Traum:
Ein kleiner Fitnessparcours mit etwa zehn Geräten. Bisher übte ich folgendermaßen:
An jedem Gerät trainierte ich den jeweiligen Muskel isoliert bis zu seiner völligen Erschöpfung. Dann ging ich weiter zum nächsten Gerät und trainierte den nächsten Muskel.
Nun sehe ich, dass ein Mann, und bald darauf eine Frau, es anders machen. Sie führen die Bewegung nur ein einziges Mal aus, und nutzen den Schwung, um sich zum nächsten Gerät zu schwingen. Es gibt keine Unterbrechungen, es ist ein fließender Übergang von einem Gerät zum nächsten, der etwas artistisch aber ganz leicht wirkt. Das erinnert etwas an Zirkeltraining. Sie machen diese Runde also mehrmals.
Nanu, habe ich die ganze Zeit falsch trainiert? Auf alle Fälle will ich mal diese beobachtete Methode probieren. Denn: Ich bemerkte, dass die Frau richtig leuchtende und glänzende Augen bekam, als sie auf diese zirkulierende Weise trainierte! Das ist doch ein sicheres Zeichen dafür, dass es eine effektive Übungsform ist!!
Traumzeit Rubrik:
Heilmittel Datum: 2009/07/03 23:59 Uhr 13
Traum:
Mit Hilfe zweier Garderobenständer – diese haben die klassische Form: Hakenkrone und Schirmhalter mit Tropfmulde – versuche ich die Passage zu durchqueren, in der man bis zu den Oberschenkeln im Sand versinkt. Ich halte also in jeder Hand einen Garderobenständer, mit der Hakenkrone nach unten. Der Schirmhalter lässt mich an Skistöcke denken. Ich nutze die Garderobenständer als Stelzen. Steige auf die Schirmhalter und stakse langsam durch den Sand.
Die Idee ist gut, die Umsetzung nicht so einfach, denn die beiden Garderobenständer sind unterschiedlich konstruiert. Das liegt daran, dass beide Garderobenständer zusammen ein Ganzes geben. Beide ergänzen sich zu etwas Vollständigem, doch jedes für sich ist unausgewogen, so dass es schwer fällt, damit das Gleichgewicht zu halten.
Bis zu diesem Augenblick war ich etwas genervt, weil beide Garderobenständern für sich ziemlich ungeeignet erschienen. Wenn ich mir nun aber ins Bewusstsein rufe, dass ich jedem gesondert Aufmerksamkeit geben und sie entsprechend ihrer jeweiligen Eigenart verwenden muss, und dass beide zusammen perfekt sind, dann kann ich damit vielleicht laufen.
Nun, da ich ihre Eigenart akzeptiere, und aktiv dafür sorge, das jeweilige Ungleichgewicht auf Seiten der Garderobenständer auszugleichen, bekommt alles etwas Spielerisches. Ich werde nicht müde, das Garderobenständerstelzenlaufen auszuprobieren.
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Was mir gerade einfällt und nichts mit dem Traum zu tun hat (?):
Morgen unbedingt die Bücher abgeben!!!
Traumzeit Rubrik:
Erde Datum: 2009/07/03 23:48 Uhr 12
Traum:
Einer dieser langen, lauen Sommerabende. Die Stadt kommt zur Ruhe. Hier, am Wiener Stadtrand, lässt einen die Steppe in einem südlichen Land wähnen. Ich suche einen Radparkplatz für die kommende Nacht. Zwar stehen hier ein paar Fahrradständer herum, aber niemand nutzt diese, da diese Gegend – Bahnhofsviertel – für häufige Fahrraddiebstähle bekannt ist. So frage ich eine Frau, die in ihrem von grünem Laub umrankten Garten sitzt und ihre reichhaltige Ernte verarbeitet, die sie vom Garten nach Haus getragen hat. Es ist eine so schöne, ganz stille Stimmung. So viel Frieden und Zufriedenheit. „Darf ich mein Rad für diese Nacht in ihrem Garten parken?“
„Aber ja!“ sagt sie, als sei es eine selbstverständliche Sache. Das ist ja schön. Als ich mein Rad abgestellt habe, kommt mir die Idee, ins Internet zu gehen. So frage ich: „Darf ich bei Ihnen mal ins Internet?“
Ein schlanker Schwarzhäutiger kommt mit langen Schritten herbei und antwortet höflich: „Ja klar, aber noch nicht. Vielleicht am Samstag!“ Darüber hinaus macht er einige Vorschläge, was ich hier als Gast machen darf, schränkt aber immer ein: „Aber noch nicht. Vielleicht am Samstag.“
Dann tanze ich ein wenig hin und her, drehe die Füße nach innen, nach außen, nach innen und so weiter, und bewege mich so seitwärts voran. Dabei habe ich fest meine Füße in schwarzen, wildledernen Tanzballerinas im Auge. Dazu trage ich schwarz-weiß geringelte Kniestrümpfe. Ich bin so glücklich.
