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Mein Traumtagebuch ist umgezogen: KLICK

8
Nov
2007

Energiefelder

Traum
in früher Nacht:

Verinnerlichung im Schneidersitz. Dasein – mich versunken sitzen sehend. Es geht um das Hineinspüren in Energiefelder – um ein Durchdringen. Die Botschaften nicht nur an der Oberfläche erfassen, sondern immer tiefer und tiefer gehend die Bedeutung erfassen.

Fußraucher in Plüschschlappen

Traum:
Mike und ich haben uns ganz spontan entschlossen, für eine Woche ans Mittelmeer zu fliegen. Und das, obwohl wir erst vor gut einem Monat dort waren! Lässt unser Budget das eigentlich zu? Egal, wir gönnen uns das! Noch eine Stunde bis zum Abflug. Wir warten auf einem freien Gelände, das an die Bushaltestelle Nordpark erinnert. Ganz in der Nähe des Meeres. Mike weist mit ausgestrecktem Arm zu einer schmalen Straße zwischen Häuserzeilen – ziemlich fern – und sagt: „Schau, dort geht es zur Nidda!“ Oh, das wusste ich nicht! Das schmale Asphaltband glänzt feucht.

Ein Ehepaar steht am gläsernen Unterstand der Bushaltestelle. Es sind Urlauber, die gerade vom Strand kommen. Beide tragen einen Bademäntel. Auf dem Kopf der Frau ein zu einem Turban gedrehtes Handtuch, in ihren Händen Waschzeug, ihre schmalen Lippen rot geschminkt – so klischeehaft, dass sie mir grotesk erscheint. Mein Blick bleibt an den Leopardenpuschen hängen – plüschig, mit dicker Flauschsohle! – die beide tragen. Es ist mir unverständlich, dass die Beiden mit diesen Plüsch-Schlappen hier draußen laufen, denn die Sohle wird sich doch schnell voll Feuchtigkeit saugen. Der Sand bleibt dran haften und die Dinger werden dann mächtig schwer. Oder nicht? Es sieht nämlich nicht danach aus.

Mit flinken Handbewegungen lackiert die Frau ihrem Mann zwei Fußnägel rot – den großen Zeh und den daneben. Ruckzuck steckt sie ihm eine Zigarette zwischen die Zehen und gibt ihm Feuer. Beide sitzen nun auf den Metallgittersitzen vor der Glaswand. Bedächtig führt er den Fuß mit der Zigarette zum Mund, nimmt langsam einen Zug und inhaliert genüsslich. Während er dies tut, schaut er mich mit durchdringendem Blick an – ich kann es nicht genau benennen, aber seinen Augen nach hat er hässliche Gedanken. Es ist klar, warum die Frau darauf achtet, dass er mit den Füßen raucht. Der Rauch ist weniger schädlich, wenn er erst den Weg durch den ganzen Körper nehmen muss – von den Füßen zum Mund nämlich – ehe er inhaliert wird. Auf diesem Weg verlieren sich eine Menge Schadstoffe.

'Nordpark - Impressionen' von Traumzeit

Katzenrassel

Traum:
Am Rande eines Stadtteils – im hellen Dunkel. Der Ort erscheint mir fremd und neu und doch vertraut. Ein schmaler Weg führt am Rande der Gärten entlang, die das Ende des Wohngebiets bilden. Der Anstieg ist unmerklich sanft. In der Hand trage ich ein Mittel zur Geisterabwehr. Es ist eine helle Rassel, mit einem runden Kopf – einem Katzenkopf nachempfunden - vom Hals abwärts wie ein sich weitendes Gewand. Das Material ist leicht, und fest wie gespanntes Trommelfell. Eine Rassel, die an Gebein denken lässt. Ich trage dies ganz selbstverständlich mit mir herum, so dass ich nicht einen Gedanken daran verwende. Ich erreiche das als natürlich empfundene Ende des Weges und kehre nach kurzem Innehalten vor der dunkelgrünen Hecke um. Mit pirschenden Schritten gehe ich den Weg zurück und erst jetzt bemerke ich, dass ein Anstieg hinter mir liegt, denn es geht leichten Fußes. Noch etwas fern, sehe ich einen großen weißen Hund, der mir auf diesem Wege entgegen kommt. Eigentlich habe ich Angst vor großen Hunden, überlege ich. Aber heute lasse ich mich davon nicht aus der Ruhe bringen. Tatsächlich spüre ich Ruhe und Gelassenheit. Beginne nun sogar zu laufen – ein Gefühl der Heiterkeit und Leichtigkeit – dem Hund und der an und für sich angstvollen Begegnung entgegen. Ich freue mich auf diese Begegnung! Dabei wedele ich sachte mit der Katzenrassel durch die Luft – lautlos, wie meine Schritte.

Notiz:
Zu dieser „Katzenrassel“ fällt mir spontan „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler ein.

Versäumte Arbeitszeiten

Traum:
Mittwochabend. Siedend heiß fällt mir ein, dass am Montag die neue Arbeitswoche begonnen hat und ich dies vergessen habe – ich war bis heute nicht am Arbeitsplatz! Wild und fahrig überschlage ich im Kopf, wann meine Arbeitszeiten waren, die ich versäumte. Montag am Vormittag, Dienstag den ganzen Tag und auch heute! Ojeeee!! Aber gleich ist schon Donnerstag und dieses Mal werde ich sicher nicht vergessen, die Arbeit anzutreten. Die erste Begegnung mit meiner Chefin wird unangenehm werden, aber wenn ich mich dem erst einmal gestellt habe, wird sicher alles gut! Ich bin froh, dass gleich morgen in Ordnung bringen zu können.

Notiz:
Schon wieder!! Nachdem ich dies bereits zwei Mal träumte – hier und hier – habe ich überlegt, um was es gehen könnte und meinte auch, den Hinweis verstanden zu haben und habe dementsprechend diszipliniert meine Arbeiten erledigt. Dachte ich jedenfalls…
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Traumzeit

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