Außenspiegel

bessere alternative!!
hallo, ich bin vom team von http://www.123people.de...
lukas (anonym)
Ich bin in diesem Fall...
Ich bin in diesem Fall nicht nur heil rausgekommen,...
Traumzeit
Sehr beeindruckend wie...
Sehr beeindruckend wie der Traum durch Ihre Stimme...
walhalladada
Na,
da bin ich aber gespannt. *gg*
zuckerwattewolkenmond
Mit Deiner Vermutung...
Mit Deiner Vermutung liegst Du richtig. Die akustischen...
Traumzeit

1
Mai
2008

Klappe halten und freien Kopf bewahren

Traum:
Eine lange Straße führt über weites ländliches Gebiet. Der Reisebus ist vollbesetzt. Einige stehen im Mittelgang, so wie auch ich. Kurz vor Erreichen der nächsten Haltestelle nimmt die hinter meinem Rücken stehende Reiseleiterin das Mikro und gibt die Warnung durch, dass wir alle auf unsere Zähne Acht geben sollen; wegen der möglichen Turbulenzen beim Haltevorgang.
Das heißt: den Mund geschlossen halten, den Kopf ganz bewusst freihalten und sich nicht zu irgendwelchen unüberlegten Aktionen hinreißen lassen. Sich einfach ruhig verhalten, und nichts in Angriff nehmen, was jetzt nur ablenken würde.
Auf die Zähne Acht geben... welch eine unerwartete Aufforderung, irgendwie kurios, und doch unangenehm berührend...

Als wir die darauf folgende Haltestelle ansteuern, bekomme ich die Aufgabe zugewiesen, die Fahrgäste darauf aufmerksam zu machen. Ehe ich mich versehe, halte ich das Mikro in den Händen. Oups, so unerwartet die Stimme zu erheben, führt zu einem Aufwallen von Unsicherheit. Dann aber beginne ich ganz souverän mit der Ansage: „Liebe Fahrgäste, wir erreichen gleich die nächste Haltestelle. Bitte achten Sie auf Ihre Zähne!!“ Währenddessen gehe ich zwischen den Sitzreihen entlang, fühle mich gut und höre mich weitersprechen: „Sorgen Sie bitte dafür, dass...“

Nach einer Weile denke ich, die angestrebte Haltestelle ist erreicht und stelle mich in den mittleren Ausstiegsbereich. Hinter mir ein Pulk Ausstiegswilliger. Draußen eine Reihe von Menschen, die zusteigen wollen. Es ist fast dunkel geworden. Links im Türenbereich sehe ich eine Mutter mit ihren halbwüchsigen Sohn. Heute soll er lernen, selbständig mit dem Bus zu einem bestimmten Ziel zu fahren. Genauer: Er soll heute lernen, sich zu vergewissern, dass er auch wirklich an der richtigen Haltestelle steht, dort den richtigen Bus betritt und so weiter...
Ich denke mir, während ich aussteige: „Da halte ich mal besser meine Klappe.“ Es ist total anstrengend mich zu beherrschen, denn normalerweise könnte ich nicht an mich halten und würde hilfsbereit verkünden: „Hier ist die Haltestelle namens Sowieso und der Bus fährt nach Dingsdabumms.“ Jetzt ein solches Wort von mir und der Mutter wäre die ganze Aktion vermasselt denn dann hätte der Sohn nicht mehr die Gelegenheit, von ganz allein daran zu denken, sich zu vergewissern.

Rätselraten auf rotierender Scheibe

Traum:
Abstrakte Welt, unbekannte Gegenstände in freiem Raum ohne Halt, das Traum-Ich als körperloser Beobachter, das gleichzeitig die Erfahrungen innerlich erlebt, die es beobachtet, ohne dass da ein zu beobachtendes Lebewesen wäre, das Erfahrungen machen kann:

In einem fahrbaren Untersatz sitzend, das anfangs wie eine schmiedeeiserne Babywiege anmutend. In diesem hin und her geschaukelt, bewegt, frei schwebend im Raum. Rätsel werden aufgegeben... Lösung(en) suchen. Prozesse... Dann, während man das Rätsel auflöst, fliegt man raus, wird in den Raum katapultiert.
Nochmalige, genauere Betrachtung: Es ist gar keine Babywiege, sondern vielmehr ein massiver schmiedeeiserner Ring von etwa siebzig Zentimeter Durchmesser, dessen Innen mit einem geschwungenen Element gefüllt ist, das stark an eine altmodische Kurbel erinnert. So sitzt das Traum-Es gar nicht in einer Wiege, sondern reitet vielmehr auf dem Rand dieser rotierenden Scheibe! Erst jetzt ist die Schärfe zu erkennen, mit der das Traum-Es weggeflippt wird, sobald es ein Rätsel gelöst hat!

Dieser Traum wiederholt sich später in ähnlicher Form. Der Unterschied zum ersten Traum:
Ich erkenne sofort, dass das Antriebsteil kein räumlich wirkender Gegenstand (wie eine Wiege) ist, sondern etwas Flaches. Ja, die Dreidimensionalität einer Wiege vermittelte wenigstens noch ein bisschen den Eindruck von Geborgenheit und Halt, was der zweidimensional anmutenden Scheibe fehlt.
Dieses Mal ist die schmiedeeiserne Scheibe massiver und der Rand zeigt sich weicher gerundet, hat an Schärfe verloren. Sie ist schwerer, dabei von größerer Kraft, läuft behäbiger. Das nimmt dem Moment der Rätsellösung etwas von der Schärfe. Mir scheint es angenehmer.

Notiz:

Gestern ging es schon ums Rätsellösen. Hm hm hm, das ist mir alles noch ein Rätsel...
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