Das ist ja wirklich nett. Hier kann man sich wohlfühlen. Dennoch überlege ich, mein Rad doch noch in einen der öffentlichen Radständer zu parken. Das ist ja so friedlich hier und mir begegnete nicht ein zwielichtig wirkender Mensch. Ganz entschlossen bin ich noch nicht, was die Übernachtung meines Rades anbelangt.
Traumzeit Rubrik:
Wege Datum: 2009/07/02 22:55 Uhr 19
Traum:
Im Rückwärtsgang unterwegs. Immer wieder ziehen kleine Rauchfähnchen, deren Herkunft wir – die Fahrzeuginsassen – uns nicht erklären können, an der Heckscheibe vorbei. Witzig, wo der Rauch wohl herkommt? Als ich eher beiläufig einen Blick nach vorn, durch die Frontscheibe werfe, sehe ich aus den Ritzen der Motorhaube und aus den Lüftungsschlitzen im Armaturenbrett dichten Qualm hervorquellen. Nein, wie urkomisch... der Qualm kommt ja aus unserem Auto! Es amüsiert mich sehr, dass wir den Verursacher im Außen wähnten und dabei diejenigen sind, die so richtig Dampf machen. Vielleicht stimmt da etwas mit der Kühlung nicht.
Traumzeit Rubrik:
Auto Datum: 2009/07/02 22:46 Uhr 21
Traum:
Autofahrt. Ich sitze auf der Rückbank. Mitte. Zwei Männer auf den Vordersitzen. Der Mann auf dem Beifahrersitz lenkt das Fahrzeug. Ich sitze leicht vorgebeugt, meinen Kopf zwischen die beiden Männer gesteckt. Der Fahrer zeigt ein altes Foto, bestimmt vor weit über zwanzig Jahren aufgenommen, und meint zu mir: „Bist das Du?“
„Nee nee!“
„Doch, na klar!“
Ich betrachte das Bild näher und staune etwas, da ich nichts von der Existenz dieses Bildes wusste. Tatsächlich bin ich darauf zu sehen. Es ist eine bewegte Aufnahme und ich kann meine Haltung etwas beobachten. Erstaunlich... ich hätte nicht gedacht, dass ich so aufrecht und groß wirke. Ganz ernst mein Gesichtsausdruck. Und ich strahle die Selbstsicherheit einer erfahrenen Frau aus. Oder werfe ich mich sogar vor Stolz in die Brust? So ein ganz klein wenig? Ich bin nicht sicher, finde aber im Großen und Ganzen, dass ich gar nicht einen so schlechten Eindruck mache. Mit den Gedanken bei dem Bild lege ich den linken Arm um den Mann, dem Beifahrer auf der Fahrerseite. Spüre die warme und griffigweiche Struktur seiner Schurwollstrickjacke. Anfangs glaube ich noch mich zu irren, als es den Anschein hat, der Mann neige sich mir, durch meine Berührung ausgelöst, ein wenig zu. Doch bei einer zweiten Bewegung gibt es keinerlei Zweifel mehr. Er sucht meine Nähe. Ich erlebe seine Annäherung und seine zunehmende Nähe als sehr angenehm. Ja, ich verspüre mit einem Male ein sehnsuchtsvolles Ziehen in meiner Brust... wie schön wäre es jetzt, mich einfach bei ihm anzulehnen... einfach so.
Traumzeit Rubrik:
Bilder und Fotos Datum: 2009/07/02 22:40 Uhr 20