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Traumzeit

26
Sep
2007

Treffen mit Aurisa vor der ehemaligen Fitnessbude

Traum:
'Vor verdeckten Räumen' von Traumzeit
Ich stehe mitten auf der Steinkleestraße und schaue zu dem Gebäude mit den leerstehenden Räumen im Erdgeschoss. Die großen Schaufenster sind mit Packpapier zugeklebt. Nur an einer Stelle hat sich das Papier gelöst und gewährt Einblick. Rechts vom Eingangsbereich stehen drei runde Gartentische vor dem Schaufenster. Am linken Tisch sitzt Aurisa. Eigentlich sitze ich dort auch, denn wir plaudern bereits seit geraumer Zeit miteinander. Vielleicht brauche ich diese Distanz, um zu erkennen, mit wem ich hier die ganze Zeit sitze.

Notiz:
Als ich aufwachte, suchte ich den Traumtisch nach Himbeertörtchen ab. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Aurisa da sitzt, aber keine Himbeertörtchen auf dem Tisch stehen! Tatsächlich wurden sie im Traum nicht geboten.
An den anderen beiden Tischen hatten wohl Zucker und Wilder Kaiser gesessen?!

Diese leerstehenden Räume wurden, als ich nach Eckenheim zog, noch als Fitnessbude genutzt. Seit vielen Monaten stehen sie nun leer. Immer wenn ich daran vorbei komme, wird mein Blick fast magisch von dieser kleinen Öffnung im Papier angezogen. Zwischenzeitlich war das Papier mal abgefallen, inzwischen wurden die Scheiben neu verdeckt.

Verwandter Traum:
Tonleiter und Geldsegen für Aurisa

Vor drei Tischen im Kreuzverhör

Traum:
Workshop in einem Klassenzimmer. Eine Frau – sie scheint mir bekannt, fast freundschaftlich vertraut – steht vorne Rede und Antwort. Vor ihr stehen drei runde Gartentische, von denen im weiteren Verlauf je eine längliche Konstruktion in den Raum hinein führt. Ich kann es nicht genauer erkennen. Im Moment steht sie vor dem Tisch ganz rechts. Fast alle Fragen sind beantwortet und das Kreuzfeuer Kreuzverhör scheint vorüber; es war gar nicht so schlimm.

Ich zögere schon eine ganze Weile, muss mich überwinden, hebe dann aber doch langsam meinen Arm, denn ich habe noch eine Frage an sie. Die Frau ist im Begriff von der Testphase in die nächste Phase überzugehen und einen Moment lang kommt es mir vor, als wolle sie ignorieren, dass ich mich zu Wort melde; vielleicht um sich vor meiner Frage zu drücken? Das finde ich nicht gut! Gewiss, meine Frage könnte unangenehm sein, aber sie bekommt damit auch die Gelegenheit, sich von verschiedenen Anschuldigungen zu entlasten!

Nun schaut sie mich doch noch an – souverän lächelnd, ganz natürlich selbstbewusst – und bittet um meine Frage. Das ist diese: „Vor welchem der drei Tische standen Sie, als sie ihre Entscheidung trafen?“ Ich halte ihren Standpunkt zu dem Zeitpunkt für nicht unbedeutend!

Notiz:
Da ist sie wieder: die statistische Drei

Der Boden bebt

Traum:
Ich betrete den schmalen Flur – morgendliches Halbdunkel. Dort hinten links die Tür zu meiner Wohnung. Nah an der Wand parkt allerdings ein Schwerlasttransporter, der über drei Ebenen hinweg mit enorm großen Baumstämmen beladen ist. Die Höhe ist beträchtlich. Ich halte inne, denn ich sehe einen kräftigen Mann dort arbeiten. Wie schnell könnte alles ins Wanken geraten! Als ich das Fahrzeug näher betrachte, traue ich meinen Augen kaum… Es ist ein schmales Zweirad – ähnlich einem riesigen, extrem langgestreckten Roller. In Anbetracht der vielen Baumstämme... – oje, da löst sich ein Stamm, der Mann springt hoch und diesem entgegen, bremst den Fall, aber der Baumstamm knallt mit Wucht auf den Boden dieses alten Hauses. Die ganze Wohnung bebt! Da, ein weitere Baumstamm kommt ins Rutschen. Der Arbeiter scheint ungewöhnlich stark und elastisch zu sein, denn er springt leichtfüßig und aus dem Stand bis ganz nach oben, dem rutschenden Baumstamm entgegen, fängt ihn mit den Armen, fällt mit ihm zu Boden, kann ihn aber nicht bis zuletzt halten und erneut wird der Fußboden einer heftigen Belastungsprobe ausgesetzt. Dieses Mal ist der Aufprall derart heftig, dass der Boden viel stärker schwingt und ich den Eindruck habe, gleich werde er aufbrechen.

Die Dynamik scheint nun unhaltbar. Der Mann kommt kaum zum Luftholen, denn ein Baumstamm nach dem anderen rutscht hinunter; das Zweirad droht mit seiner Last zu kippen und dann würde wohl das ganze Haus zusammenbrechen! Wie ein Wunder kann der Arbeiter alles unter Kontrolle halten, bis alle Stämme abgeladen sind. Puh!! Aber... wie komme ich jetzt in meine Wohnung? Viele dieser Mammutbaumstämme stapeln sich vor meiner Wohnungstür. In mir bricht leise Verzweiflung aus. Da dachte ich, ich sei endlich angekommen, könne mich zurückziehen und ausruhen, und nun so etwas...
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