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Mein Traumtagebuch ist umgezogen: KLICK

7
Nov
2007

Schwarze-Katze-Effekt

Traum:
Ich liege im Bett. Mike, meine Jugendliebe, schläft bei mir – ich nehme ihn als schemenhaften Schatten wahr; im Blickfeld weit oben links. Ich will mir einen kleinen Spaß mit ihm erlauben und treffe die Vorbereitungen. Aus einem Streifen Alufolie falze ich eine schmale Rinne und fülle diese mit einer halbflüssigen Zitronenpaste. Diese Zitronenpaste entfaltet eine üppige Fülle ätherischen Zitronenöls. Gleich werde ich mit allen zehn Fingerspitzen durch die, über der Pastenoberfläche schwebenden Duftstoffe gleiten und sie mit einem Schwung zu Mike wedeln. Das hat dann den gleichen Effekt, als spränge ihn eine schwarze Katze mit Krallen an. Natürlich darf er nichts von diesen Vorbereitungen mitkriegen, weil damit die Wirkung verloren ginge. Der richtige Moment stellt sich nicht sofort ein, und ich spüre Mike, der hinter meinem Rücken liegt, wach werden. Och schade, da wird es nichts mit dem Spaß. Er hebt unsere Decke hoch, wirft einen liebevollen Blick auf mich – ich sehe mich nackt liegen – und sagt ganz selig: „Du bist das beste Weiberl das man haben kann.“ Mit diesen Worten zieht er mich an sich heran. Die Umarmung ist innig und schön; wie ein Zerschmelzen. Wenn ich anfangs noch bedauerte, dass aus dem Scherz nichts wird, so spüre ich nun: Dies macht mich weit glücklicher, als wenn ich ihn mit der schwarzen Katze genarrt hätte.

Hauptfriedhof

'Hauptfriedhof - Loslassen' von Traumzeit

Originalgröße 1181 x 902

Puzzles

Traum:
Ich öffne die Tür zum Backofen, werfe einen Blick in das dunkle Ofenloch, um zu schauen, welche Bilder gerade bearbeitet werden.

Im Dunkel. Die vom Stadtschulamt einberufene Sitzung liegt hinter mir. Gedankenverloren gehe ich auf dem Fußweg am Hauptfriedhof entlang; die Deutsche Nationalbibliothek in Sichtweite rechts vorne. Irgend etwas veranlasst mich, einen Blick zurückzuwerfen. Hinter mir fährt der Mann vom Stadtschulamt mit dem Fahrrad. Er führt einen Kinderanhänger mit sich. Etwas genervt macht er eine nach rechts weisende Bewegung mit dem Kopf – ich soll endlich den Radweg freigeben!!!
Verkehrsschild - getrennter Rad- und Fußweg - Nr. 241 „Oh sorry!!“ Mir war nicht bewusst, dass ich auf dem Radweg gehe. Woran sollte ich es erkennen, wenn noch nicht einmal eine dunkelgelbe Linie für eine optische Trennung von Rad- und Fußweg sorgt? Jemand sagt, es könne keine gelbe Linie geben, da Rad- und Fußweg in Graustufen angelegt seien. Ach so! Ich werfe einen Blick zurück, auf den Untergrund. Jetzt sehe ich es auch; einzig eine Naht im Asphalt gibt Anhaltspunkte, wo die Grenze zwischen Rad- und Fußweg verläuft. Bald darauf erreiche ich ein Verkehrsschild (getrennter Rad- und Fußweg). Diesem Schild nach – das Fahrrad ist auf der linken, die Fußgänger sind auf der rechten Hälfte abgebildet – war ich vorhin allerdings auf dem Fußweg unterwegs!

In den Räumen des Stadtschulamts. Moina sitzt in einem der Sitzungsräume am Tisch und puzzelt. Nebenbei bemerke ich die verhaltenen Gespräche der Eltern, die sich in den Räumen verteilt aufhalten. Moina setzt mehrere Puzzle gleichzeitig zusammen. Bisher nahm sie sich nur eines zur Zeit vor. Dennoch hat sie inzwischen mehrere Puzzles zu zwei Dritteln zusammengesetzt – die oberen Drittel stehen noch aus. Die Motive sind bereits zu erkennen.

Einige Frauen aus dem Trommelkurs und ich untersuchen – ohne bestimmte Absicht – ein Bett. Ich liege seitlich auf der Matratze, als wir diese anheben. Hey, so eine Überraschung! Moina hat Teile einiger Puzzles unter der Matratze versteckt. Die Puzzlestücke sind bereits passend zusammengefügt. Verwunderlich finde ich, dass hier offenbar Puzzlestücke eingearbeitet wurden, die sie jetzt dort drüben am Tisch ebenfalls zur Verfügung hat?! Würde man zum Schluss alles zusammensetzen, müsste es an manchen Stellen zu einer Überlagerung identischer Bildabschnitte kommen. Es fühlt sich richtig gut an, hier solch eine Übersicht und Ordnung vorzufinden.

Im weiteren Traumverlauf kommt es zu mehreren(?) Begegnungen mit meiner Jugendliebe, die ich nicht konkret erinnern kann. Was bleibt ist das Empfinden von Nähe, Wärme und Liebe. Ich spüre ein deutliches Gefühl der Heilung im Innern.

Kamel

Vertraue auf Allah –
Doch binde zuerst deinem Kamel die Knie


Rumi
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