stadtpläne, einen Altstadt- und einen Innenstadtplan, einen Baedeker Allianz Reiseführer. Zu viert baldowern wir aus, welche Punkte in der Stadt angesteuert werden sollen. Die anderen Teilnehmer erfahren das natürlich erst während des Ausflugs. Es wird wohl auf die Alt-/Innenstadt hinauslaufen. Im Hintergrund der Szenerie taucht das Bild eines eleganten Doms auf. Kassel ist also das Ausflugsziel. Ich erinnere mich, schon mal in Kassel gewesen zu sein.

Uih, das ist vielleicht eine ernste Angelegenheit! Auf ein paar vergnügte Anmerkungen meinerseits kommt keine Reaktion. In moderater Tonlage und mit völlig ernsten Gesichtern wird alles sorgfältig überlegt und geplant. Der Mann, der direkt neben mir sitzt, ist so ganz und gar nicht aus der Reserve zu locken. Ich betrachte ihn nun etwas länger: Er dürfte etwa Mitte Fünfzig sein, ist sehr bei der Sache und wirkt ernsthaft und überlegt.

Mit einem Male – ich weiß nicht, welcher Schalk mir im Nacken sitzt, oder welcher Teufel mich gerade reitet – rücke ich nah an ihn heran, knuffe gutmütig gegen seinen Arm und juxe mit etwas verhaltener Stimme: „Ja, und Sie... Sie... Sie würden sich ja bei diesem Ausflug glatt verkleiden, ehe Sie mit mir gemeinsam den Zebrastreifen in Richtung Eiscafe überqueren! Nur um nicht mit mir erkannt zu werden! Wahrscheinlich trügen sie sogar eine Sturmhaube!“ Dabei steigt ein Bild dieser Sturmhaube auf und mir kommt eine weitere Idee: „Vermutlich setzten Sie außerdem noch eine große Sonnenbrille auf!“ Dabei ziehe ich mit Daumen und Zeigefinger beider Hände den imaginären Brillenrahmen nach. In meiner Vorstellung ändere ich die Sonnenbrille nun noch etwas ab, damit die Augenpartie noch besser abgeschirmt ist. Allein die Vorstellung erheitert mich; ich lache in mich hinein. Der Mann neben mir zeigt sich jedoch völlig unberührt. Die Frau gegenüber am Tisch schaut amüsiert zu, sagt aber nichts. Ah, mir fällt noch etwas ein! Ich lege meine Wange an seine Schulter und phantasiere vergnügt weiter: „Dazu trügen Sie wahrscheinlich einen Schneeanzug, einen wattierten(!) Schneeanzug. Jaawoohl!“ Nix, keine Reaktion, nicht ein Wort sagt er dazu.

Tscha, so langsam finde ich selbst es ziemlich albern und blödsinnig, was ich hier treibe. Ich will es mal gut sein lassen. Genau in diesem Augenblick wendet er sich mir derart überraschend zu, dass ich kurz zusammenzucke, obwohl ich selbst es ja heraufordern wollte. Er greift mich kitzelnd an beiden Armen und imitiert lachend das, was ich mir gerade ausgedacht hatte. Ja hey, das hätte ich nun nicht mehr erwartet. Der ist ja richtig knuffig?! Als wir die Besprechung fortsetzen, lehne ich meinen Kopf ganz entspannt an seine Schulter. An seinen entspannten Muskeln spüre ich, dass er sich wohlfühlt. Ja, ich könnte mir vorstellen, dass es doch ein schöner Ausflug wird.

Notizen:
Einen solchen Dom wie im Traum gibt es in Kassel nicht.
Die Sturmhaube und die Sonnenbrille, die sah ich mal in der Praxis Dr. Schein. Inzwischen habe ich erfahren, dass diese wertvollen Utensilien zu den Altkleidern gegeben wurden. Da weiß ich, wohin mich die Traumkraft diese Nacht führte: in einen Altkleidersack.

Chinesische Pyramide

Traum:
Sonntagsspaziergang. Altstadt. Idyllische Gasse. Aus der oberen Etage eines der schnuckeligen Häuschen erklingt ganz feine, reine Musik. Sie ist so hell und klar, so herzberührend, sphärisch. So wundersam, dass ich hinaufschaue um zu sehen, aus welchem Fenster die Klänge kommen. „Ach, hätte ich doch nur meinen Fotoapparat mitgenommen“ sage ich zu Mike. „Gerade an einem Sonntag kann man so etwas fast schon erwarten.“ Naja, man kann nicht alles haben.

Eine Straßenecke weiter erwartet uns eine Überraschung: eine kleine Gruppe chinesischer Tempeltänzerinnen. Es gibt eine berührende Darbietung. Diese grazilen Gestalten, diese exakten und feinen Bewegungen... Ach, hätte ich doch nur meinen Fotoapparat mitgenommen! Die Erfahrung lehrt doch, dass es sonntags wahrscheinlicher als an anderen Tagen ist, etwas Ungewöhnlichem zu begegnen. Warum vergesse ich das immer wieder? Nach kurzem Bedauern kehrt meine Aufmerksamkeit zurück zum Geschehen. Beeindruckend! Ganz geschwind arrangieren sich die Chinesinnen und einige hinzugesprungene Chinesen zu einer Menschenpyramide. Zwei aus Menschen gebildete Ebenen halten ein großes schalenförmiges Korbgeflecht über sich, auf welchem sich wiederum die Chinesen formatieren. Ein Chinese, der rein zufällig des Weges kommt, wird von einer der Akteurinnen mit einem kurzen Fingerzeig zum Mitmachen aufgefordert. Ohne Zögern springt er hinauf in die Schale und lehnt sich rückwärts nach hinten. Sein rechtes Bein ist allerdings neben dem Korb hängengeblieben. Zusätzlich balanciert er seinen Fußball auf den Oberschenkeln und hält seinen Oberkörper mühselig und mit vor Anstrengung verkniffenem Gesicht in der Schwebe. Eine bieder gekleidete Frau steht rechts neben mir. Der Chinese fordert diese Frau auf, sein Bein in den Korb zu rücken. Sie versucht es, doch es gelingt nicht wirklich. Das Bein rückt nur wenig weiter und der Chinese selbst kann nicht genügend Kraft in dem Bein aufbringen, um die Hürde des Korbrandes zu nehmen. Zudem erfordert diese Hürde eine etwas ausholende Bewegung, die ihn unweigerlich aus dem Gleichgewicht bringen würde; das will erst einmal gewagt sein. Oje, dass er da so verkniffen schaut, kann ich gut nachempfinden.
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Traumzeit 3.0

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