Schwarze-Katze-Effekt
Traum:
Ich liege im Bett. Mike, meine Jugendliebe, schläft bei mir – ich nehme ihn als schemenhaften Schatten wahr; im Blickfeld weit oben links. Ich will mir einen kleinen Spaß mit ihm erlauben und treffe die Vorbereitungen. Aus einem Streifen Alufolie falze ich eine schmale Rinne und fülle diese mit einer halbflüssigen Zitronenpaste. Diese Zitronenpaste entfaltet eine üppige Fülle ätherischen Zitronenöls. Gleich werde ich mit allen zehn Fingerspitzen durch die, über der Pastenoberfläche schwebenden Duftstoffe gleiten und sie mit einem Schwung zu Mike wedeln. Das hat dann den gleichen Effekt, als spränge ihn eine schwarze Katze mit Krallen an. Natürlich darf er nichts von diesen Vorbereitungen mitkriegen, weil damit die Wirkung verloren ginge. Der richtige Moment stellt sich nicht sofort ein, und ich spüre Mike, der hinter meinem Rücken liegt, wach werden. Och schade, da wird es nichts mit dem Spaß. Er hebt unsere Decke hoch, wirft einen liebevollen Blick auf mich – ich sehe mich nackt liegen – und sagt ganz selig: „Du bist das beste Weiberl das man haben kann.“ Mit diesen Worten zieht er mich an sich heran. Die Umarmung ist innig und schön; wie ein Zerschmelzen. Wenn ich anfangs noch bedauerte, dass aus dem Scherz nichts wird, so spüre ich nun: Dies macht mich weit glücklicher, als wenn ich ihn mit der schwarzen Katze genarrt hätte.
Ich liege im Bett. Mike, meine Jugendliebe, schläft bei mir – ich nehme ihn als schemenhaften Schatten wahr; im Blickfeld weit oben links. Ich will mir einen kleinen Spaß mit ihm erlauben und treffe die Vorbereitungen. Aus einem Streifen Alufolie falze ich eine schmale Rinne und fülle diese mit einer halbflüssigen Zitronenpaste. Diese Zitronenpaste entfaltet eine üppige Fülle ätherischen Zitronenöls. Gleich werde ich mit allen zehn Fingerspitzen durch die, über der Pastenoberfläche schwebenden Duftstoffe gleiten und sie mit einem Schwung zu Mike wedeln. Das hat dann den gleichen Effekt, als spränge ihn eine schwarze Katze mit Krallen an. Natürlich darf er nichts von diesen Vorbereitungen mitkriegen, weil damit die Wirkung verloren ginge. Der richtige Moment stellt sich nicht sofort ein, und ich spüre Mike, der hinter meinem Rücken liegt, wach werden. Och schade, da wird es nichts mit dem Spaß. Er hebt unsere Decke hoch, wirft einen liebevollen Blick auf mich – ich sehe mich nackt liegen – und sagt ganz selig: „Du bist das beste Weiberl das man haben kann.“ Mit diesen Worten zieht er mich an sich heran. Die Umarmung ist innig und schön; wie ein Zerschmelzen. Wenn ich anfangs noch bedauerte, dass aus dem Scherz nichts wird, so spüre ich nun: Dies macht mich weit glücklicher, als wenn ich ihn mit der schwarzen Katze genarrt hätte.
Traumzeit Rubrik: Ätherisches Datum: 2007/11/07 23:16 Uhr 513
„Oh sorry!!“ Mir war nicht bewusst, dass ich auf dem Radweg gehe. Woran sollte ich es erkennen, wenn noch nicht einmal eine dunkelgelbe Linie für eine optische Trennung von Rad- und Fußweg sorgt? Jemand sagt, es könne keine gelbe Linie geben, da Rad- und Fußweg in Graustufen angelegt seien. Ach so! Ich werfe einen Blick zurück, auf den Untergrund. Jetzt sehe ich es auch; einzig eine Naht im Asphalt gibt Anhaltspunkte, wo die Grenze zwischen Rad- und Fußweg verläuft. Bald darauf erreiche ich ein Verkehrsschild (getrennter Rad- und Fußweg). Diesem Schild nach – das Fahrrad ist auf der linken, die Fußgänger sind auf der rechten Hälfte abgebildet – war ich vorhin allerdings auf dem Fußweg unterwegs!







